Lilli Koisser

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Was ist ein Text wert? Meine persönliche Erfahrung mit Textbroker

Als ich 2013 mit dem Gedanken spielte, mich als Texterin selbstständig zu machen, legte ich mir ein Profil bei Textbroker zu. So, wie du es vielleicht auch gemacht hast – du warst neugierig und dachtest: „Das macht man eben so, wenn man freie*r Texter*in werden will.“ 🤷‍♀️

Ich kopierte für die Einstufung der Qualität irgendeinen Text hinein, den ich in der Werbeagentur, bei der ich zwei Jahre lang angestellt war, für einen Kunden geschrieben hatte.

3 Sterne!

Ich war geschockt. Ich dachte eigentlich, dass ich gut schreiben kann und nicht nur mittelmäßig. Dieses Feedback hatte ich auch schon oft als angestellte Texterin bekommen. Ich habe sogar „Writing for Marketing and PR“ an der Harvard Extension School belegt, verdammt! 😅

Was war denn da los? (Heute vermute ich, dass alle neuen Autor*innen erstmal mit weniger Sternen bewertet wird. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?)

Wert eines Textes

Cent und Sterne? Nein danke!

Ich las, dass ich meine Bewertung mit der Zeit aufbessern könnte – bis hin zu glorreichen 5 Sternen. Ich fühlte mich wie ein Schulkind, das ein Sternchen ins Heft geklebt bekommt, und nicht wie eine Geschäftspartnerin, der auf Augenhöhe begegnet wird. Als ich den lausigen Verdienst pro Sternebewertung unter die Lupe nahm, konnte ich meinen Augen sowieso kaum glauben. 😳

Ich war durch die mittelmäßige Bewertung und die unterirdische Bezahlung total entmutigt. War das wirklich das Honorar, das man als Texter*in auf dem freien Markt bekam? Es passte so überhaupt nicht mit meinen Vorstellungen und Erfahrungen aus der Agenturzeit zusammen. Ich hatte ja schließlich mitbekommen, was dort für freie Mitarbeiter*innen (also Freelancer*innen) bezahlt wurde. Kurz überlegte ich bei diesen bescheidenen Aussichten sogar, ob ich meinen Plan der Selbständigkeit verwerfen sollte.

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Aber eigentlich fühlte ich mich auch ziemlich verarscht. Wer war Textbroker, dass hier jemand den Wert und die Qualität meiner Texte für mich bestimmen konnte? Und die Kontrolle darüber hatte, wann ich welches Honorar für welchen Text bekam? Und das Honorar auch noch mit einem absolut mf Einkommensmöglichkeiten beschränkte? 🤯

Warum du auf Textbroker reinfällst

Wenn du dir das Geschäftsmodell von Texter-Jobbörsen mal auf der Zunge zergehen lässt, fragst du dich doch eigentlich, warum irgendjemand sich darauf einlassen sollte. Und trotzdem verstehe ich es.

Du kommst vielleicht nicht aus einer Werbeagentur oder der Kommunikationsbranche und weißt vielleicht nicht, welche Stundensätze bei einer Vollzeit-Selbstständigkeit üblich sind. Wenn du bei Google nach Antworten suchst, haben die Jobbörsen ihre Seiten natürlich so für Suchmaschinen optimiert, dass du zwangsläufig drüberstolperst.

Und schon schnappt die Falle zu. Du denkst: „Das sind offensichtlich die Preise, die auf dem freien Markt bezahlt werden! Alle anderen arbeiten doch anscheinend auch um dieses Geld. Ich ergebe mich also meinem Schicksal und beginne lieber mal, auf die 5 Sterne hinzuarbeiten.“

Schon steckst du mit vielen anderen Texter*innen im ewigen Kreislauf aus Bewerbungen, Preisverhandlungen, schrecklichen Kund*innen, zu spät (oder nie) bezahlten Rechnungen und einem Überlebenskampf an der Armutsgrenze. 😔

Du brauchst keine Texter-Jobbörse, um Kund*innen zu gewinnen!

Ich hasse Bevormundung und habe mich schon immer davon abgewandt. Meine Schwester kann den Satz „Du bevormundest mich schon wieder“ nicht mehr hören! 😉  Es kommt mir also gar nicht in den Sinn, mir von einer ausbeuterischen Content-Mühle meine Preise, meine Arbeitsweise oder meinen Wert diktieren zu lassen.

Selbstbestimmtheit, Freiheit und Unabhängigkeit sind für mich die wichtigsten Werte in meinem Unternehmen. Ich habe mich nicht selbstständig gemacht, um dann wieder nach der Pfeife von jemand anderem zu tanzen.

Ich tat instinktiv etwas, für das ich bis heute unendlich dankbar bin: Ich machte das Textbroker-Fenster zu, loggte mich nie wieder ein und verschwendete nie wieder einen Gedanken daran.

Heute, gute sechs Jahre später, habe ich 55 gut zahlende Kund*innen gewonnen und einen hohen Stundensatz etabliert. Andere Texter*innen, die gut verdienen und angenehme Kund*innen haben, ärgern sich ebenfalls nicht mit Jobbörsen herum.

Ich war nicht bereit, meine Texte zu solchen Preisen an solche Kund*innen zu verkaufen. Und du musst es auch nicht tun! Denn es gibt mindestens 31 andere Wege, als freie*r Texter*in neue Kund*innen zu gewinnen. Du kannst dir dein eigenes Unternehmen aufbauen, anstatt für ein anderes zu arbeiten.

Die Basis für den Erfolg als freie*r Texter*in ist kurz gesagt eine spitze Positionierung und eine klar umrissene Zielgruppe: Was genau bietest du für wen genau an? Du solltest den Wert deiner Leistungen für deine Kund*innen kennen und ihn auch so kommunizieren und verkaufen können!

Wert eines Textes

Real Talk: Was ein guter Text wirklich wert ist

Machen wir doch mal einen kurzen Reality-Check, welche Arbeit in einen guten Text einfließt:

1. Korrespondenz mit dem Kunden

Du und dein (potenzieller) Kunde müsst den Auftrag besprechen, Kosten verhandeln, Deadlines vereinbaren. Ihr schreibt E-Mails, telefoniert, kommuniziert per Videokonferenz oder trefft euch vielleicht sogar persönlich zum kostenlosen Erstgespräch – inklusive Anfahrt.

2. Briefing und Rebriefing

Dann kommt der Briefing-Prozess dran: Dein Kunde muss dir sagen, was er überhaupt von dir braucht. Die meisten Kund*innen wissen aber leider nicht genau, was sie brauchen oder wie man ein Briefing schreibt, daher müssen sie von dir an der Hand genommen werden.

Vielleicht hast du einen eigenen Prozess für die Anforderungsaufnahme etabliert; vielleicht läufst du mit jedem Kunden einen anderen Prozess durch. Im Rebriefing geht ihr den Auftrag nochmal gemeinsam durch und stellt sicher, dass beide Seiten alles richtig verstanden haben.

3. Recherche

Vor dem Schreiben geht es natürlich erstmal ans Recherchieren. Bevor ich zu schreiben beginne, lese ich mir mindestens eine halbe bis eine Stunde lang das bereitgestellte Material und mindestens die ersten 10 Suchergebnisse bei Google zum Thema / Keyword durch.

Vladi vom affenblog scannt sogar die ersten 100 Suchergebnisse bei Google, bevor er zu schreiben beginnt. Und das macht ja auch Sinn – du willst deinen Leser*innen mehr bieten, als sie schon wissen, und auch Google zeigen, dass dein Text Mehrwert hat.

4. Konzept

Bevor du wie wild Wörter auf dem Papier verteilst, gilt es, den zu erstellenden Text erstmal zu konzipieren und zu gliedern. Während der Recherche notiere ich mir schon Stichpunkte oder Halbsätze, aus denen sich oft schon eine grobe Struktur des Artikels ergibt.

5. Texterstellung

Dann geht’s ans Tastenklopfen: Ich erstelle eine erste Rohfassung des Textes, in der ich die losen Textbausteine miteinander verbinde und dafür sorge, dass der Text flüssig und angenehm zu lesen ist.

6. Formatierung

Ganz egal, ob ich den Text als Word-Dokument liefere oder gleich bei meinen Kund*innen in WordPress einpflege: Ich muss Absätze, Aufzählungen, Fettmarkierungen und Zwischenüberschriften einbauen, um den Text gut leserlich zu gestalten.

7. Bilder

Einigen Kund*innen liefere ich den fertigen Artikel – sie müssen nur noch auf „Veröffentlichen“ klicken. Das inkludiert rechtssichere Bilder, die korrekt eingebunden und für Suchmaschinen optimiert sind.

8. Links

Wenn du schon länger für einen Kunden bloggst, werden sich schon eine Menge Artikel angehäuft haben, die du verlinken kannst. Vielleicht hat dein Auftraggeber aber auch eigene Vorstellungen, was aus dem Artikel heraus verlinkt werden soll. Eine Handvoll interne und externe Links verbessern die Performance von Webtexten.

9. SEO

Als (Web-)Texter*in solltest du heute ein solides Grundwissen zum Thema SEO mitbringen. Dieses Wissen lässt du schon beim Recherchieren und Schreiben in den Text einfließen. Aber auch danach gibt es noch genug zu tun, z. B., die Meta-Daten (Titel, URL und Beschreibung des Webtextes) zu definieren.

10. Feinschliff

Ich gebe es zu: Ich bin eine kleine Zwänglerin. Wenn nicht jeder Strich, Punkt und Buchstabe sitzt, gebe ich einen Text nicht gerne aus der Hand. Gleichzeitig darf Perfektionismus aber auch nicht in endlose Optimierung ausarten – irgendwann muss der Text gut genug sein.

