Lilli Koisser

Konvertierende Werbeanzeigen bei Facebook, Instagram und Pinterest: Anna-Lena Eckstein im Interview

Pyjama-Business Podcast Folge 38: Konvertierende Werbeanzeigen bei Facebook, Instagram und Pinterest Anna-Lena Eckstein im Interview

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Anna-Lena ist Werbeanzeigen-Expertin und zeigt dir, wie du durch bessere Ads mehr Kontakte und Kund*innen bekommst. Aktuell ist die Anmeldung zu ihrem Gruppenprogramm „Die Ads-Formel* geöffnet, das ich selbst schon begeistert besucht habe. Es ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Coaches, Berater*innen und Expert*innen, die bessere Ergebnisse mit Facebook- und Instagram-Ads erzielen wollen.

Und wir sind eine coole Partnerschaft eingegangen: Das Social-Media-Bundle ist da! 🎁 Bis Sonntag, den 27.06.2021 schenke ich dir meinen 4-stündigen Social-Media-Crashkurs für Selbstständige dazu, wenn du dich über meinen Link zu Anna-Lenas Kurs* anmeldest und mir die Rechnung per E-Mail schickst. Im Crashkurs lernst du alles, was du rund um Strategie, Content, Tools und Recht zum Thema Social Media wissen musst! 🥳 

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gilt bis Sonntag um 23.59 Uhr

Im Interview habe ich Anna-Lena gefragt: 

  • Wie bist du zur Spezialisierung auf Social-Media-Anzeigen gekommen?
  • Was sind Werbeanzeigen und woran erkennt man Ads als User*in?
  • Wie kann man Anzeigen als Unternehmer*in nutzen?
  • Welche Voraussetzungen müssen dafür vorhanden sein?
  • Für wen eignen sich Ads (nicht)?
  • Machen Ads auch ohne E-Mail-Liste Sinn? Was können typische Werbeziele sein?
  • Hast du eine Empfehlung für das tägliche Budget?
  • Was sind die häufigsten Fehler bei Werbeanzeigen?
  • Plattformen wie Facebook und Instagram stehen aus diversen Gründen immer stärker in der Kritik. Wie kann man als Werbetreibende*r damit umgehen?
  • Welche Trends oder Entwicklungen siehst du in Zukunft für Paid Advertising?

Du kannst dir die neue Podcast-Folge hier in meinem Blog, auf YouTube, bei Spotify, Apple Podcasts, Audible und Deezer anhören. Das Transkript findest du unten.

Vernetze dich gerne auf Instagram mit uns und stelle deine Fragen zur Folge oder zum Kurs bzw. Social-Media-Bundle: @annalenaeckstein und @lillikoisser

Transkript zur Folge:

Lilli: Hallo und schön, dass du heute wieder beim Pyjama-Business-Podcast dabei bist. Ich habe heute eine liebe Kollegin und Kundin von mir, die Anna-Lena Eckstein, mitgebracht. Und sie ist Werbeanzeigen-Expertin für Facebook, Instagram und Pinterest. Und ich freue mich sehr, dass wir heute über Werbeanzeigen, also Ads, und Social Media sprechen werden. Anna-Lena, vielen Dank, dass du da bist. Und vielleicht kannst du dich mal kurz selbst vorstellen. Wer bist du und was machst du?

Anna-Lena: Ja, danke Lilli, dass ich hier sein darf, freue ich mich. Du hast es schon perfekt zusammengefasst. Ich bin Expertin für Werbeanzeigen auf Facebook, Insta und Pinterest. Soll heißen, Coaches, Berater*innen, DienstleisterInnen et cetera können zu mir kommen, wenn sie mit Werbeanzeigen neue Kunden gewinnen wollen. Mein Slogan bisher ist, dass ich mit Werbeanzeigen zu ausgebuchten Terminkalendern oder proppenvolle Onlinekursen verhelfe. Genau. Ja.

Lilli: Verstehe. Und wie bist du zum Thema Werbeanzeigen gekommen?

Anna-Lena: Ich habe das so in etwa tatsächlich studiert. Ich habe den Studiengang Online-Redakteur belegt. Den gibt es irgendwie nur zweimal in Deutschland oder so. Oder zumindest vor fünf Jahren, als ich ihn abgeschlossen habe. Das ist ein relativ neuer Studiengang, glaube ich.

Und da haben wir ganz viele verschiedene Dinge gelernt. Aber eine Spalte war Online-Marketing. Und da habe ich schon direkt gemerkt, ah ja, Online-Marketing, insbesondere Social-Media-Marketing, interessiert mich total, sodass ich dann direkt nach dem Studium mich auch dahingehend selbstständig gemacht habe.

Ich habe dann viel mit, ich nenne es mal, organischen Social-Media-Marketing angefangen. „Nur“ was posten, Insta-Kommunikation et cetera habe ich dann für Kunden übernommen, was alles hammergut funktioniert hat und schön war und so.

Aber ich habe dann doch relativ schnell gemerkt, so das, was ein Business richtig weiterbringt oder vor allen Dingen auch ein bisschen schneller ein Business weiterbringt, sind Werbeanzeigen. Das habe ich eigentlich schon im ersten Jahr dann direkt gemerkt. Und das hat mir dann am meisten Freude bereitet. Und dann habe ich mich fortan auf das spezialisiert, ja.

Lilli: Cool. Und ich glaube, du hast ja auch eine Weltreise gemacht oder warst damit digitale Nomadin, oder?

