Lilli Koisser

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Schreibblockade überwinden: 10 schnelle Tipps für entspanntes Schreiben

Viele kennen sie, jeder hasst sie: Die Schreibblockade. Der weiße Bildschirm starrt Sie an und der Cursor blinkt unbarmherzig vor sich hin.

Gerade, wenn Sie eine große Menge Text (z. B. ein Buch oder eine wissenschaftliche Arbeit) schreiben, aber auch bei alltäglichen Schreibarbeiten oder im Beruf kann sie heimtückisch zuschlagen und Sie lähmen. Was Sie schnell und effizient gegen eine Schreibblockade tun können, erfahren Sie hier:

1. Lassen Sie sich nicht ablenken.

Natürlich ist es für das Schreiben nicht gerade förderlich, wenn im Minutentakt E-Mails. SMS und Facebook-Benachrichtigungen eintrudeln. Schalten Sie am besten das WLAN und Ihr Handy aus! Manchen Textern helfen auch klassische Musik, Meeresrauschen oder sonstige Entspannungsklänge, um den Alltagsstress auszublenden.

2. Lesen Sie Ähnliches.

Wenn Sie einen Krimi, Songtext oder Blogbeitrag schreiben sollen, aber nicht können, dann lesen Sie doch eine Weile Texte aus dem gleichen Genre. Das stimuliert, eröffnet Ihnen das Thema und entfacht vielleicht sogar Ihren Ehrgeiz: Das können Sie besser!

3. Recherchieren Sie nicht zu viel!

Recherche ist auch eine Form der Prokrastination. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, um mit dem Recherchieren aufzuhören und mit dem Schreiben zu beginnen. Wenn Sie sich ausreichend über das Thema informiert fühlen, legen Sie einfach drauflos und gehen Sie nicht immer wieder zwanghaft Ihre Recherchen durch!

4. Schreiben Sie den Bildschirm voll.

Legen Sie einfach die Hände auf die Tasten und schreiben Sie, was Ihnen gerade in den Sinn kommt: „Ich habe eine Schreibblockade. Das nervt. Draussen zwitschern die Vögel. Ich muss den Text abgeben.“ Dadurch kommen Sie in Fahrt und nehmen dem weißen Bildschirm seine einschüchternde Wirkung. Fight the White!

5. Gliedern Sie den Text grob.

Ähnlich zum vorherigen Tipp hilft es auch, wenn Sie schon mal Unterüberschriften, Stichworte oder Ideen für einzelne Absätze niederschreiben. Wenn Sie das Skelett des Textes festgelegt haben, fällt es gar nicht mehr so schwer, es zu füllen.

6. Schreiben Sie nur für sich.

Oft wurzelt eine Schreibblockade in der Angst vor der Beurteilung des Textes. Was wird mein Kunde / Lektor / Leser dazu sagen? Verabschieden Sie sich davon, indem Sie den Text zuerst nur für sich schreiben. Niemand anderer wird ihn je zu Gesicht bekommen. Danach können Sie ihn noch immer für fremde Augen anpassen – was wahrscheinlich gar nicht nötig sein wird.

7. Schreiben Sie in mehreren Etappen.

Wenn gar nichts geht, fangen Sie mit kleinen Schritten an: Heute mache ich ein neues Word-Dokument auf, benenne es und speichere es ab. Morgen schreibe ich die Headline. Übermorgen den ersten Satz. Das wird Ihnen sowieso zu blöd und Sie werden schneller fertig, als Sie denken!

8. Trennen Sie Schreiben und Editieren.

Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie einen Artikel oder Roman von vorne bis hinten perfekt durchschreiben. Halten Sie sich im ersten Durchgang an die Regel: Es gibt kein Zurück! Die Backspace-Taste ist tabu. Lassen Sie Tippfehler, unsaubere Formulierungen und halbfertige Sätze einfach so stehen und überarbeiten Sie sie in einem nächsten Durchgang.

9. Wechseln Sie die Perspektive!

Routine ist der Feind des kreativen Schreibens. Oft hilft es schon, wenn Sie sich auf die andere Seite des Tisches oder in einen anderen Raum setzen, um die Perspektive zu wechseln. Wunder wirken können ein kurzer Spaziergang, ein Besuch im Kaffeehaus oder auch Duschen und Umziehen!

10. Lassen Sie es bleiben.

Wenn wirklich gar nichts hilft: Geben Sie auf. Probieren Sie es morgen nochmal. Manchmal bringt man einfach ums Verrecken kein Wort aufs Papier, und davon geht die Welt auch nicht unter. Morgen sind Sie vielleicht innerhalb einer Stunde genauso produktiv wie an einem ganzen Tag mit einer Schreibblockade.

Und zum Abschluss noch ein Extra-Tipp von Friedrich Nietzsche: „So wenig als möglich sitzen; keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung – in dem nicht auch die Muskeln ein Fest feiern.“ Gutes Gelingen und viel Glück beim Überwinden Ihrer Schreibblockade!

Foto: lillikoisser auf Instagram

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