Lass ihn gerne zwischendurch ruhen – am besten über Nacht, aber zumindest über die Mittagspause. Viele erfolgreiche Blogger*innen wenden die 3-Tage-Methode an: Am ersten Tag recherchieren, am zweiten Tag schreiben, am dritten Tag formatieren und feinschleifen.

11. Rechte

Als Urheber*in verkaufst du deinem Kunden ja genau genommen nicht den Text an sich, sondern nur das Recht, den von dir erstellten und urheberrechtlich geschützten Text zu nutzen. Zu welchen Bedingungen, solltet ihr vertraglich bzw. in deinen AGB regeln.

12. Ghostwriting

Wenn dein Kunde nicht will, dass du als Urheber*in auf deinen Text hinweist oder verlinkst, solltest du einen Ghostwriting-Zuschlag verrechnen. Dann ist es so, als hätte der Kunde den Text geschrieben – du verzichtest gegen Bezahlung auf deine Rechte aus dem Urheberrechtsgesetz.

13. Korrekturen

Dein Kunde hat ein Recht auf Nacherfüllung, wenn das von dir gelieferte Werk – der Text – nicht seiner Vorstellung entspricht. (Daher solltest du immer Wert auf ein möglichst detailliertes Briefing legen). Ein bis zwei Korrekturrunden musst du daher einplanen und in deinen Preis inkludieren.

14. Social Media

Ich teile die von mir geschriebenen Artikel für Kund*innen auf Facebook, Twitter, XING und LinkedIn und pflege sie in mein Online-Portfolio ein, was ihnen ja wiederum mehr Klicks und Reichweite bringt. Auch das ist ein kleiner zusätzlicher Bonus für sie.

15. Organisation und Buchhaltung

Wenn wir es jetzt ganz genau nehmen, fallen auch gewisse Nebentätigkeiten auf deinen Auftrag für den Kunden zurück: Du musst dir einen Laptop und Programme anschaffen, Rechnungen schreiben, Steuern abführen etc. Du bist schließlich ein*e Unternehmer*in und stellst die entsprechende Infrastruktur für die Erfüllung des Auftrages bereit.

16. Dein Fachwissen und deine Erfahrung

Als professionelle*r Texter*in klöppelst du nicht einfach nur Buchstaben aneinander, sondern lässt deine vergangenen Erkenntnisse und Erfahrungen in jeden Text einfließen: Von Marketing über (Verkaufs-)Psychologie bis hin zu Lesbarkeit und Usability. Je mehr Wissen und Praxis du gesammelt hast, desto mehr ist daher jeder Text von dir wert: Dein Kunde profitiert von deiner Expertise. Könnte die Person den Text selbst schreiben, würde sie es schließlich tun.

17. Das Ergebnis, das dein Kunde bekommt!

Dein Kunde bezahlt dich nicht dafür, dass du 55 Minuten an deinem Schreibtisch sitzt und eine A4-Seite vollschreibst. Das alleine hat keinen Wert für ihn. Er erwartet von dir ein bestimmtes Ergebnis: Einen Werbebrief, der ihm neue Kund*innen bringt. Website-Texte, die online gefunden werden. Einen Blogartikel, der ihn als Experten in seiner Branche positioniert. Welchen Mehrwert lieferst du mit deinem Text?

Der Wert eines Textes hängt nicht von der Wort- oder Minutenanzahl ab!

Wie du siehst, braucht ein*e Texter*in nicht nur Zeit und Fingerfertigkeit, sondern auch viel Wissen und Erfahrung, um gute Texte zu erstellen. In Summe sitze ich an einem Blogartikel, je nach Thema, Länge und Leistungsumfang (WordPress, Bildersuche etc.), zwischen 1,5 und 5 Stunden. An einem richtigen Mörder-Artikel sitze ich auch schon mal 8 Stunden. Ja, acht.

Und jetzt sind wir mal alle ehrlich zu uns selbst – Texter*innen, Kund*innen und Jobbörsen: Ist es wirklich ökonomisch und moralisch vertretbar, diese Arbeit mit 10, 20 oder 50 Euro Honorar zu entlohnen? Bei einem Mindest-Stundensatz von 60 bis 70 Euro, wenn du so viel wie ein durchschnittlicher deutscher Angestellter verdienen willst, ist das doch gar nicht möglich.

Die einzige Möglichkeit, einen guten Blogartikel um 50 Euro anzubieten, ist Ausbeutung. Dazu gehört auch die Selbstausbeutung! Sei dir also bewusst, wie viel deine Leistung wert ist und wie viel sie daher kosten muss.

Hast du dich auch schon mal an Jobbörsen versucht? Wie waren deine Erfahrungen damit?

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88 Antworten

  1. Ein sehr schöner Artikel! Auch ich habe oft mit dem Gedanken gespielt mich als Texter dort anzumelden. Mittlerweile bin ich aber woanders gelandet. Wer Texte schreiben will und diese ins Internet stellen möchte muss sich zwangsläufig mit hochwertiger Content Erstellung auseinandersetzen.

  2. Bist Du nicht willig, endet hier für Dich das Spiel – Textbroker

     

    Jetzt ist es mir, wie so vielen anderen auch passiert, dass man durch eine niedrigere Einstufung erreicht hat, dass sich damit Textbroker erledigt hat.

    Rund 600 Texte habe ich geschrieben und über 90 % wurden alle mit gut und sehr gut bewertet. Ich habe mich allerdings nie an irgendwelchen Einladungen oder Workshops von Textbroker beteiligt, was wahrscheinlich ein Fehler war!

    Ich denke, dass Textbroker nur eine gewisse Schar von Schreiberlingen um sich haben möchte, die nach ihrer Pfeife tanzen und nicht aufmucken.

    So auch bei mir, mit dem letzten Kunden gab es Probleme und siehe da, der Kunde ist König, da bei der miesen Auftragslage jeder Kunde zählt und ganz dezent wurde ich im Feedback heruntergestuft, sodass ohnehin schon die Arbeit mit Textbroker aufgrund der kaum vorhandenen Texte relativ uninteressant wurde.

    Ich kenne einige Autoren, die auf die gleiche Masche aus dem Verkehr gezogen wurden. Eine simple Methode, man gibt über einen Text ein fragwürdiges Feedback ab und stuft damit den Autor auf eine Stufe, auf der es sich nicht mehr lohnt, auch nur einen Satz zu schreiben. Das ganze Programm läuft diskret ab, ohne dass man dem Autor sagen muss: „Wir haben uns von Ihnen getrennt“. Diesen Akt vollzieht der Autor ganz easy von selbst.

    Bleibt abzuwarten, wie es mit Textbroker weitergeht!

    Klaus Holzmannm

  3. Hallo Lilli, danke für diesen umfangreich Beitrag und vor allem danke für die klaren Worte mit deinen Erfahrungswerten! Das hat mir noch einmal verdeutlicht, was es bedarf, um einen guten Text zu verfassen. Nutzt du spezielle Quellen oder Tools wie Answerthepublic, um an Inspiration für den Inhalt zu gelangen?

  4. Halo Ina,

    meine Erfahrung bei Textbroker ist, dass dort eher nach kostenkünstigen Texten gesucht wird. Nebenher Arbeite ich selbständig als SEO Frellancer und auch dort sind meine Erfahrungen, dass Kunden nicht den Wert eines guten Textes schätzen. Da braucht man schon große Überzeugungskraft bei seinen Kunden, um das Verständniss dafür zu schaffen, dass es sich bei einem Text um ein digitales Asset handelt mit dem man die Kosten ohne Probleme wieder durch Mehrwert decken kann.

    Grüße
    Max

  5. Ich gebe dir in den meisten Stücken natürlich Recht.
    Nur haben Textbroker und andere Plattformen mittlerweile wirklich sehr viele Texter. Es sind vermutlich entweder Schüler, Studenten oder erziehende Mütter, die zuhause sitzen und sich ein Zubrot verdienen möchten. Die Qualität ist vermutlich meist nicht schlecht (bei Texten ab 4 Sternen), aber vergleichbar mit einem richtigen Copywrighter sind diese natürlich keinesfalls.
    Wie so oft gilt auch hier: You get what you pay!

  6. Hi Lilli,
    auch wir haben schon unsere Erfahrungen mit Textbroker gemacht und ich kann mich deinen Erfahrungen nur anschließen und danke für den ehrlichen Bericht. Vor allem, weil du ihn zudem noch mit wichtigen Tipps und Informationen versehen hast, die sehr weiterhelfen. Das erspart sicher vielen einige Sorgen und Kopfschmerzen.
    LG

  7. Hi Lilly,
    wirklich toller Beitrag. „Content is king” sagte man schon vor 10 Jahren und Google-Updates signalisieren das ja bis heute. Inhalte sollten für Nutzer geschrieben sein. Mein Motto „Keywords sind von Menschen gemachte Suchbegriffe“. Verwenden wir also diese Suchwörter, wird ein Artikel bei guter Schreibweise automatisch relevant sein und man muss sich vor Google Updates nicht fürchten.

    Ideenreiche Grüße,
    Florian

  8. Danke Lilli,
    was für ein guter Beitrag. Ich habe deine Tipps in den letzten Monaten umgesetzt und baue mir gerade einen festen Kreis an Kunden auf. Somit bekomme ich langfristige Projekte zugeteilt und einen guten Stundenlohn. Einige Agenturen, für die ich arbeite, geben mir dann auch Zugang zu Ihren SEO-Tools, damit ich die Texte direkt dort pflege. Das erspart Arbeit auf beiden Seiten. Lieber ein paar Kunden weniger, dafür mehr Aufträge von diesen paar Kunden!