Anna-Lena: Genau, vor Corona.

Lilli: Genau.

Anna-Lena: Dann kam Corona. Ja. Ich habe das von unterwegs machen können, ja.

Lilli: Und wie lange warst du da unterwegs?

Anna-Lena: Von so Anfang 2016 bis Corona eigentlich, ja.

Lilli: Und jetzt bist du so in Köln seitdem?

Anna-Lena: In Köln. Genau, ein Jahr jetzt oder ein bisschen länger. Genau. Hätte ich mir so selber nicht ausgesucht, aber ich fand die Zeit jetzt auch toll. Wenn man so lange weg ist und nie ein eigenes Bett hatte oder so, ist es auch mal schön, das wieder zu haben. Und auch so die Zeit mit der Familie und so, hat auch alles Vorteile.

Lilli: Und hast du vor, dass du dich dann wieder in die große, weite Welt aufmachst? Oder gibt es da schon Pläne?

Anna-Lena: Ja. Ich glaube schon. Momentan ist das schon so der Plan. Vielleicht so ab März/April 2022. Aber ehrlich gesagt wurden wir ja von allen so oft enttäuscht, dann dachten wir, es wird alles besser, dann war doch wieder Lockdown oder keine Ahnung was. Ist natürlich auch sehr stark davon abhängig, wie die Regeln der einzelnen Länder dann so sind oder sein werden. Mal gucken. Aber ich könnte es mir schon vorstellen, dass ich so ab nächsten Frühling schon nochmal los möchte, ja.

Lilli: Cool. Gut, dann steigen wir gleich mal ins Thema ein. Vielleicht so eine ganz kurze Begriffserklärung: was sind Werbeanzeigen oder Ads eigentlich?

Anna-Lena: Erstmal, glaube ich, muss man verstehen, dass das ein Synonym ist beziehungsweise einfach das deutsche und englische Wort.

Ads und Werbeanzeigen sind komplett das gleiche. Ich sage einfach öfter irgendwie Ads, weil es schneller geht. Das sind gesponserte Posts. Das stimmt jetzt nicht so ganz, aber um das einmal zu verstehen, können wir jetzt sagen, das sind gesponserte Posts. Die sehen im Groben wie normale Insta- und Facebook-Posts aus, sind aber mit Geld hinterlegt. Das heißt, die werden auf jeden Fall ausgespielt.

Und man kommt auf jeden Fall auf die Reichweite. Anders als jetzt bei organischen, also all dem, was nicht Werbeanzeigen sind, da weiß man ja nicht so genau: kommt das jetzt gut an? Und werde ich jetzt irgendwie wieder abgestraft oder keine Ahnung was? Werbeanzeigen sind das, wo du dir die Reichweite mit erkaufen kannst, wenn du so willst.

Lilli: Voll gute Definition. Und aus UserInnen-Sicht, woran erkenne ich eine Werbeanzeige?

Anna-Lena: Für Userinnen und User ist es eigentlich relativ einfach, weil es steht immer „gesponsert“ da drüber. Wenn man mal das Handy aufmacht und zu Insta geht, dauert es wahrscheinlich nicht lange, bis man irgendwann einen Post hat, wo dann oben links unter dem Namen von der Person „gesponsert“ steht. Bei Facebook ist es genau das gleiche. Man meckert ja immer viel an den Plattformen rum. Da muss ich sie mal in Schutz nehmen. Ich finde, das machen sie ganz gut. Man kann auf den ersten Blick sofort erkennen, dass das jetzt eine Ad ist, ja.

Lilli: Es ist transparent.

Anna-Lena: Voll, ja.

Lilli: Und dann ist es vielleicht auch aus der Perspektive hilfreich zu wissen: wie entscheiden Facebook und Instagram, welche Anzeigen ich persönlich jetzt angezeigt bekomme? Warum sehe ich die Anzeige, die ich in meinem Feed sehe?

Anna-Lena: Das hängt von vielen Dingen ab. Da können wir wahrscheinlich jetzt den ganzen Podcast mit füllen, aber so in der Kurzform ist es so, dass die Plattformen ja schon viel über uns wissen. Wir melden uns ja auch freiwillig an, dann ist das nun mal so.

Die wissen recht viel von uns durch unser User-Verhalten, zum Beispiel in welchen Facebook-Gruppen man drin ist, auf welche Werbeanzeigen man in der Vergangenheit vielleicht schon geklickt hat. Für die Zuhörerinnen und Zuhörer ist es so, wenn man irgendwann auf eine Kette oder so geklickt hat, zwei Tage später wird einem von der ähnlichen Marke was angezeigt. So funktioniert das.

All das, was wir auf den Plattformen machen oder – besser ausgedrückt – was wir eingeloggt in diesen Plattformen machen, merken die sich natürlich. So ist das nun mal. Das gehört ja nun mal denen. Und deswegen wissen die relativ viel von uns. Und manche Daten geben wir ja auch freiwillig manuell ein, zum Beispiel Alter, Geburtstag oder so.

Das hat man ja damals, als man sich bei Facebook angemeldet hat, alles angegeben. Und so wissen die das dann und können dann abschätzen: ah ja, Lilli fährt wahrscheinlich auf sowas ab. Und: ah ja, der zeigen wir jetzt diese E-Mails. Das sind irgendwelche Algorithmen.

