Lilli Koisser

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Warum ich dir nicht kostenlos helfen kann: 6 Gründe für mein NEIN

Dieser Artikel liegt mir schon so lange auf der Zunge, dass es eine echte Wohltat ist, ihn jetzt endlich zu schreiben!

6 Gründe, warum ich dir nicht kostenlos helfen kann

Immer wieder erreichen mich E-Mails und Nachrichten mit der Frage, ob ich nicht kostenlos helfen kann. Und nein, das kann ich leider nicht (mehr). 🤷

Ich kann es mir nicht leisten, kostenlos zu arbeiten!

Nein, ich kann nicht „mal schnell“ deine Nische mit dir finden, „mal kurz“ mit dir über mein Datenschutz-Konzept plaudern oder mal nebenbei deine Website analysieren. Auch nicht, wenn du in deiner Anfrage dazuschreibst, dass du überlegst, mit mir zu arbeiten. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Dir wäre mit einem kostenlosen Tipp nicht geholfen.

Das hat wiederum mehrere Gründe:

  • Ich kenne dich, deine Situation, deine Persönlichkeit, deine Vorlieben und deine Ressourcen nicht. Um dir WIRKLICH helfen zu können – über das Maß, das ich „allgemein gültig“ in Form von kostenlosem Content teile – brauche ich Zeit, um dich kennenzulernen und dir die richtigen Fragen stellen zu können. Und 1:1-Coaching kostet nun mal Zeit. Und damit Geld.
  • „Die Transformation beginnt mit der Transaktion.“ Es gibt Leute, die schon seit Jahren um meinen Content herumschleichen, bei jeder kostenlosen Aktion mitmachen, alles gratis konsumieren – und sich nach wie vor über dieselben Hindernisse in ihrem Business beklagen wie vor 3 Jahren. Wer nicht aktiv die Entscheidung trifft, Zeit UND Geld in die Lösung eines Problems oder das Erreichen eines Ziels zu investieren, tut dies wahrscheinlich auch nicht! Du musst „skin in the game“ haben, also auch mal Geld auf den Tisch legen, um weiterzukommen.

You have to spend money to make money.

  • Manchmal fragen mich Leute extrem allgemeine Fragen wie „Hast du einen Tipp zu meiner Zielgruppe?“. Um diese Frage auch nur irgendwie ansatzweise in einer Instagram-Nachricht beantworten zu können, müsste ich so weit ausholen (und so viel mutmaßen), dass ich stunden- oder tagelang an einer Antwort sitzen – oder extrem an der Oberfläche bleiben – müsste.

Die Folge von kostenlosen Tipps, die nicht tief genug gehen oder nicht auf dich abgestimmt sind: Du versuchst es vielleicht gar nicht erst – oder es funktioniert nicht für dich. Und dann sagst du „Lilli hat mir einen Tipp gegeben, aber der hat nicht funktioniert.“ Das ist sowohl für mich schlecht als auch für dich! 😛

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2. Es wäre unfair gegenüber meinen zahlenden Kund*innen.

Es gibt Leute in meiner Community, die sich dazu entschieden haben, in sich und ihr Business zu investieren und mit mir zu arbeiten. Die mir ihre Zeit, ihr Geld und ihre Energie anvertrauen und bereit sind, zu lernen, neue Dinge auszuprobieren, ihre Komfortzone zu verlassen und neue Wege einzuschlagen.

Diesen Personen gilt meine Aufmerksamkeit. Individualisierte Tipps und Coaching zur jeweiligen Situation oder Fragestellung sind meinen zahlenden Kund*innen vorbehalten. Alle anderen dürfen sich gerne an meinem kostenlosen Content bereichern, aber dürfen nie vergessen, dass dieser nie das ganze Ding, das „Big Picture“ sein kann. Dafür sind wir alle zu individuell.

Genau aus diesem Grund habe ich meine Coaching-Ausbildung gemacht: Weil ich nicht alle Selbstständigen über einen Kamm scheren, sondern Hilfestellung anbieten wollte, die auf den Einzelnen und seine ganz eigenen Bedürfnisse (Weltanschauung, Lebenssituation, Phase der Selbstständigkeit, Familienstand, verfügbare Zeit…) abgestimmt ist.

3. Meine Zeit ist wertvoll. Und deine auch.

Ich kann mich jeden Tag entscheiden, ob ich lieber E-Mails und Kommentare mit der Frage nach kostenloser Beratung beantworten möchte – oder stattdessen meinen Onlinekurs verbessern, meine Prozesse optimieren oder mein Team informieren. Oder meine zahlenden Kund*innen bedienen!

Und du kannst dich jeden Tag entscheiden, ob du noch ein Freebie, noch eine Challenge, noch ein Webinar oder noch einen Online-Kongress konsumieren möchtest – oder stattdessen lieber in ein System oder Framework (wie mein Magnetisches Marketing) investieren und es auch wirklich von A bis Z durchdringen und umsetzen willst.