  9. Textbroker – wer rechnen kann ist klar im Vorteil!

    Auszug aus der Satzung von Textbroker

    In welchem Zeitraum muss der Auftraggeber auf meinen abgegebenen Text reagieren?

    Der Auftraggeber muss innerhalb von drei Tagen auf Ihren Text reagieren und sich entscheiden, ob er den Text annehmen, ablehnen oder überarbeiten lassen möchte. Nimmt der Auftraggeber Ihren Text nicht innerhalb von drei Tagen an, so wird er von Textbroker automatisch am vierten Tag angenommen.
    Nicht selten kommt es vor, dass Texte unabhängig vom Wochenende nicht am 4. Tag automatisch gutgeschrieben werden. Überschneiden sich solche Textüberziehungen mit dem Auszahlungstermin, entstehen dem Autor dadurch für eine Woche finanzielle Ausfälle. Geld, mit dem er in der Woche gerechnet hat. Ob durch die miese Auftragslage Texte verzögert werden, um die Auszahlung hinauszuzögern, entzieht sich meiner Kenntnis. In jedem Fall entspricht es nicht der Satzung von Textbroker in Ihrem Profil

  10. Hallo Lilli, vielen Dank für deinen ehrlichen Beitrag, der auch als eine Art Checkliste verwendet werden kann. Gute Texte sind in der Welt der Suchmaschinen sehr wertvoll. Sie tragen unter anderem durch den gezielten Einsatz von Keywords zu einem erfolgreichen Ranking bei. Nicht umsonst hört man immer wieder „Content is Key“. Auf der Webseite der Online Solutions Group bin ich auf einen interessanten Beitrag zu Textanalyse Tools gestoßen: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/glossar/t/textanalyse-tool/, vielleicht hilft er dir ja auch weiter. Liebe Grüße Tanja

  11. Hallo Lilli,

    ich wollte mich für diesen ehrlichen und direkten Beitrag bedanken, es hat mir wirklich erheblich weitergeholfen. Respekt für deine Ehrlichkeit in puncto Gehalt. Ich selbst schreibe auf Textbroker und Content und bin dabei ziemlich erfolgreich, was man jedoch nicht (immer) an der Bezahlung und Behandlung merkt. Habe in der Anfangszeit für einen Kunden einen Aktientext geschrieben, der wirklich komplex und umfangreich war, jedoch war die Bezahlung wirklich miserabel gewesen. Für ca. 2500 Wörter gab es knapp 20 €. Mittlerweile verdiene ich über DirectOrders wesentlich mehr, aber im Vergleich zum Aufwand und der benötigten Fachkompetenz, die man für bestimmte Texte braucht, ist die Bezahlung immer noch relativ schlecht.

    Die Kunden geben mir zwar wirklich sehr gute Bewertungen, jedoch möchten letztere leider nicht mehr bezahlen, bzw. Anfragen zu DirectOrders werden nicht selten ignoriert. Ich denke Börsen, wie diese, haben eine falsche Signalwirkung. Es entsteht der Eindruck, dass qualitativ hochwertige Texte immer zu günstigen Preisen verfügbar sein müssen, wie Sonderangebote in einem Supermarkt.

    Da ich derzeitig noch übergangsweise auf Textbroker und Content arbeite, habe ich aus Sicherheitsgründen ein Pseudonym verwendet, um negative Konsequenzen zu vermeiden.

    Aber nochmals Danke für deinen Beitrag, es hat mir für meinen eigenen Werdegang sehr geholfen. Ich arbeite ebenfalls an einer eigenen Homepage, damit das Texten nicht zur Fließbandarbeit wird 🙂

    Alles Gute!

  12. Hallo Lilli,

    vielen Dank für diesen Überblick! Das hat mir nochmal an einigen Stellen geholfen meine Briefing Vorlage für die Texter zu verbessern, damit diese in Zukunft noch besser arbeiten können.
    Ich habe leider das Problem in letzter Zeit auf Plattformen wie Textbroker oder content.de, dass immer wieder Texte extrem schlecht abgeliefert werden oder einfach überhaupt nicht bearbeitet oder ständig abgelehnt werden von Texter. Ich habe den Eindruck es gibt dort derzeit mehr Auftraggeber als Texter.
    Kannst du mir vielleicht dazu eine Alternative oder direkte Texter empfehlen?

    Über ein Feedback wäre ich dir sehr dankbar!

    LG
    Noah

  13. Hallo Lilli,

    guter Content ist wo? -> Hier! Denn letztendlich hätte ich dich und deinen Blog sonst nicht über Google gefunden 😉

    Verstehe die Suchintention deiner Nutzer und schaffe hier einen Mehrwert für diese!

    Mach weiter so 🙂

    Gruß

    Marco

  14. Wo dubiose Methoden angewandt werden, ist Textbroker nicht weit entfernt!
    Mit negativen Einträgen von Textbroker ist auf Google kaum noch Platz. Betrachtet man deren Machenschaften, ist es auch kein Wunder. Angebliche dubiose Textübereinstimmungen werden bis 3 Mal an den Autor zurückgeschickt. Jedes Mal wieder verbunden mit einem erhöhten Zeitaufwand. Millionenfach bewährte Musterschutz-Programme von Copy Scape Premium werden trotz vieler negativer Bewertungen einfach ignoriert.
    Autoren die in der Überzahl nur positive Texte mit „gut“ und „super“ geschrieben haben werden herabgestuft, als seien sie zu dämlich zum Schreiben. Der Grund liegt auf der Hand? Wenn ich eine Dose Erbsen für 1 Euro kaufen kann, die ebenso gut ist, wie woanders für 1,50 Euro, werde ich sie immer dort kaufen. Stellt der Kunde bei Textbroker fest, dass er einen gleichwertigen Text statt auf Stufe 4 auch auf Stufe 3 bekommen kann, wird er auch weiterhin auf dieser Stufe seine Texte einstellen.
    Schreiben also zu viele gute Autoren auf Stufe 3, bedeutet es für Textbroker ein Verlust, da die Stufe 4 höher bewertet wird und somit Textbroker auch mehr verdient. Selbst die Stufenbestimmung eines Autors geschieht willkürlich, nachzulesen auf Google in den Bewertungen.
    Wenn hier überhaupt noch einer für ein paar Cent schreibt, unter derartigen Bedingungen, muss die Not schon sehr groß sein, was ja auch die Auszahlung ab 10 Euro wöchentlich (bei Content täglich) bestätigt. Die Praktiken bei Textbroker werden sich nicht ändern, bei Euch ändert sich aber jeden Tag das Alter und bevor Ihr begreift, was Ihr Euch mit Textbroker angetan habt, sind vielleicht schon wieder ein paar Monate vergangen. Negative Erfahrungen sind im Leben zwar auch wichtig, diese hier kann man sich getrost ersparen, indem man sich die Bewertungen auf Google über Textbroker vor Augen führt.
    Auch die Kunden, die mit so einem Unternehmen zusammenarbeiten und dafür auch noch Ihren Namen hergeben, sind mir ein Rätsel. Obwohl es schon vorgekommen ist, dass Kunden in der Textvorgabe geschrieben haben: „Erwähnen Sie bitte nicht Textbroker“ in dem Text.
    Bin gespannt, wie es mit dieser unseriösen Firma weitergeht?

  15. Hallo Lilli,
    ich hab hier nach Erfahrungsberichten zu Textbroker gesucht und bin auf deinen interessanten Beitrag gestoßen. Ich schätze mal, dass die Sterne Beurteilung willkürlich abläuft. Denn wenn ich deinen interessanten Artikel lese, ist er weitaus besser als die wissenschaftlichen Texte mit ihren Daten und Zahlen, die mich nach dem ersten Abschnitt wieder los sind. Ich kann für mich selbst gut einschätzen, dass ich ein erfahrener Texter bin. Doch die höchste Qualitätsstufe ist selbst in meinen Augen zu niedrig. Und die Schwierigkeitsgrade unterscheiden sich sehr stark. Doch in diesem ganzen Einheitsbrei wird ein niedriger Wortsatz festgelegt und das ist auch ein Grund, warum ich zu solchen Plattformen Abstand halte und selbst nach Autoren und Texter Ausschau halte.

  16. Hallo Emil, danke für deinen Kommentar! 🙂 Mittlerweile sind es sogar ca. 90 Einzelkund*innen – wobei das ja nicht heißt, dass ich mit allen regelmäßig arbeite. Ich arbeite lieber auf Projektbasis.
    Es hört sich so an, als wären die Plattformen im Moment eine gute Alternative für dich!
    Weiterhin alles Gute und LG,
    Lilli

  17. Meine Erfahrung sieht etwas anders aus und zwar wie folgt: Wahrend man in den ersten Jahren auch bei 3 bis 4-Stern-Auftragen hochwertigen, in die Tiefe gehenden und gut recherchierten Content (Content! Nicht SEO-Bla-Bla) erhielt, muss man heute zwangslaufig 5-Sterne-Auftrage vergeben um wenigstens halbwegs lesbare und korrekt verfasste Texte zuruck zu erhalten. Von unseren letzten 20 vergebenen Auftragen auf 5 Sterne-Level mussten wir mehr als die Halfte zuruckgehen lassen weil das Niveau, ich nutze mal Klartext, unter aller Sau war . Damit meine ich nicht nur schlecht recherchiert inhaltlich haufig falsch, sondern in Sachen Rechtschreibung, Grammatik Stil vollkommen indiskutabel. Man kann sagen, dass das Niveau auf breiter Front den Bach herunter gegangen ist. Wahrscheinlich ist dies der grassierenden Geiz ist geil -Mentalitat geschuldet. Auf beiden Seiten. Die Auftraggeber geizen mit Geld und geraten mit an Zeit und Sorgfalt geizende Autoren. So bekommt jeder was er verdient und die Handvoll Guten auf beiden Seiten haben das Nachsehen.