Das weiß man selber gar nicht so genau, die dann aus ganz vielen verschiedenen Dingen ausrechnen, welche Werbung du jetzt bekommst und welche ich bekomme.

Lilli: Und das kann ja dann noch ins Problematische abgleiten, oder? Die wissen ja sehr viel über uns, zum Beispiel auch sexuelle Orientierung oder wohin man reist. Und da stehe die Plattformen ja teilweise auch in der Kritik. Aber da können wir dann vielleicht später auch nochmal drauf zurückkommen. Die Plattformen wissen sehr viel über uns.

Und wenn wir jetzt den Switch zu den Werbetreibenden machen: Wenn ich jetzt Anzeigen schalten möchte, wie kann ich das nutzen, dass die Plattformen so viel über die NutzerInnen wissen, um mit meinen Werbeanzeigen die richtigen Menschen zu erreichen? Welche Zielgruppen gibt es da? Wie kann ich das auswählen?

Anna-Lena: Ja. Das ist das Coole, finde ich, an Social-Media-Marketing und vor allen Dingen an Werbeanzeigen, dass man das so gut kann. Wenn man das mal mit anderen Werbeformen vergleicht, keine Ahnung, so ein Flyer oder so, den man irgendwie auch drucken könnte, da weiß man überhaupt nicht, wer den in die Hand bekommt beziehungsweise kann man von Café zu Café hoppen und hoffen, dass man die da hinlegen kann. Was da mit denen passiert und so, weiß man so überhaupt gar nicht.

Das ist das Coole an Ads, da uns die Plattformen einkategorisieren können. Durch unser User-Verhalten, was wir gerade schon besprochen hatten, kann ich als werbetreibende Person genau das auch angeben.

Ich kann zum Beispiel sagen, ich hätte jetzt gerne alle Frauen in Berlin ab 35, die, keine Ahnung, Laura Malina Seiler gut finden oder so. So könnte man so eine Wunschkundin, sage ich mal, beschreiben. Und dann gebe ich das gegenüber Facebook an und sage: für diese und auch nur für die Leute möchte ich bezahlen. Und dann verspricht mir Facebook basierend auf deren ganzen Algorithmen, die dahinterstecken, dass genau diese Leute meine Werbung dann angezeigt bekommen.

Es ist ja auch immer so ein bisschen so ein zweischneidiges Schwert, was man alles als Privatperson gut oder auch nicht gut findet und was man als werbetreibende Person gut oder auch nicht gut findet. Für uns werbetreibende Leute ist es natürlich super, dass die Plattform so viel über uns weiß, weil wir so unsere Werbung zuschneidern können und dann auch nur für die Leute bezahlen und nicht, wie bei einem Flyer, für alle und dann passen 80 Prozent nicht oder so, ja.

Lilli: Natürlich. Man hat viel weniger Streuverlust

Anna-Lena: Ganz genau, ja.

Lilli: mit dem Budget, das man einsetzt.

Anna-Lena: Genau.

Lilli: Das heißt, ich kann nach den Interessen der Leute filtern. Und es gibt ja auch noch andere Zielgruppenarten, oder?

Anna-Lena: Genau. Da wird dann das Facebook-Pixel interessant. Wenn man das zum Beispiel auf der Website eingebaut hat, dann kann das Pixel auch nachvollziehen, wer wo auf welchen Seiten ankommt und wer wie weit sich durchklickt et cetera. Die heißen dann Custom-Audiences oder Lookalike-Audiences.

Da kann man dann zusammenfassen: ich hätte jetzt gerne alle Leute, die auf diesem einen Blog-Post in den letzten 60 Tagen zum Beispiel waren. Daraus könnte man eine Zielgruppe machen. Oder ich hätte gerne alle Leute aus dem letzten halben Jahr, die auf der Danke-Seite von meinem Freebie waren. Und das sind ja nur die, die sich das runtergeladen haben. Und diese Zielgruppen sind sehr spannend. Weil wenn sich schon mal jemand ein Freebie runtergeladen hat, dann hat der höchstwahrscheinlich viel mehr Interesse an dir.

Auf jeden Fall viel mehr als so eine wildfremde Person. Deswegen sind da diese Custom- und Lookalike-Audiences sehr beliebt beziehungsweise die funktionieren sehr gut. Und das ist schon der springende Punkt, warum meiner Meinung nach Werbeanzeigen auf Facebook, Insta und Co die beste Art von Werbung sind, weil du kannst dich nirgendwo anders auf solche Daten verlassen.

Lilli: Und kannst du nochmal kurz erklären, was das Facebook-Pixel ist und wie man das auf seine Website bekommt?

Anna-Lena: Ja, auch hier könnte ich das stundenlang, aber die Kurzfassung ist, das ist eine Art Code, ein HTML-Code, ja. Den musst du auf deiner Website einbauen. So, und das klingt für viele erstmal total abschreckend. Zum Beispiel für alle WordPress-Nutzerinnen und -Nutzer ist das recht einfach. Da gibt es verschiedene Plug-ins. Das dauert fünf Minuten.

Ziel ist es aber, dass das Pixel auf alle Fälle in den Head-Tech deiner Website eingebaut wird. Und was passiert dann? Warum heißt das Pixel? Jedes Mal, wenn sich deine Seite dann öffnet, wird so ein ganz kleines Pixelquadrat jedes Mal, auf jeder Seite, die sich öffnet, mitgeladen. Das ist ganz tief in deiner Seite drin. Das sieht, hört und merkt man nicht. Aber es ist so ein kleines Pixelding drin. Und dann sendet das die Informationen zurück an Facebook.