Denn das mal so am Rande: Du kannst dieselbe Information in einem kostenlosen Blogartikel und einem bezahlten Kurs erhalten – und wirst im bezahlten Kurs viel eher geneigt sein, in die Umsetzung zu kommen. Wissen, tun und können sind drei verschiedene Dinge! Und beim Tun und Können brauchen die allermeisten begleitende Unterstützung, Anleitung und Motivation.

4. Ich habe – genauso wie du – das Recht, für meine Arbeit und mein Wissen bezahlt zu werden.

Eine große Kernbotschaft meiner Marke ist: Verkauf dich nicht unter Wert! Arbeite nicht kostenlos! Arbeit muss nicht hart und kompliziert sein, um wertvoll zu sein! Wenn ich diese Botschaft nicht mal selbst leben würde – wie glaubhaft und authentisch wäre sie dann?

Genauso wie du für deine Arbeit bezahlt werden möchtest, möchte ich das auch ganz gerne. 😜 Meiner Erfahrung nach sind die Leute, die immer alles kostenlos von anderen einfordern oder nach kostenlosen Tools fragen, gleichzeitig die, die kein Geld mit ihrer Selbstständigkeit verdienen.

Wenn du andere Dienstleister*innen angemessen bezahlst, wirst auch du für deine Dienstleistung angemessen bezahlt werden. Wenn du großzügig und wertschätzend bist, werden auch andere dich so behandeln. Wenn du in dich investierst, werden auch andere bzw. deine Kund*innen in dich investieren. #gesetzderanziehung

6 Gründe, warum ich dir nicht kostenlos helfen kann

5. Ich würde damit Geldblockaden wie „Man kann entweder Geld verdienen ODER Leuten helfen“ perpetuieren.

Hattest du schon jemals den Gedanken (oder wurdest sogar von deiner Community gefragt): „Wenn du deinen Kund*innen wirklich helfen willst, warum tust du es dann nicht gratis?“ Darauf gibt es eine ganz einfache Antwort:

Neben Nummer 1 und 4 in dieser Liste spielt auch noch ein energetischer Faktor mit. Wenn du immer nur gibst, gibst und gibst, ohne jemals etwas zurückzubekommen, dann wirst du bald niemandem mehr helfen können. Weil du dann im Burnout oder in der Depression bist, von Existenzängsten geplagt wirst – oder auf der Straße lebst, weil du deine Rechnungen nicht mehr bezahlen kannst.

Dich selbst auszubeuten macht dich nicht zu einem besseren Menschen – nur zu einem unglücklicheren. Damit wir anderen helfen können, müssen zuerst UNSERE Bedürfnisse erfüllt sein. Nur, wenn es mir gut geht – finanziell, aber auch gesundheitlich und emotional, kann ich für meine Kund*innen da sein und mit ihnen oder für sie Ergebnisse erzielen.

Erst komme ich, dann mein Umfeld, dann die Arbeit.

Und wenn du immer nur gibst, wirst du sehr bald negative Gefühle für die, die deine Leistungen, Geschenke und Zeit empfangen, hegen. Aus dieser Spirale aus „Ich gebe eh schon so viel, verkaufe mich unter Wert, und die blöden Kund*innen danken es mir nicht mal oder wollen immer noch mehr“ muss man erstmal wieder rausfinden!

6. Es gibt bereits massenweise Blogartikel, Videos und Downloads von mir.

Sorry, aber: Wenn du nicht mal gewillt oder motiviert bist, dir ein einstündiges Video anzusehen, in dem alle deine rechtlichen Fragen geklärt werden – dann kann auch ich dir leider nicht helfen, mehr Leidenschaft, Unternehmergeist und Neugier für dein Business zu entwickeln. Ich kann leider nicht zaubern!

Wenn es schon zu viel verlangt ist, eine einfache Suchanfrage bei Google oder im Suchfeld meines Blogs oder meiner Facebook-Gruppe zu tätigen, dann weiß ich jetzt schon, dass du nicht mein*e Traumkund*in bist. Denn meine Traumkund*innen sind wissenshungrig, motiviert, eigenverantwortlich und neugierig. Sie informieren sich gründlich, bevor sie sich entscheiden, mit mir zusammenzuarbeiten.

Es ist nicht meine Aufgabe, dir bereits verfügbare Informationen mit dem Löffel in kleinen Häppchen zu füttern. Und schon gar nicht ohne Gegenleistung! Das Buffet ist schon da. Nimm dir, was du brauchst. Das ist alles, was ich dir kostenlos anbieten kann. Die Herausgabe der Rezepte, das (gemeinsame) Kochen á la carte oder das Servieren der Speisen kostet extra. 😉

So kannst du mit mir arbeiten:

Wenn du schnell und kurz Hilfe von mir haben möchtest, dann kannst du hier gerne ein Mini-Coaching mit mir buchen. Das eignet sich gut für kleine, akute Herausforderungen, gemeinsames Brainstorming oder nächste Schritte. Wirkliche Transformationen bekommst du in meinen Onlinekursen, Mastermind-Gruppen und Retreats!