  18. Ich finde es beeindruckend, dass du auf dem freien Markt 55 Kunden akquirierend konntest. Das ist mir bisher nicht gelungen. Daher bin ich vorerst noch auf Textbroker und Content.de angewiesen. Du hast recht, die Honorare dort sind nicht spitzenmäßig, aber man hat doch die Möglichkeit, durch gute Arbeit Direct Orders zu akquirieren und in ihnen mit den Kunden die Worthonorare frei zu vereinbaren. Mit anderen Worten: Gute Texte gewinnen Stammkunden, und damit höhere Honorare.

    Ich habe bei meinem Einstieg etwas andere Erfahrungen gemacht als du: Nach Vorlage meiner Arbeitsproben wurde ich sofort in Kategorie 4 eingestuft und bin mittlerweile in die Kategorie 5 aufgestiegen. In Content.de bin ich Kategorie 4++ (eine Stufe unter 5). Der große Vorteil – als Ausgleich zu der geringeren Honorarbasis – ist das ständige Vorhandensein von Aufträgen, die man sofort übernehmen kann. Ein weiterer Vorteil, den ich inzwischen zu schätzen gelernt habe, ist die sichere Zahlungsabwicklung. Was nützt mir ein hohes Worthonorar bei direkter Beauftragung, wenn die Rechnung nicht oder sehr spät bezahlt wird?

    Als Journalist bin ich schnelles Arbeiten gewöhnt. Derzeit schreibe ich zwischen 2.000 und 2.500 Wörter täglich. Damit, und mit der schnellen und sicheren Bezahlung über Content-Plattformen, bin ich in der Lage, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Es ist nicht gerade ein Traumeinkommen, aber es lässt mir immerhin Raum genug, um nebenher direkte Kundenakquisition betreiben. Vielleicht komme ich ja über die Zeit hinweg auch auf 55 Stammkunden, so wie du.

  19. Hallo Petra, danke für dein tolles Feedback!
    Ja, da bin ich ganz bei dir – jeder Topf findet seinen Deckel. Mein Blog richtet sich aber an Leute, die wirklich Vollzeit selbstständig sein und davon auch gut leben wollen. Daher meine Meinung zu Jobbörsen. 🙂 Ich kenne mittlerweile einige erfolgreiche Texterinnen, die über Jobbörsen den Einstieg in die Marketingwelt geschafft haben. Mein Weg ist bestimmt nicht der einzig richtige, der für jede*n gilt.
    GLG und weiterhin viel Spaß beim Schmökern!

  20. Hallo Lilli,
    ein grandioser Blog – Chapeau! Man könnte gefühlt stundenlang hier schmökern!
    Ich würde aber mit den Texterplattformen oder -börsen nicht ganz so streng ins Gericht gehen. Auch ich war dort angemeldet und habe meine Erfahrungen damit gesammelt. Mittlerweile habe ich ein „richtiges“ Unternehmen hochgezogen und habe einfach nicht mehr die Zeit (und Lust) für Dumpingpreise zu schreiben.
    Aber nicht jede(r) von uns möchte die Verantwortung für eine Firma nebst Mitarbeitern übernehmen, sondern sich vielleicht wirklich nur ein paar Euro dazu verdienen. Und vielleicht kann sich auch nicht jede Firma gleich von Anfang an einen exklusiven Texter leisten.
    Ich finde, für jeden Topf gibt es den richtigen Deckel und das darf auch so sein. Auch wenn ich mittlerweile der Meinung bin – und dies auch so kommuniziere: „Wer einen Mercedes fahren will, muss auch einen Mercedes bezahlen.“ 😉
    Kollegiale Grüße,
    Petra

  21. Hallo Dimon,
    danke für deine Meinung! Warum regt es dich so auf, wie ich persönlich mich entschieden habe, zu gendern? Mehrzahl mit Stern, Einzahl abwechselnd weiblich und männlich. Ich weißt jetzt aber nicht, was das mit Textbroker zu tun hat… Und glaub mir, diese Plattformen schnappen mir keine Kund*innen weg! ? Und es liegt nicht in meinem Interesse, irgendetwas „schlecht zu machen“ – ich teile einfach nur meine Erfahrung und Meinung und möchte andere Kreative davor bewahren, ihre wertvolle Leistung zu verscherbeln und sich ausbeuten zu lassen. Aber hey, gratuliere zu deiner Vier-Sterne-Bewertung! ?
    Weiterhin viel Erfolg und LG,
    Lilli

  22. ….schon seltsam wie du dich hier als Spitzenautorin darstellst, dann aber ständig zwischen gendergerechter Schreibweise hin und her lotterst. Ein Mal heißt es da Autor*innen dann aber wieder dem Kunden.
    Klar, dass du als etablierte Texterin mit eigener Kundschaft nichts gutes über Texterplattformen zu sagen hast. Es ist schliesslich in deinem Interesse diese schlecht zu machen, da diese dir potentielle Kunden wegschnappen….oder muss ich jetzt Kunde*innen schreiben.
    Kein Wunder, dass du da mit nur drei Sternen bewertet wirst.

    Ich kann dir versichern, dass nicht jeder Autor grundsätzlich ersteinmal mit drei Sternen eingestuft wird. Warum?
    Weil ich selbst als Russlandsdeutscher eine vier Sternen Einstufung erhalten habe.

  23. Ich bin immer wieder auf der Suche nach Nebeneinkommen und kam über Umwege auf Deinen Artikel, der wirklich gut und informativ geschrieben ist. Vielen Dank!

  24. Hallo „Leser“,
    ich halte die Suche direkt bei Google (oder deiner anvisierten Suchmaschine) und über das eigene Netzwerk (Empfehlungen) für den besten Weg, um gute SEO-Texter*innen zu finden. Diese lassen sich aber nicht auf „Pay per Click“ ein, sondern verrechnen für ihre Leistungen ein angemessenes Honorar.
    Viel Erfolg bei der Suche und LG,
    Lilli

  25. Hullu,

    ich habe deinen Artikel gelesen und finde ihn sehr ansprechend. Ich suche momentan noch nach einer vertretbaren alternative zu Textbroker etc.

    Kennst du zufällig junge / interessierte Autoren und Texter für „SEO“ Produktartikel? Ich könnte mir verschiedenste Monetäre Systeme vorstellen. Natürlich auch einfach „Cash auf Täsch“, aber am liebsten wäre mir eine Mischform aus Honorar und Bonusvergütung pro Klick. Gibt es da Interessenten in deinem Fachbereich? Ich könnte auch selbst Texten, jedoch liegt meine Stärke eher beim Bau der Website (Front/Backend) und der Vermarktung von Inhalten.

    Liebe Grüße
    Ein Leser

  26. Super, Lilli!

    Ich habe Dich jetzt auf meinen extra für deutsche Texter eingerichtete Seite eingetragen (da ich hauptsächlich in Englisch arbeite!) auf https://de.semmy.com – und kann nur bestätigen was Textbroker für ein „Haufen“ ist – ich bin veröffentlichter Buchautor und hatte von denen nach 1-2 Wochen „Wartezeit“ eine üble Einstufung erhalten und den Hinweis, ich sollte mich doch mal auf Duden.de über die deutsche Sprache schlau machen.

    AU WEIA.

    Wir bleiben in Kontakt, da man ja immer mal auch Kunden findet die mehrsprachiges benötigen.

    Gruss aus Spanien,
    Semmy.com

    P. S.: Ich habe eine eigene Webseite (auf Englisch) zum Thema
    „Was ist Text wert?“ – wenn dies jemand liest, der es übersetzen will,
    herzlichst willkommen, ich tragen den/diejenige auch gerne als Übersetzer
    ein und füge sie/ihn auf der Texter-Weiterempfehlungs-Seite ein.

  27. Ich habe noch eine Anekdote für dich, vielleicht magst du das in einen deiner Artikel mal erwähnen. Irgendwie interessanter Tag heute. Ich fand einen weiteren Blogartikel einer Texterin, die schreibt „3 Cent Texte sind nichts wert“. Sie selbst verlangt ab 150 Euro für Webtexte. Gut und schön. Es war genau die Person, die eine äußerst fragwürdige Kritik aussprach. Mein Text wäre zu weiblich, weil ich „Ihr Tier wird sich darin wohlfühlen“ schrieb. Jene zahlte MIR 12 Euro für den 400 Wörter Text und verlangst selbst für selbige 150 Euro. Sie schreibt sogar noch Artikel darüber, dass man keine 3 Cent verlangen sollte und beauftragt ausgerechnet mich. Im Nachhinein bin ich mir sicher, dass sie meinen Text teuer verkauft hat. Das baut mich wiederum auf, weil er bis auf die komische Kritik wirklich gut war und somit 150 Euro wert ist hahah.

    Vielleicht magst du das erwähnen, in Sachen Selbstvertrauen“ – das billige Texte im Endeffekt teuer weiterverkauft werden.