Das heißt, Facebook weiß, hier wurde diese und hier diese Seite geöffnet. So kann Facebook das dann nachvollziehen, wer, wo, wann klickt.

Lilli: Cool. Und wenn ich jetzt noch kein Facebook-Pixel auf meiner Website habe oder haben möchte, dann gibt es ja auch Zielgruppen von Leuten, die zum Beispiel mit meiner Facebook-Seite oder Instagram interagiert haben. Oder?

Anna-Lena: Stimmt, ja.

Lilli: Die gehören auch ja zusammen.

Anna-Lena: Stimmt, die gibt es auch noch, ja. Die sind auch Custom und Lookalikes. Die nehmen sich aber nicht die Pixel-Daten zugute oder wie man sagt, sondern die basieren dann wieder auf den Daten, die die Plattformen, Facebook und Insta, schon über uns haben, zum Beispiel die Insta-Follower der letzten 60 Tage oder sowas, ja. Das gibt es auch.

Lilli: Das heißt, es gibt voll viele Möglichkeiten, wie man auch mit Leuten in Kontakt kommen kann, die zum Beispiel noch nicht in meinem Newsletter sind, die sich bei mir noch nie bei irgendwas eingetragen haben, aber ich weiß von ihnen trotzdem, die interessieren sich für meinen Content, meine Inhalte und Themen, weil die waren schon auf meiner Website, Facebook- oder Instagram-Seite.

Anna-Lena: Genau, perfekt. Das sind diese Custom-Audiences. Und Lookalikes, wie der Name schon sagt, sind die Zielgruppen, die diesen ähnlich sind. Wenn jetzt zum Beispiel immer deine Insta-Follower Frauen aus Österreich wären, würde ja bei dir vielleicht gar nicht mal so schlecht passen, dann sucht Facebook weitere Frauen in dieser Altersklasse aus Österreich, die dann eventuell auch zu dir passen würden. Das kann der dann suchen oder bestimmen.

Und da ist die Wahrscheinlichkeit einfach viel höher, dass sie wirklich irgendwann mal zu Käuferinnen und Käufern werden, weil sie auf einer Gruppe basieren, die dich eh schon gut finden. Genau.

Lilli: Das heißt, eigentlich ist es dann auch gut, wenn ich Traffic auf meiner Website, Facebook- und Instagram-Seite habe, weil aus diesen Profilen oder Daten generieren sich dann auch die Lookalike-Audiences.

Anna-Lena: Genau.

Lilli: Die ähnlichen Personen, die ich mit den Anzeigen auch erreichen kann.

Anna-Lena: Genau. Deswegen bin ich auch ganz klar meinetwegen Werbeanzeigen-Expertin.

Ich sage aber auch, das kann jetzt alles andere auch nicht ersetzen beziehungsweise würde es deine Ads auf alle Fälle auch besser und günstiger machen, würdest du auch noch organisch was tun und wärst du auch noch auf dem Blog, in Social Media oder was auch immer präsent.

Ich finde schon, dass Ads ein Teil deines Marketings sind. Ich würde mich auf keinen Fall komplett auf sie verlassen. an den Preisen merkt man das auch. Eigentlich kommen alle Kundinnen und Kunden zu mir und sagen: ja, ich will Ads schalten, aber ich möchte auch bestmögliche Preise erreichen. Logisch. Man will ja kein Geld verbrennen.

Und dann sage ich eigentlich auch immer: ja, gut, wenn man auch organisch aktiv ist und da einen Community-Thrive, wie auch immer man es nennen will, hat, dann werden die Ads auch günstiger. Das hilft auf jeden Fall auch bei den Preisen, ja.

Lilli: Da war ich ja auch schon mal bei dir im Podcast zu Gast. Und da haben wir über genau das Thema geredet. Das kann ich dann gerne in den Shownotes verlinken.

Und du hast gerade schon gesagt, es ist gut, wenn man auch selbst eine Website, einen Blog, Social-Media-Marketing und so weiter hat. Welche Voraussetzungen müssen deiner Meinung nach für mich jetzt als Unternehmer*in vorhanden sein, dass ich mit Ads starten kann? Macht das für alle Sinn? Sagst du für irgendeine Personengruppe, naja, da macht es keinen Sinn mit Ads zu starten? Für wen eignet es sich und für wen nicht? Und welche Voraussetzungen sollten vorhanden sein?

Bei dem „für wen eignet es sich und für wen nicht“ würde ich jetzt pauschal erstmal sagen, eignet sich eigentlich für jeden. Ich hatte bisher, und ich mache das jetzt auch schon über fünf Jahre, noch keine/keinen einzigen, wo ich gesagt habe: nein, deine Zielgruppe wirst du auf Facebook, Insta, Pinterest jetzt nicht erreichen. Lass das mal. Das gab es einfach noch nicht.

Das kann man aber auch ganz logisch begründen, finde ich, weil egal was du für eine Hyper-Ultra-Nische hast, auch deine Hyper-Ultra-Nische sitzt irgendwann mal abends auf der Couch, hat Feierabend und daddelt bei Facebook und Insta rum. Wir haben auch alle irgendwann mal ein privates Leben. Und spätestens dann würdest du sie erreichen.