Teile diesen Beitrag gerne mit anderen Selbstständigen – damit niemand mehr kostenlos arbeiten muss! 💪

Hinterlasse deinen Kommentar:

16 Antworten

  1. Ich gebe Dir völlig Recht. Dienstleistung und Service kosten halt Geld. Es kommt Du auch keiner auf die Idee im Angestelltenverhältnis gratis zu arbeiten. Ich finde Deine Artikel sehr hilfreich und ich selber blogge nur aus Spaß neben meinem Beruf.

  2. Naja für mich bleibst du ne Egoistin! Wer 5.000-6.000 Euro nach eigener Aussage und damit 2-3x wie gewöhnliche Menschen, der kann auch mal Tipps und Tricks kostenlos für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen, anstatt sich weiter bereichern zu wollen.

    Von mir gibts keinen Cent!

  3. Hallo Lilli,
    wird auch mal Zeit, dass dazu jemand Klartext spricht! Immer dieses „kannst du nicht mal eben…?“ oder „Ach, das geht doch ganz schnell!“. Aber selbst wenn es schnell gehen würde, kann locker der ganze Tag drauf gehen, wenn gleich mehrere Leute „nur eben schnell“ irgendwas wollen.
    Da stark zu bleiben und nicht einzuknicken ist ein wichtiger Teil des sich-selbst-und-sein-Business-ernst-nehmens.
    Toller Text! Däumchen hoch!??

  4. Und wieder einmal: gut und treffend zusammengefasst.
    Über ein sehr ähnliches Thema hab ich (seit Wochen 😉 ) einen Draft rumliegen… weil Kunden immer wieder die 70€ im Jahr für ein Premium-WordPress-Plugin zu teuer sind. Und sie stattdessen von mir erwarten, dass ich a) ein kostenloses Plugin mit dem selben Umfang aus dem Hut zaubere und b) dieses zum halben Preis (also in 20 Minuten) perfekt aufsetze.
    So, dass es „für immer“ funktioniert.
    NEIN, das geht so nicht. Weil auch Programmierer nicht nur von der LED-Beleuchtung ihres Schirms leben können….
    So, ich geh den Artikel schreiben, ein bissal RANT muss sein 😉
    Michael

  5. Das finde ich absolut verständlich! Diese Geiz ist geil-Masche ist doch arm. Ich gehe neuerdings sogar noch weiter und, wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich lieber für das teurere Angebot. Weil es oft besser ist, die Leute erfahrener sind und ich so schneller an mein Ziel komme. Ich finde, du hast schon so viel an Wissen und Strategie kostenlos weggegeben. Irgendwann muss Schluss sein.

  6. Vollinhaltlich bei dir und vor allem: Punkt 5!!!

    Mir kommt auch oft vor, je mehr man kostenlosen Content raushaut, umso mehr wird verlangt und wehe, es gibt dann mal einen Affiliate Link, mit dem man „dreist“ etwas verkaufen will bzw. Werbung macht. 😀

    Passiert mir zwar am Business-Blog nicht, aber bei meinen anderen Blogs (die eher sozial ausgerichtet sind) habe ich manchmal fast ein schlechtes Gewissen, dass ich damit Geld verdiene, Leuten zu helfen oder sie zu inspirieren. Komische Denke irgendwie …

    Auch habe ich das Gefühl, Menschen erwarten, dass alles, was im Internet steht, immer kostenlos sein muss. Ich hoffe, dass sich das auch mal ändert … Jedenfalls danke für diesen Artikel – der wird sofort geteilt!

  7. Ich gebe dir vollkommen recht. Oft denken (potentielle) Kunden, man habe ein Rotes Kreuz auf der Stirn. Und leider neige ich auch immer mal wieder dazu, dann doch mehr an „Ratschlägen“ zu geben, als ich eigentlich will. Deine 6 Punkte helfen da wirklich, sich das alles nochmal bewußt zu machen …

  8. You keep me on track 😉

    Seit ich selbstständig bin, weiß ich einen qualitativ hochwertigen Tipp, der genau auf mich abgestimmt ist, ungemein zu schätzen!

    Als ich meinen ersten Blog gestartet habe, bin ich dabei einen Schritt-für-Schritt Blogbeitrag durchgegangen. Ich habe endlos recherchiert.

    Habe gefühlt 1 Millionen Stunden in Recherche und learning by doing investiert.

    Das Leben als Autodidakt bringt viele Vorteile mit sich.
    Am Ende kannst du alles, aber nichts richtig 😉

    Dieses Learning ist gut für die Entwicklung deiner Persönlichkeit, was sich auch positiv auf die Entwicklung deines Business auswirken kann.

    Für ein schnelles Wachstum: Hol dir Hilfe von Experten. Und bezahl sie anständig 😉

  9. Liebe Lili, das ist doch vollkommen logisch und klar!!!! Ich kenne das auch und bin mittlerweile Fix im erkennen… auch im Freundeskreis geht es nicht, immer umsonst und vergünstigt… Viele Leute haben nicht klar, das wir Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung , Altersvorsorge, etc. zu 100% selbst finanzieren müssen und das Honorar nicht zu 100% mal eben verjubeln können. Ich für meinen Teil danke Dir sehr für die vielen kostenlosen Tipps und teilen Deiner Erfahrungen während Deiner Freiberuflichkeit!!! Herzlichst, Carmen

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