  28. Hey Karo, dann hat deine Musik wohl sofort gewirkt! 😀 Sehr cool!
    Von „SEO- und Webmasterkreisen“ halte ich Abstand, bzw. kommen die gar nicht auf mich zu, obwohl ich selbst SEO-Texterin bin. Wenn sie sich gute Texter*innen nicht leisten können, ist das nicht mein Problem! Und je mehr Google an seinem Algorithmus zugunsten der Qualität und Nutzersignale schraubt, desto mehr werden sie sowieso umdenken müssen. Halte dich lieber an Unternehmer*innen, KMU und Konzerne, um Geld mit professionellem Texten zu verdienen. Die verstehen, dass Online-Texte eine Investition sind, die ihnen jahrelang etwas bringt.
    Freue mich, wenn du bereit für Veränderung bist und bei mir reinliest! 🙂
    GLG Lilli

  29. Hi Lilli!
    Vielen Dank für die Links, ich werde sie mir gleich angucken. Zufälle gibt es bekanntlich nicht. Lustigerweise hörte ich gestern Abend auf Youtube binaurale Musik für mehr Wertschätzung und mehr Einnahmen. Danach hab ich mich so über den Texbroker Kunden geärgert, dass ich dann zu dir kam. Hat alles seinen Sinn ;). Ich weiß ja selbst, dass auch 3 Cent pro Wort nichts ist. Aber es gehört halt auch Mut dazu, einen Sprung von 2 Cent auf 10 Cent zu machen oder generell auf Stundensatz umzusteigen.

    Vor allem, weil scheinbar solch ein falsches Bild von Texterpreisen im Internet herrscht. In Seo-Kreisen scheinen 1-3 Cent ganz normal, in vielen Webmasterforen etc. diskutieren sie oft rum, dass sie sich teurere Texter nicht leisten können. Ich denke einmal, es macht einen Unterschied, ob ich wirklich nur einen Keyword Text ohne viel Recherche schreibe oder einen hochwertigen Artikel, der Werbepotential hat. Google und Co verlangen immer mehr Qualität, nur die Kunden scheinen nicht zu verstehen, dass dieser Mehraufwand bezahlt gehört. Bzw. verwechseln eben viele einen wertvollen Werbetext mit einem SEO-Lückenfüller. Ich stecke irgendwo dazwischen und werde mir deinen Blog jetzt näher ansehen und auch mehr verlangen. Es reicht mir langsam …

  30. Hallo Karo, es tut mir leid, dass du dort so durch die Mangel genommen wirst! :/ Nein, diese Erfahrungen musste ich gottseidank nicht machen, weil ich von Anfang an meine eigenen Kund*innen gewonnen bzw. anfangs auch für Werbeagenturen gefreelanct habe. Und ja, niedrige Preise bringen immer niedrige Wertschätzung mit sich. Deine Kund*innen sagen dir durch den Preis, den sie zu zahlen bereit sind, ja schon, dass deine Dienstleistung ihnen nicht viel wert ist und sie dich wortwörtlich nicht wertschätzen. Darüber habe ich letzte Woche auf meiner Facebook-Seite gesprochen: https://www.facebook.com/lilytextcontent/videos/236774530350059/ Und heute habe ich 5 Tipps gegeben, wie man mehr Selbstvertrauen für seine Arbeit gewinnt: https://www.facebook.com/lilytextcontent/videos/237750030241431/ Klingt so, als hättest du genau zum richtigen Zeitpunkt zu mir gefunden! 😀 Sieh dich gerne auf meinem Blog um und komm in unsere Facebook-Gruppe, da wird dir viel Mut zugesprochen! GLG Lilli

  31. Hallo Lilli! Ich fand dich soeben zufällig in Google, weil ich mich gerade über eine Textbroker Bewertung ärgerte.

    Ja, ich schreibe noch für den Verein und ja, ich ärgere mich darüber. Vielleicht kannst du mir ein wenig Mut zusprechen. Bei Content, wie auch bei Textbroker bekomme ich meist „Erwartungen übertroffen“ oder „Super“ als Bewertung. Auch habe ich ein paar Stammkunden, die mir 2 Cent pro Wort, für ziemlich einfache Texte schreiben. Ich weiß, das ist auch noch unterirdisch, aber ich tippe schnell und hier ist nicht viel Fachwissen von Nöten. Nun ist es so, dass ich schon mehrmals versuchte, meinen Preis auf 3 Cent pro Wort zu erhöhen. Doch keiner von diesen Kunden ist mir bis jetzt geblieben. Diese Auftraggeber denken, sie sind Gott, nur weil sie mir 3 Cent bezahlen. Einer war zufrieden mit dem Text an sich, wollte jedoch zig Keywords und Recherche. Im Endeffekt verdiene ich mehr, wenn ich bei 2 Cent bleibe, weil ich bei 3-Cent -Kunden, den dreifachen Aufwand habe. Ist es nicht der Aufwand, finden Sie meine Art zu Schreiben nicht in Ordnung oder kritisieren jeden Tippfehler. Ich muss zugeben, dass ich bis jetzt immer nur über Texterjobbörse oder in Textbörsen nach Kunden suchte. Darf ich dich fragen, ob du auch solche Erfahrungen machtest? Sind Texter-Agenturen generell Dumpingbezahler und Alles-haben-Woller? Ich würde so gerne meinen Preis erhöhen, jedoch ist mein Selbstbewusstsein im Keller nach diesen Erfahrungen. lg Karo auch aus Wien 😉

  32. Hallo Jenny, danke für deinen Kommentar! Ich kannte Textbroker nicht und bin der Typ Mensch, der möglichst alles ausprobiert, bevor er sich ein Urteil bildet. Aber die Plattform hat mich dermaßen abgeschreckt, dass sie für mich dann – gottseidank – doch nicht infrage kam! 😀

    Ich habe schon von einigen Kund*innen gehört, dass die Texte von Textbroker nicht performen – und dann sind ja sogar die niedrigen Kosten rausgeschmissenes Geld. Kennst du die Ranking-Studie 2018 von SEMRush (https://www.semrush.com/ranking-factors/) oder dieses Interview mit Google (https://onlinemarketing.de/news/seltene-seo-tipps-google-john-mueller-interview)? Faktoren wie Nutzersignale, Autorität, guter Content und Usability sind heute viel wichtiger als Keyword-Dichten und alte SEO-Regeln.

    Und durch Voice-Assistants wie Alexa werden auch umgangssprachliche Formulierungen im Internet immer wichtiger – daher schreibe ich online so, wie ich spreche. Ich denke daher nicht, dass Texte mit Keyword-Dichte XY und niedriger Qualität in Zukunft noch viel bringen werden. Selbst, wenn sie danach noch überarbeitet werden. Aber wir werden sehen! 🙂

    Dir auch weiterhin viel Erfolg!
    GLG Lilli

  33. Hallo Eva, vielen Dank für deinen Kommentar! Ich bin froh, dass ich diese Erfahrungen nicht machen musste und du dich davon verabschieden konntest. 🙂 Freiheit und Unabhängigkeit sind ganz wichtige Werte für mich, und bei deinen Schilderungen schnürt es mir sofort den Hals zu. 😀 GLG und viel Erfolg auf dem freien Markt!

  34. Dein Blog spricht mir aus dem Herzen! Die Bezahlung ist unterirdisch und der Druck riesig.

    Man kann durchaus mit 4 Sternen einsteigen. War bei mir der Fall; aber ich bilde mir überhaupt nichts darauf ein.

    Die dürftigen Briefings und komischen Keywords-Kreationen haben mich bald einmal genervt. Auch dass man in den Teams von der Zentrale in Mainz ständig zu mehr Tempo angepeitscht wird, war mir mit der Zeit zu blöd. Was mich jedoch am meisten störte, ist diese „Big-Brother-’s-watching-you“-Organisation. Das Autorenforum wurde „überwacht“, direkter Kundenkontakt war nicht erwünscht, man durfte nicht wissen, für wen oder für was man schreibt (für mich als Texterin ein No-Go), für alles und jenes musste man in Mainz das Okay einholen – ich fühlte mich wie eine Leibeigene …

    Was die Qualität betrifft: Ich hatte den Eindruck, Textbroker sehe sich als Hüterin des Dudens und der reinen deutschen Sprache – hat vom Schweizer Hochdeutsch jedoch null Ahnung. Dennoch ist man im Schweizer Markt aktiv und lässt deutsche Autoren für die Schweiz schreiben – mit fragwürdigem Resultat.

    Ich hab’s dann mal aufgegeben, dort nach Aufträgen zu suchen und vermisse nichts.