Dass man die Leute bei Social Media so gar nicht erreicht, das ist vielleicht auch so ein bisschen, finde ich, ein Mindset-Fehler. Weil wenn man sich die Nutzerzahl mal angeguckt, es sind immer noch Millionen, jetzt Deutsche, auf den Plattformen. Das kann nicht sein, dass es für dich nichts ist. Das glaube ich nicht.

Die Kriterien da, das ist schon eher, glaube ich, eine bessere Frage. Ich würde schon sagen, dass man nicht ab Tag eins mit Ads starten sollte. Da höre ich jetzt schon, wie Kollegen wahrscheinlich sagen: hä, warum? Weil technisch geht es auf jeden Fall, klar. Du kannst ab Tag eins Ads schalten. Es hält dich nichts davon ab.

Aber wie gesagt, ich finde auch schon, dass man natürlich mit dem Anspruch an die Sache reingehen sollte, möglichst günstige Ads zu schalten. Und wenn du ganz am Anfang bist und noch wirklich keine Ahnung hast: kommt mein Angebot überhaupt an? Wenn ja, schön, aber bei wem denn? Sind es eher Männer, Frauen, alt, jung, was auch immer? So deine perfekte Zielgruppe.

Dann kannst du auch deine Ads nicht mit dieser perfekten Zielgruppe kombinieren. Und dann ist es ja logisch, dass die dann nicht die besten beziehungsweise günstigsten Ads werden. Und dass du da schon auch erstmal viel Leergeld bezahlst. Deswegen, jeder kann starten, auch ab Tag eins, ja. Ja, je besser du aber deine Zielgruppe kennst, desto günstiger werden auch deine Ads.

Deswegen würde ich schon sagen, dass man für so eine Art Grundgerüst schon mal sorgen sollte, dass man organisch aufgestellt ist, schon mal erste Kunden hatte, damit man auch weiß, wie reden die so, auf welche Wörter springen die jetzt an? Oder wie sollte meine Ad aussehen, damit es die irgendwie catcht? Wenn man das alles noch so gar nicht weiß, kann man starten, aber dann ist es so ein bisschen ins Blaue hinein.

Lilli: Ich war ja auch bei dir im Ads-Coaching. Und da haben wir auch geschaut: was sind die meistgelesenen Blog-Artikel? Und haben dann Ads auf die geschaltet. Und das ist für mich mega angenehm, weil ich weiß, die Blog-Artikel kommen gut an und funktionieren.

Es ist, finde ich, ein bisschen niederschwelliger, wenn man jetzt Ads auf Content schaltet, anstatt gleich irgendwie auf ein Freebie, Webinar oder sogar direkt auf eine Verkaufsseite, was du ja eh nicht empfiehlst, dass man direkt auf eine Verkaufsseite schaltet. Vielleicht können wir da gleich drauf eingehen. Was können denn so typische Werbeziele sein? Was kann ich erreichen, wenn ich jetzt Anzeigen schalte? Worauf ziele ich dann ab?

Anna-Lena: Die meisten, die auch so zu mir kommen, wollen Leads generieren. Sprich, E-Mail-Adressen der Leute einsammeln. Das ist ja auch branchen- und nischenübergreifend oft ein sehr sinnvolles Ziel. Es ist egal, was du machst, E-Mail-Adressen können wir immer gebrauchen. Deswegen wollen die meisten Ads schalten. Das funktioniert auch sensationell.

Man könnte zum Beispiel Freebies, vielleicht irgendwelche Challenges, Live-Webinare et cetera bewerben und so die Leute in die Liste bekommen. Die E-Mail-Adresse aufbauen kann man mit Ads wunderbar erreichen. Dann gibt es so, ich sage mal, Nebeneffekte. Die kommen mehr oder weniger dann schon von ganz alleine, zum Beispiel sowas wie Insta- und Facebook-Fans oder Follower.

Das ist teilweise echt der größte Aha-Moment von Kundinnen und Kunden von mir, die dann sagen: ach krass, ich wollte eigentlich „nur“ mein Freebie bewerben. Jetzt habe ich 800 neue Follower.

Lilli: Voll.

Anna-Lena: Ja, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. Das ist dann so nebenbei noch ganz nett. Wenn du auf Blog-Artikel oder meinetwegen auch Podcast-Folgen Werbung schaltest, dann erhöht sich logischerweise dein Website-Traffic. Das ist ja auch nicht ganz zu verachten.

Ich finde, dieses nur Freebies bewerben und immer schön Conversion auf Freebies, ja, verstehe ich und das ist so das Hauptziel, aber der Teich ist auch relativ schnell leergefischt oder wie man sagt.

Es lohnt sich meiner Erfahrung nach sehr, wenn man auch einfach mal sagt: hier habe ich einen Blog-Post, der ist total cool und da will ich mehr Website-Traffic generieren. Die Leute sollen ja auch wissen, dass du die Expertin oder der Experte bist. Wenn die nicht auf deine Website kommen, woher sollen sie es dann wissen? Und wenn sie dich dann gut finden, dann holen die sich dein Freebie auch schon selber.

Das ist dann davon der Nebeneffekt. Wenn man dann „nur“ Website-Traffic erhöhen will, habe ich dann schon oft die Rückmeldung bekommen: voll krass. Und trotzdem haben sich 20 Leute am Tag mein Freebie runtergeladen.

Lilli: Voll.