  35. Hallo Lilli,
    ich kenne Textbroker aus der Sicht des Auftraggebers (SEO), bin selbst aber seit Jahren auch freiberufliche Texterin (allerdings nebenberuflich; hauptberuflich Redakteurin). Mir wäre es – selbst zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn – als professionelle Texterin nie in den Sinn gekommen, mich bei Textbroker als Autor anzumelden. Für mich sind die Autoren dort in der Regel Amateure, die sich besonders für ein Themengebiet interessieren, Spaß am Schreiben haben und das – mit viel Glück – auch ganz gut können. Als Auftraggeber weiß ich aber, dass die Qualität, die man über Textbroker oder andere Content-Portale bekommt, nicht mit der eines professionellen (und guten!) Texters vergleichbar ist. Entsprechend gerechtfertigt sind auch die Preise. Dass man von den Honoraren allein nicht leben kann, ist unbestreitbar. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass jemand das ernsthaft in Erwägung zieht… Dass durch die Portale die Preise für Texte, zumindest im SEO-Segment, auch im freien Markt „versaut“ wurden (weil kein SEO der Welt bereit ist, mehr als 15 Euro für einen Text zu bezahlen), finde ich als Texterin auch nicht gerade erfreulich. Aber deshalb schreibe ich mittlerweile auch nur noch für Stammkunden „klassische“ SEO-Texte und nehme ansonsten nur Anfragen aus anderen Bereichen wie PR etc. an.
    Du hast Recht, Google schaut heute viel mehr auf die Lesbarkeit der Texte. Aber trotzdem: SEO von anno dazumal funktioniert immer noch (in gewissem Maße) 😉 und dafür reicht die Qualität der Content-Portale durchaus aus (vor allem dann, wenn man noch einmal professionelle Redakteure redigieren lässt). Denn auch Google bewertet nur mithilfe eines Algorithmus, ob dein Text gut ist, oder nicht. Auch wenn dieser vielleicht mehr Parameter einschließt, als der Portal-Algorithmus. Und auch der User kann die qualitativen Feinheiten eines Textes nicht besser einschätzen – es sei denn vielleicht, er ist selbst Texter. Er kann sich lediglich mehr oder weniger angesprochen/berührt/unterhalten fühlen. Und das ist absolut subjektiv.
    (Ich zum Beispiel fühle mich nicht sonderlich positiv angesprochen, wenn jemand „Sinn machen“ schreibt, auch wenn die Formulierung mittlerweile als „umgangssprachlich“ im Duden aufgenommen wurde…)

    Trotzdem gut, dass du deine Erfahrungen teilst. Das hilft bestimmt einigen Textern weiter. Darum weiterhin viel Erfolg mit deiner Freiberuflichkeit und deiner Website.

    Viele Grüße
    Jenny

  36. Lilly, vielen Dank für diesen Beitrag, der sicher einigen die Augen geöffnet hat. Als ehemaliger Textersklave vom Broker kann ich von der Gängelung dort auch ein Gedicht schreiben. Dabei rechnen sich billige Texte im Grunde weder für den Schreiber noch für den Kunden. Will ich gute Fotos, gehe ich zum Fotograf und nicht zur Fotobox an der Straße – genau so bei einer guten SEO-Agentur. Billig schadet hier dem Ranking.
    Wissen die Leute nicht dass professionelle Texte von der Steuer als Werbungskosten abgesetzt werden können? Das ist ein Grund, sich einen Profi zu suchen. Zum anderen bieten gute Texte einen super ROI (Return of Investment), wenn man die Webseite dann noch richtig vermarktet. Erfahrungsgemäß bringen einzelne Artikel im Monat schon um die 100 Euro ein – und den Text bezahle ich selber nur einmal. ;o

    Meine 5 Cents zum Thema Textbroker habe ich auch mal schön auf meinem Blog zur Provokation freigegeben: http://gutetexte.online/blog/5-gruende-warum-sie-keine-texte-bei-textbroker-kaufen-moechten/ (5 Gründe, warum Sie keine Texte bei Textbroker kaufen wollen)

    Cheers
    Fenja
    gutetexte.online

  37. Liebe Eva,
    vielen herzlichen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Es freut mich sehr, dass Textbroker für dich funktioniert hat. Die Nachteile kann ich allerdings auch gut nachvollziehen. Aber die gibt im freien Markt natürlich genauso. 🙂 Ich bin ebenfalls der Meinung, dass der Markt groß genug ist – diese Diskussion hatten wir gerade erst in unserer Facebook-Gruppe. Mit dem Blog richte ich mich gezielt an Texter, die Direktkunden gewinnen möchten. Für Portaltexter gibt es bestimmt bessere Anlaufstellen als meinen Blog, und ich möchte auch keine Polarisierung schaffen. Jedem das Seine!
    GLG und alles Liebe,
    Lilli

  38. Liebe Lilli,
    danke für deinen interessanten Blog und deine Anregungen!

    Was das Texten bei Textbroker betrifft, habe ich andere Erfahrungen gemacht. Seit mehr als zwei Jahren schreibe ich als Fünf-Sterne-Autorin keine Texte mehr aus den sogenannten Open-Orders, sondern ausschließlich direkte Aufträge von sehr angenehmen Kunden, die mir (m)einen Wortpreis zahlen, den ich am freien Markt nicht immer so problemlos durchbekomme. Je nach Textart und Kunde komme ich da bisweilen locker auf einen Stundenlohn von 60 Euro oder mehr und ich weiß, dass ich mir das Geld jederzeit auszahlen lassen kann. Ohne, dass ich Rechnungen schreiben, geschweige denn Zahlungserinnerungen verschicken muss.
    Auch wenn viele im Internet über ihre schlechten Erfahrungen schreiben, die sie mit Texten von Textbroker gemacht haben, kann ich ganz selbstbewusst sagen, dass es da auch richtig gute Texter gibt.

    Was mich allerdings zunehmend anstrengt und auch der Grund ist, warum ich mich immer häufiger in „der Welt außerhalb von Textbroker“ bewege, ist die fehlende Planbarkeit, weil an manchen Tagen zehn Kunden kommen, die sehr dringend etwas benötigen und an anderen Tagen kaum einer. Und alles muss gestern fertig sein. Darüber hinaus ist es fast unmöglich, sich dort auf eine Nische festzulegen. Die Themenvielfalt, die mich anfangs faszinierte, erscheint mir heute oft nur noch anstrengend. Auch die Kommunikation über den Nickname ist meiner Meinung nach nicht geeignet, um mit dem Kunden auf Augenhöhe zu sprechen.

    Heute macht Textbroker nur noch einen kleinen Teil meiner Arbeit aus. Aber ich bereue nicht, dort mal klein angefangen und mich mit fairen Kunden und auch harten Erfahrungen nach oben gearbeitet zu haben.

    Ich glaube, die Polarisierung zwischen Textbörsen-Textern und vermeintlich „richtigen“ Textern bringt uns nicht weiter. Ich kenne genügen Texter, die Preise verlangen, die ihnen am Ende keiner zahlt oder Pauschalen vereinbaren, die für einen durchschnittlichen Textbroker-Autoren wie Gold klingen, aber zur Folge haben, dass für einen einzigen Blogartikel eine ganze Woche recheriert und geschrieben werden muss. Unterm Strich kommt da oft weniger raus. Und ich kenne einige Textbroker-Texter, mit denen ich mich kollegial austauschen kann. Natürlich gibt es auch da welche, die sich als Konkurrenz betrachten, um Kunden buhlen musste ich aber nie. Sicher hat alles seine Berechtigung, das Texten auf Börsen, für Agenturen, Unternehmen und eigene Kunden. Der Markt ist ja groß genug. Dass es freie Texterinnen wie dich gibt, die gern ihr Wissen teilen und sich so gut auf dem Markt behaupten, freut mich natürlich sehr! Davon wünsche ich mir mehr.
    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg!

  39. Liebe Kristin,

    danke, deine Worte ehren mich! 🙂 Ich hoffe, die Nacht war nicht zu schlaflos. 😉

    Ich persönlich berechne 50 % – das kann aber jeder Texter handhaben, wie er oder sie möchte.

    LG und viel Erfolg mit deiner Weiterbildung!

  40. Hallo Lilly,

    nachdem ich gestern zum Thema Stundensätze bei Textern recherchiert habe, bin ich auf deinen echt phänomenalen Blog gestoßen. Meine Nacht war noch kürzer, als sie mit Stillkind eh schon ist, weil ich mich jetzt durch alle deine Artikel lesen werde. Und du hast mich darin bestärkt, meine Elternzeit sehr effektiv zu nutzen 😉 Ich mache gerade schon eine Weiterbildung im journalistischen Bereich, weiß aber jetzt, dass es eher in Richtung freiberuflicher Texter gehen soll.

    Und hier daher noch meine Frage: Du berechnest einen Ghostwriting-Aufschlag. Wie setzt du den an? Prozentual am Preis oder pauschal?

    Ich danke dir schon mal!

    Liebe Grüße

    Kristin

  41. Hallo Inga,

    vielen Dank für deinen Kommentar!

    20 Euro für einen Blogartikel mit 2.000 Wörtern machen mich gerade einfach sprachlos. Ich verlange dafür 300 Euro! Auch 35 % Provision sind echt gesalzen.

    Meine Kollegin Sandra (sie ist Texterin und Lektorin) hat dazu ebenfalls einen Testbericht verfasst: http://www.textarbeit-sprachkonzept.de/blog_schreibtisch.php Sogar ein Kunde von mir hat mal einige Artikel bei einer Content-Plattform bestellt – und schleunigst wieder damit aufgehört, weil sie einfach NICHT performt haben. Da sind sogar ein paar dutzende Euro rausgeschmissenes Geld, wenn sie keinen Traffic bringen.

    Es macht eben, wie du selbst sagst, einen Unterschied, ob ein Profi oder ein Student / eine Hausfrau einen Text schreibt!

    Danke dir, ich wünsche dir ebenfalls weiterhin viel Erfolg und finde es super, dass du deinen Wert kennst und selbstbewusst vertrittst.

    GLG Lilli

  42. Hallo liebes Textbroker-Team,

    ich finde es toll, dass ihr euch die Zeit genommen habt, auf meine Kritik einzugehen und in einen offenen Dialog zu treten!
    Von Textbroker (oder Textbörsen im Allgemeinen) bin ich aber leider noch immer nicht überzeugt! 😉

    – Ein nach der deutschen Rechtschreibung korrekter Text ist noch lange kein guter Text. Mit eurer Methode könnt ihr also maximal die Korrektheit nach dem Schulheft beurteilen, aber nicht die Qualität eines Textes: Ist er unterhaltsam und informativ? Flüssig zu lesen? Erreicht er sein Ziel? Ich denke das Hauptproblem ist, dass eure Kunden noch immer nicht verstanden haben, wie Suchmaschinen heutzutage funktionieren und SEO von anno dazumal betreiben. Texte nur um der Befüllung einer Seite willen machen heute keinen Sinn mehr!
    – Ich lehne die Pro-Wort-Verrechnung grundsätzlich ab, weil ein guter Text nicht von der genauen Wortanzahl abhängt. Und 98 Euro für einen Text mit 1.600 Wörtern finde ich sehr mickrig. Das ist ein Stundensatz von ca. 25 bis 35 Euro. Wie soll man davon leben können?
    – Wer sich ein eigenes, unabhängiges Unternehmen aufbauen möchte, muss diese Tätigkeiten eben erledigen. Wie ich auf http://www.lettersblog.de/tagesablauf-freier-texter beschrieben habe, muss der Stundensatz so gewählt sein, dass er diese einkommensfreien Zeiten ausgleicht. Das geht jedem Unternehmer so, ist total normal und nichts, wovor man Scheu oder Angst haben muss. Im Prinzip nutzt ihr ja die Angst der Texter vor der Unabhängigkeit aus und treibt sie so in euer wenig lukratives Modell hinein. Naja, für euch ist es schon lukrativ – für den Texter halt nicht. 😛

    Abschließend kenne ich keinen einzigen erfolgreichen und zufriedenen Texter, der auch nur einen Schritt auf eure Plattform setzt. Für den Anfang mag es Sinn machen, wenn man vorher noch nie Berührungspunkte mit der Branche hatte … aber langfristig seinen Lebensunterhalt damit verdienen? Das halte ich für ein Gerücht. Natürlich bleibt es jedem Texter offen, beide Seiten zu testen – eure und meine Methoden.

    Ich wünsche euch ebenfalls alles Gute und bedanke mich für euren Beitrag auf meinem Blog!

    LG Lilli

  43. Hallo Lilli,

    ich bin auch Texterin und habe ein Crowdworkin-Portal mal von der anderen Seite getestet – als Auftraggeberin. Einen Bericht dazu gibt’s in meinem Blog: http://blog.dasgepflegtewort.de/crowdworking-im-test-wie-ist-die-text-qualitaet

    Wir sollten uns nicht zu billig verkaufen! Denn davon hat niemand etwas, wie ich in dem Folgeartikel erläutere: http://blog.dasgepflegtewort.de/warum-professionelle-texterinnen-weil-es-sich-lohnt-fuer-alle

    Herzliche Grüße und viel Erfolg für Deinen Blog
    Inga

  44. Hallo Lilli,

    danke für deinen kritischen Blick auf unser System und deine Rezension. Natürlich ist der Blogartikel auch bei uns angekommen. Wir sind froh über konstruktive Kritik und bedauern es sehr, dass wir dich mit unserem Angebot nicht überzeugen konnten. Wir nehmen deinen Text und deine Meinung sehr ernst und sehen deinen Beitrag als Anlass, kurz Stellung zu nehmen. Wir hoffen, dass du für diesen Dialog offen bist:

    – Unsere Sterneeinstufung: In den Einstufungstexten bewerten wir maßgeblich Rechtschreib- und Grammatikfehler, da diese nachvollziehbar sind. Stilistische Hinweise werden bei uns in der Regel als Alternativvorschlag gegeben. Deine Einstufung mit 3 Sternen hat also weniger mit deinem Schreibtalent an sich zu tun, sondern eher mit den für uns objektiv bewertbaren und für unsere Kunden durchaus relevanten Kriterien. Im Hinblick auf das von uns gegebene Qualitätsversprechen und den gesetzten Anspruch an gute Texte müssen wir an irgendeiner Stelle einen vergleichbaren Richtwert schaffen. Wenn also beispielsweise ein an sich guter Text nicht durchgängig in neuer deutscher Rechtschreibung verfasst wurde, können wir leider keine höhere Bewertung vergeben.

    Im Übrigen ist es bei uns durchaus möglich und üblich, mit 4 Sternen zu starten. Lediglich 5 Sterne lassen sich nicht gleich von Beginn an erreichen, da wir hier eine gewisse Konstanz sehen möchten.

    – Unsere Bezahlung: Es ist richtig, dass die Vergütung in unseren OpenOrders je nach Einstufung des Autors zwischen 0,7 und 4 Cent variiert. Wir möchten nicht unerwähnt lassen, dass auch wir bei einem 3-Sterne-Auftrag weniger verdienen als bei einem 4-Sterne-Auftrag. Höhere Einstufungen würden uns also auch mehr Umsatz generieren. Dies steht allerdings im Konflikt mit einer transparenten Preis-Leistungs-Politik gegenüber unseren Kunden und Autoren.

    Bei der von dir genannten Kritik hinsichtlich der Bezahlung weisen wir immer wieder gerne auf unsere DirectOrder hin. Denn bei dieser Auftragsart haben unsere Autoren die Möglichkeit, ihren eigenen Wortpreis zu definieren und somit ihre Verdienstmöglichkeiten maßgeblich zu bestimmen. Autoren können so, wenn das Verhältnis zwischen Preis und Qualität stimmt, ihre Auftraggeber überzeugen und sich so auch bei Textbroker einen festen Kundenstamm aufbauen.

    Der von dir gepostete Blogbeitrag hätte zum Beispiel bei einem nicht unüblichen DirectOrder-Wortpreis von 6 Cent rund 98 Euro gebracht. Sicherlich ist es so, dass der Faktor Zeit im Hinblick auf einen vergleichbaren Stundensatz eine wichtige Rolle spielt. Deshalb richtet sich ja unser Angebot gerade an erfahrene Schreiber, die in einer für sie angemessenen Zeit in der geforderten Qualität schreiben können.

    – Zu deinem Zitat „Schon steckst du mit vielen anderen Textern im ewigen Kreislauf aus Bewerbungen, Preisverhandlungen, schrecklichen Kunden, zu spät (oder nie) gezahlten Rechnungen und einem Überlebenskampf an der Armutsgrenze.“ möchten wir gerne herausstellen, dass gerade hier die großen Vorteile von Textbroker liegen. Denn gerade für freie oder frisch selbständig-gemachte Autoren übernimmt Textbroker die Akquise, verbindliche Rechnungsstellung und Vermittlung zwischen Autor und Kunde – flexibel und sicher aus einer Hand. Wie du selbst schreibst, berücksichtigen viele Autoren nicht, dass ein beachtlicher Teil ihrer Arbeit in administrativen Tätigkeiten steckt und sich so ein Stundensatz von 120 € schnell rapide reduziert. Bei Textbroker sparst du dir viele der Punkte, die du in deinem Artikel als wesentliche Tätigkeiten deines Alltags beschreibst (Korrespondenz mit dem Kunden, Social Media, Organisation und Buchhaltung, Selbstvermarktung). Und vor allem kannst du dich darauf verlassen, dass du Unterstützung hast, falls ein Kunde plötzlich nicht mehr zahlen möchte oder kann – diese heikle Situation hat vermutlich jeder Freelancer schon mindestens einmal erlebt.

    Wir freuen uns für dich, dass du erfolgreich den Schritt in Richtung Selbständigkeit gegangen bist und auch ohne Unterstützung von professionellen Content-Plattformen wie Textbroker genug Kunden hast, um als Freelancer arbeiten zu können. Das ist für viele Texter ein Traum.

    Viele unserer Autoren nutzen unsere Plattform erfolgreich, z. B. um die ersten Schritte als Freelancer zu gehen, sich einen festen Kundenstamm aufzubauen, möglichst viele Aufträge zu schreiben, Restzeiten zu füllen oder sich einfach administrative Tätigkeiten oder die Kunden-Akquise zu sparen. Sie kommen damit sehr gut zurecht und genießen die vielen Vorzüge, die Textbroker bietet.

    Daher empfehlen wir jedem Autor, sich seine eigene Meinung zu bilden und für sich selbst zu entscheiden, wie gut Textbroker zu den eigenen Umständen passt. Manchmal scheitert es auch einfach an einem Mangel an Informationen bzw. am Verständnis für die Abläufe, wenn es nicht gleich klappt. Dann stehen wir mit unserem Support-Team gerne zur Verfügung.

    Wir freuen uns auf alle, die es versuchen wollen, und wünschen dir, Lilli, weiterhin alles Gute für deinen Weg.

    Viele Grüße

    Das Textbroker-Team

  45. Hallo Elke,

    in deiner Situation ist das absolut legitim. Nicht jeder möchte Vollzeit-Texter sein – an diese richtet sich mein Blog jedoch.

    Für hauptberufliche Texter sind Content-Farmen aber, wie du selbst schon sagst, meiner Meinung nach keine Option. Es ist wesentlich einträglicher und sicherer, sich sein eigenes Unternehmen mit eigenen Kunden aufzubauen, statt von einer Internet-Plattform abhängig zu sein.

    Ich hoffe, dass dir meine Artikel und mein eBook trotzdem weiterhelfen konnten, und wünsche dir noch viel Spaß beim Lesen! 🙂

    LG Lilli

  46. Hallo Kornelia,

    darauf habe ich auch keine Lust! 😀

    Gratulation zu deinen Kochbüchern, das ist ja cool! 🙂 Und trägt sicher auch dazu bei, das du deinen Wert erkannt hast.