Anna-Lena: Ja, ich bin schon eher der Meinung, man sollte auch mal verschiedene Dinge probieren und bewerben, weil manche Leute mögen das und manche Leute das. Das eine ist nicht so offensiv wie das andere et cetera. Es lohnt sich, verschiedene Dinge zu testen.

Lilli: Und im Werbeanzeigen- oder Businessmanager ist ja oft schon die erste Hürde, ich weiß nicht, für welches Ziel ich mich entscheiden soll. Es gibt ja Traffic, Conversions, Fans, glaube ich. Was sind da so die häufigsten Ziele, wo du sagst, das macht Sinn, wenn ich da auch die Kampagne optimiere?

Anna-Lena: Ja, es gibt auf alle Fälle Ziele, die ich gar nicht empfehlen kann, wo ich jetzt wirklich pauschal sagen würde: mach das nicht, egal wer du bist und was du machst. Mach es auf keinen Fall.

Das wären solche Dinge wie Markenbekanntheit et cetera. Das einfach weglassen. Das bringt sowieso nichts. Ich habe, mal kurz überlegen, ich glaube, vier oder fünf Ziele, die ich verwende und empfehlen würde. Das kommt immer drauf an, auf welche Strategie, also an welchem Punkt, ich jetzt hier gerade bin. Steht vielleicht ein Launch kurz bevor? Bin ich schon was weiter? Bin ich vielleicht ganz am Anfang? Was will ich jetzt hier erreichen? Es kommt ein bisschen drauf an.

Reichweite, Traffic, Interaktion und Conversions sind Ziele, die ich verwende. Ja, vier. Eventuell noch ein fünftes für Videoaufrufe. Das kann sich auch je nach Strategie nochmal lohnen. Aber das sind vier, beziehungsweise fünf.

Ich glaube, man hat irgendwie, keine Ahnung, an die zehn oder so, die man auswählen könnte. Da merkt schon, die Hälfte kann man eh vergessen. Das sind so sehr – ich sage jetzt mal – niedrigschwellige Angebote, die dann aber auch eigentlich wirklich gar nichts bringen. Da kann man sich das Geld dann auch lieber sparen.

Deswegen, die vergessen. Ich würde man sagen, 90 Prozent der Kampagnen sind Conversion-Kampagnen. Aber wie ich gerade schon gesagt habe, es lohnt sich auch oder es ist sehr wichtig, finde ich, dass man auch mal andere Sachen macht.

Lilli: Und wenn ich jetzt E-Mail-Liste und Newsletter habe, lohnen sich Ads dann trotzdem? Oder sagst du: naja, ohne E-Mail-Liste macht es nicht so viel Sinn, Anzeigen zu schalten? Weil du ja gesagt hast, Leads sind oft so das höchste Ziel deiner Kund*innen.

Anna-Lena: Ja. Gerade, wenn man noch keine Liste hat, würde ich sagen, dann wird es auf jeden Fall Zeit für Ads, weil das hast du in deinem Podcast auch schon in mehreren Folgen gesagt, eine E-Mail-Liste ist schon auch immer noch ziemlich wichtig für ein Business.

Deswegen, das wissen alle, das haben alle verstanden, daran muss man arbeiten.

Und wenn es organisch nicht oder nicht so gut klappt oder sehr lange dauert, dann sind Ads gerade dann echt perfekt. Das klingt immer so plakativ, aber so ist es, da kann man wirklich über Nacht, keine Ahnung, 100 Leute in so einem Newsletter holen. Das sind jetzt keine unrealistischen Zahlen. Gerade für E-Mail-Aufbau sind Ads superwichtig.

Und es spielt jetzt auch keine Rolle, wenn man anfängt, ob ich jetzt zehn oder tausend Leute auf der Liste habe. Das sind eher die Dinge, die ich schon gesagt habe, die wichtig sind, dass du weißt: wer kauft bei dir? Kommt das überhaupt an? Mit welchen Wörtern musst du die so ansprechen? Oder welche Art Mensch ist das?

Man muss die so ein bisschen in Schubladen stecken, das ist leider so, damit du sie gegenüber Facebook auch beschreiben kannst. Darauf kommt es an. Und jetzt nicht wieder, wie groß deine Liste ist, nein.

Lilli: Was sind denn so die häufigsten Fehler, die du siehst, wenn Leute Werbeanzeigen schalten wollen?

Anna-Lena: Häufigsten Fehler? Die meisten denken immer, es lag bestimmt an meinem Text oder vielleicht war das Bild nicht so gut. Und das hat alles Auswirkung, gar keine Frage, aber das ist selten das Problem, weil, naja, jeder hat auch einen anderen Geschmack. Und man erreicht ja schon tausende Menschen. Das ist ja das Ziel. Und da hat man auch 1.000 verschiedene Geschmäcker. Dass das jetzt wirklich an dem Bild oder diesem einen Wort im Text lag, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Das ist selten das Problem.

Es ist eher so eine Strategie, trifft es eigentlich am besten. Man muss genau wissen:

  • An welchem Punkt bin ich gerade?
  • Was will ich in nächster Zeit verkaufen?
  • Wie viel vorher muss ich dann anfangen, Ads zu schalten? Das passiert natürlich nie über Nacht. Nichts passiert über Nacht.
  • Ist meine Zielgruppe richtig eingestellt?
  • Kennen die mich schon genug, dass ich jetzt hier auch mal Richtung verkaufen gehen kann? Oder sollte ich denen erstmal „nur“ einen Blog-Post zeigen?