    GLG Lilli

  47. Hey Julie,

    als Arbeitsprobe gilt alles, was du zu deiner Arbeitsprobe machst. Es gibt kein Gesetz, in dem steht, dass dein Name drunterstehen muss. 😉

    Du bist immer der Urheber deiner Texte – bis zu 70 Jahre nach deinem Tod. Die Agentur / der Kunde bekommt nur ein Nutzungsrecht an deinem Text. Wenn dieses exklusiv ist, darfst du die Texte allerdings nicht für dich selbst verwenden.

    Ich würde daher in deinem Arbeitsvertrag nachsehen, wie das Nutzungsrecht konkret geregelt ist.

    Auf den Text hinweisen / verlinken darfst du als Urheber allerdings immer – du darfst ihn unter den oben genannten Umständen allerdings nicht abbilden / abdrucken.

    Ich hoffe, das hat dir weitergeholfen!

    LG und viel Erfolg,

    Lilli

  48. Liebe Marcella,

    vielen lieben Dank für deinen Kommentar! 🙂

    Ja, so ähnlich habe ich es mir vorgestellt –
    dass es wohl bei vielen Textern darauf hinausläuft, dass sie aufgeben. Das finde ich total schade und tut mir echt leid, weil es sehr erfüllend ist, mit seinem Talent Geld zu verdienen.

    Daher wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass dieser Traum für dich mit deinem Blog in Erfüllung geht! 🙂

    GLG Lilli

  49. Hallo Lilli,
    ich lese mich nun schon seit gut einer Stunde durch deinen Blog – einschließlich des Nischen-E-Books – und bin mir noch nicht wirklich sicher, was ich davon halten soll. Textbroker kenne ich nicht, schreibe aber seit ein paar Tagen für Content.de. Dort wurde ich mit vier Sternen eingestuft, habe aber auch nicht „irgendetwas reinkopiert“, sondern mir schon beim Bewerbungstext Mühe gegeben. Schon der dritte Auftraggeber bot mir einen ganzen Satz besser bezahlte direct-orders an. So geht es also auch. Trotzdem gebe ich dir recht, dass die Vergütung grenzwertig ist. Davon leben und auch noch Spaß dran haben, geht kaum. Allerdings nehmen dir diese Plattformen die ganze Mühe ab, die du oben so vortrefflich beschreibst. Man schaut sich einen Auftrag an, entscheidet sich, ob man damit klar kommt und legt los. Ich denke, das ist keine ganz schlechte Alternative, wenn man nur hin und wieder nebenberuflich schreiben oder sich erst mal ausprobieren will.:-)
    Ich denke noch darüber nach, ob und wie lange ich das machen will. An sich war es nie meine Absicht Werbetexte zu schreiben. Ich bin begeisterte Bloggerin und Autorin und will das auch in erster Linie bleiben. Mich treibt momentan eher die Neugier zu solchen Experimenten.
    LG – Elke

  50. Ich kann die Erfahrungen mit Textbroker nur bestätigen. Es war eine lehrreiche Erfahrung. Ich habe drei Kochbücher in englischer Speache geschrieben, die alle den Gourmand World Cookbook Awards auf nationaler Ebene bekommen haben. Drei Sterne bei Textbroker und patzige Kommentare – das muss nicht sein.

  51. Hallo Lilli,
    Danke für die Tipps! Nur noch ne kurze Frage: Ich muss leider vor allem Ghostwriting betreiben, bringen Arbeitsproben dieser Art auch etwas, oder muss da dezidiert mein Name drunterstehen, damit es als Arbeitsprobe zählt? Danke, dass du dein Wissen teilst!
    LG Julie

  52. Hey Lilly, ich habe auch mal bei Textbroker angefangen – 3 Sterne. Und ja, ich kann auch schreiben. Ich denke, dass jeder bei drei Sternen anfängt, außer die Grottenschlechten, die kriegen 2 Sterne. Dann darfst Du Dich hocharbeiten. Die schlechte Bezahlung korrespondierte damals mit meinem mangelnden Selbstwertgefühl – aber wenn man dann noch von Auftraggebern mies behandelt wird, das ist echt das Letzte. Schade, dass ich Deine Seite erst jetzt entdeckt habe – ich habe damals gedacht, dass muss so sein, vom Schreiben kann man (ohne entsprechendes Studium) allenfalls überleben, und das auch nur, wenn man hart arbeitet. Hätte ich damals Deine Seite entdeckt, wäre ich den Weg als Texterin vielleicht weiter gegangen. Wie auch immer, ich habe damals den Entschluss gefasst, nie wieder für Auftraggeber zu schreiben. Jetzt bin ich Bloggerin, das ist auch eine feine Sache. Ob sich das große Geld einstellt steht noch in den Sternen 😀 Liebe Grüße und weiterhin alles Liebe für Deine Mission! Marcella

  53. Hallo Julie,

    dankeschön! 🙂 Ich war auch zwei Jahre lang Texterin in einer Agentur und ein Jahr lang in einem Unternehmen. Das war für mich die perfekte Vorbereitung auf die Selbständigkeit! Mein Tipp: Nimm so viel Wissen und Arbeitsproben mit, wie du kannst! 🙂
    Alles Gute damit und LG,
    Lilli

  54. Super Tipps, vielen Dank!
    Ich bin selbst auch Texterin, aber in einer Agentur. Ich mag es eigentlich sehr dort, aber wenn ich sehe, wie viel Geld du durch selbständiges Texten bekommst, bin ich glatt am Überlegen, das auch zu tun. Ich werd mich jetzt mal genauer auf deiner Seite umsehen, das Ganze interessiert mich sehr.
    LG Julie

  55. Hey Lilli,

    danke für diesen Text! Ich saß genauso vor Textbroker und konnte meinen Augen nicht trauen. Und leider habe ich meine „Texterträume“ dann tatsächlich erstmal wieder verworfen. Aber du hast mir gerade echt Mut gemacht. Und vielleicht schaffe ich es ja auch noch irgendwann 🙂

    LG Serin

  56. Liebe Lilli,
    ich dachte vor ein paar Jahren auch, dass Börsen wie Textbroker doch ein ganz guter Einstieg sein könnten und war von den ersten 3-Sterne-Bewertungen genauso geschockt wie du. Als schnödes Mittelmaß hatte ich mich bis dato nicht empfunden. Rückblickend glaube ich auch, dass das der Standard-Einstieg dort ist, zum Zeitpunkt meiner Anmeldung jedoch auch die 3-Sterne-Texte bei den Open Orders die größte Gruppe waren. Ich denke also, dass die Einstufung entsprechend des damals aktuellen Bedarfs erfolgt ist. Meinen Textbroker-Account gibt es zwar noch, aber er ruht schon seit etlichen Jahren. Ich lebe damit deutlich besser.
    Viele Grüße und dir weiterhin viel Erfolg
    Ina

    http://www.textbuerodegenaar.de (Die URL ließ sich in der Maske leider nicht eingeben, warum auch immer.)

  57. Liebe Tina,

    wow, das finde ich echt cool von dir! 🙂 Ich hatte mich eh gewundert, warum du es empfiehlst, weil ich eben ein ganz anderes Bild davon hatte.

    Ich verstehe, warum deine Kunden / Leser billige Texte einkaufen wollen – sie tun sich aber mit dem heutigen Google-Algorithmus damit selbst absolut keinen Gefallen.

    Vielen Dank auch für dein Lob – das freut mich sehr! Die 3 Sterne haben damals echt an meinem Ego genagt. 😛

    GLG Lilli

  58. Hi Lilliy, jetzt kann ich dich sehr gut verstehen. Du hattest ja damals bei meinen 30 nützlichen Tools den Kommentar hinterlassen, das du nicht so gute Erfahrungen mit Textbroker gemacht hast. Aufgrund deines Beitrages habe ich eben selbstverständlich diese Passage aus dem Beitrag rausgeworfen.
    Wenn ich Tools empfehle, dann sollten sie auch wirklich empfehlenswert sein. Nach deinem Beitrag hatte ich nicht mehr das gute Gefühl, also weg damit.
    Sozusagen aus Solidaritätgründen 😉
    Jedenfalls danke ich dir sehr für deine offenen Worte, bei denen du in keinster Weise einen Grund hast dich zu schämen. Im Gegenteil, du bewahrst andere davor, den gleichen Fehler zu machen!
    LG Tina

  59. Vielen lieben Dank! 🙂

    Stimmt, das habe ich noch vergessen zu erwähnen – man muss natürlich einen Unterschied zwischen Hobby-Textern und hauptberuflichen machen. Als hauptberufliche Texterin lehne ich es zur Kundenakquise aber ab.

    Ich habe auch schon öfters gelesen, dass Texter es als „Fingerübung“ bei Durststrecken sehen. In diesem Fall würde ich aber strategisch und langfristig denken, und die freie Zeit lieber in eine Marketing-Maßnahme investieren – z. B. in einen eigenen Blogartikel oder Bewerbungen per E-Mail.

    Danke, dass du deine Erfahrung geteilt hast! 🙂

    LG Lilli

  60. Ein toller Artikel! Meine Erfahrungen mit Textbroker sind fast deckungsgleich. Die Bezahlung ist wirklich grenzwertig, das finde ich auch. Allerdings ist es (für mich) doch manchmal praktisch einfach einen Text auszusuchen und runterzuschreiben, wenn ich nebenher etwas Zeit habe.
    Übrigens vermute ich, dass gerade bei Textbroker auch viele Studenten/Azubis usw. angemeldet sind, die sicherlich mit anderen Stundensätzen zufrieden sind. Das drückt natürlich das Preisniveau. Leben kann man von dieser Bezahlung wohl kaum. Ein Tipp noch wegen der Einstufung: Einfach Widerspruch einlegen und die Texte neu bewerten lassen.

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