Diese Zeitpunkt-Strategie, sage ich mal, ist viel wichtiger als jetzt das oder das Bild.

Und das ist, glaube ich, so ein bisschen ein Anfängerfehler. Alle versteifen sich immer so sehr auf das Bild. Oder soll ich jetzt 11 oder 13 Euro ausgeben? Wo ich dann sage: das ist auch scheiß egal. Was du dir erstmal klarmachen musst, ist deine Strategie und wann du was erreichen willst. Das ist, glaube ich, so der größte Fehler.

Ja, und sonst würde ich tatsächlich sagen, dass man sich erst gar nicht rantraut. Das ist auch tatsächlich ein Fehler, dass Leute immer denken, das ist so sehr technisch oder das kann ich eh nicht in diesem Businessmanager und ich weiß überhaupt gar nicht, was ich da klicken soll. Und ich glaube, das schränkt oder hält ganz viele davon ab, es überhaupt gar nicht mal zu testen. Das ist auch echt ein Fehler. Das habe ich auch oft schon gehört. Dann kamen die zu mir und sagen: oh, jetzt habe ich mich endlich für dein Coaching entschieden, jetzt will ich das endlich mal machen. Und ja, das ist anstrengend, klar. Bei den Coachings mit mir, da muss man was für machen, okay. Aber dann läuft es und auch relativ schnell auf Autopilot. Und dann sagen sie alle: ach krass, da habe ich jetzt irgendwie ein Jahr drauf gewartet, wie doof eigentlich. Also sich trauen. Aber ist ja, glaube ich, bei allen so.

Lilli: Ja, voll.

Anna-Lena: Das ist so ein Anfängerfehler, dass man erst gar nicht rausgeht, ja.

Lilli: Ja, auf jeden Fall. Du hast es eh auch letztens auf Instagram geteilt, die Leute glauben ja oft, ich schalte jetzt einmal eine Anzeige, mein Onlinekurs kommt in einer Woche raus und dann läuft es. Aber du hast es jetzt eh selber gesagt, eigentlich muss man schon viel früher ansetzen und sagen: erstmal baue ich mir vielleicht eine Custom-Audience auf, indem ich denen Blog-Artikel zeige. Was mache ich dann? Dann vielleicht eine Lookalike-Audience, denen ich das Freebie zeige. Dass man sich auch so ein bisschen die Reise überlegt, die die Leute

Anna-Lena: Voll.

Lilli: mit dir und über den Weg der Anzeigen machen sollen.

Anna-Lena: Genau. Das meinte ich so mit dieser Zeitpunkt-Strategie. Das Wort ist so Reise, du hast recht. Diese Kundenreise musst du auch in deinen Ads abbilden.

Vielleicht nochmal das, was ich am Anfang gesagt habe, Ads sind auch nur ein Teil deines Marketings. Und diese Kundenreise, an welchem Punkt steht Person XY, beachtest du in deinem ganzen Marketing. Da musst du es auch bei Ads machen. Das ist jetzt nichts anderes, weil es jetzt Ads sind. Genau.

Du musst genau wissen, wann du wie, was machst.

Deswegen lohnt es sich, auch teilweise Wochen oder Monate vorher anzufangen, wenn man jetzt zum Beispiel so einen Launch hat.

Ich will jetzt aber auch keinen bremsen. Wenn man jetzt sagt, ich habe jetzt in vier Wochen einen Launch, dann schalte lieber Ads, als dass du gar keine schaltest. Aber dann weißt du für den nächsten Launch, die wären besser und günstiger gewesen, hätte ich ein bisschen vorher angefangen. Das ist mir wichtig.

Man kann auch jetzt noch Ads schalten, wenn man in vier Wochen launcht. Das geht auch. Aber da ist nicht 100 Prozent das Optimum rausgeholt. Das dauert einfach ein bisschen länger.

Ich kann ja mal erzählen. Wenn ich jetzt launche, ich launche jetzt bald, dann fange ich wirklich auch schon zwei, drei Monate vorher an, mir die Liste aufzubauen oder den Leuten davon zu erzählen, meinen Website-Traffic zu erhöhen et cetera, damit auch das Pixel oder der Algorithmus, was auch immer dahintersteckt, genug Futter hat, um dann meine Anzeigen in Zukunft auch besseren Leuten zu zeigen.

Lilli: Verstehe. Jetzt kommen wir noch zur Masterfrage. Wie viel Budget soll ich auf Facebook haben? Es gibt ja da immer so „mindestens zehn Euro pro Tag“ oder „mit fünf Euro pro Tag brauchst du gar nicht erst anfangen“ oder so. Hast du da auch so eine Faustregel? Oder was sagst du da dazu?

Anna-Lena: Ich habe mich irgendwann jetzt mal zu einer Faustregel drängen lassen, weil wie du dir vorstellen kannst, ist das die meistgestellte Frage.

Lilli: Voll.

Anna-Lena: Und die Leute sind da dann natürlich nicht zufrieden, wenn ich nicht antworte. Das verstehe ich ja auch. Ich würde schon sagen, dass man schon 15 Euro am Tag haben sollte. Es ist jetzt aber so ein Pauschbetrag.

Nagelt mich nicht drauf fest, aber ich würde schon sagen, alles unter 15 Euro dauert dann vielleicht ein bisschen zu lange. Das sollten nur Leute machen, die schon Ads-Erfahrung haben, wo der Pixel auch schon ein bisschen was gelernt hat.

Wenn man jetzt so ganz frisch anfängt und das Werbekonto und Pixel et cetera ist neu, dann muss man ein bisschen Leergeld nun mal bezahlen und das erstmal so ein bisschen füttern. Da kommt man mit unter 15 Euro am Tag nicht so weit. Das würde ich schon sagen.

Nach oben sind dem auch keine Grenzen gesetzt. Das ist auch, denke ich, klar.

Es ist aber jetzt auch nicht die Non-plus-ultra-Strategie, Hauptsache 1.000 Euro am Tag rausballern und dann wird es schon. Nein, wenn die Strategie dahinter doof ist, deine Ads nicht gut aussehen, nicht gut getextet sind, dann ist es auch egal, ob du 1.000 Euro ausgibst. Die werden nicht laufen. Das hängt nicht nur vom Budget ab. Das ist auch wichtig zu sagen.

Ja, ich würde mich mal auf 15 Euro am Tag festlegen.

Lilli: Ja, finde ich gut. Dann hat man irgendwas, wo man sich anhalten kann. Und wenn du Text, Bild und so weiter sagst, das folgt es generell Content-Richtlinien und wie man Texte gestalten sollte, Bilder im Internet, oder? Oder gibt es da irgendwelche speziellen Regeln und Tipps für Anzeigen?

Anna-Lena: Ja, grundsätzlich schon. Man muss nur bei Ads eine Sache auf alle Fälle beachten, die Leute, die deine Ads sehen, sind hauptsächlich, 90 Prozent, wildfremde Leute. So, Lookalikes sind Leute, die dich nicht kennen.

Und wenn du einfach Frauen in Berlin eingibst, dann sind das auch Leute, die dich noch nicht kennen. Das heißt, du musst sowohl deine Anzeigen als auch die Landing-Page, wo du die Leute danach hinschickst, die auch, das darf man nicht vergessen, schon so texten und gestalten, dass es jeder versteht, auch wenn man dich nicht kennt. Auf deinem Blog oder bei Insta schreibt man dann ja eher so an die Community, den Thrive. Die wissen, was man macht, bla, bla, bla.

Das ist bei Ads nicht so. Da muss man schon drauf achten.

Das ist vielleicht auch noch so ein Anfängerfehler, um auf deine Frage von eben nochmal zu antworten. Man muss schon wissen, wen man da jetzt was zeigen will und auch für diese Person dann texten und die Ad gestalten. Das muss man im Hinterkopf behalten.

Ansonsten gibt es auch Regeln, die Facebook auflegt. Facebook hat da so Richtlinien, hat man bestimmt auch schon oft gehört, da werden auch teilweise Werbekunden gesperrt oder Ad-Texte abgelehnt. Lohnt sich auf jeden Fall, sich die Richtlinien von Facebook mal anzugucken. Die gelten auch gleichermaßen für Insta. Genau. Weil wenn man sich an die hält und dann sich immer überlegt: wer sitzt jetzt, so bildlich gesprochen, gerade vor mir? Und für diese Person schreibe ich. Dann ist es eigentlich auch recht easy, behaupte ich jetzt mal, dann gute Ad-Texte zu schreiben.

Lilli: Das war ja auch so witzig bei mir. Ich habe ja irgendwie so zehn Entwürfe für Ad-Bilder gehabt und habe in meiner Kundenmagnet-Gruppe, also bei meinen zahlenden Kund*innen, die mich schon kennen und das Produkt oder Angebot schon gekauft haben, abstimmen lassen, welche ihnen am besten gefallen. Und dann waren nur Bilder dabei, wo ich auch mit drauf bin.

Und dann habe ich die an die getestet. An den kalten Zielgruppen, die mich noch nicht kennen, haben die komplett abgelost.

Und dann habe ich dich gefragt, woran das liegen könnte, und du so: naja, die kennen dich noch nicht, die interessieren sich ja nicht für dich. Und deine Kund*innen kennen dich schon. Die mögen das, wenn sie dich dann auf dem Bild sehen. Aber denen ist das egal. Und ich so: ah ja, das ist logisch.

Anna-Lena: Ich hoffe, ich habe das nicht so harsch ausgedrückt.

Lilli: Nein, überhaupt nicht. Es war für mich total erhellend, weil

Anna-Lena: Gut.

Lilli: ja, da muss man echt einen Unterschied zwischen der eigenen Community und Leute machen, die dich noch nicht kennen und die du für deine Community und deine Themen begeistern willst.

Anna-Lena: Voll.

Lilli: Und dass die einfach auch verschiedene Vorlieben und Bedürfnisse da haben. Das war der Aha-Moment.

Anna-Lena: Ja, ich habe da manchmal das Beispiel, dieser Werbespot von, ich glaube, Nike. Wenn man sich mal im Fernsehen Nike-Werbespots anguckt, da geht es selten um Schuhe, Klamotten oder so. Wenn man sich das nur angucken würde und dieses Nike-Zeichen nicht kennen würde, würde man so denken: hä, für was ist das jetzt Werbung? Ja, die haben alle Klamotten und Schuhe an, aber was machen die? Da hat man gar keine Ahnung, worum es eigentlich geht.

Aber jeder kennt Nike. Deswegen braucht man auch gar nicht so viel erklären. Oder man weiß so, ah ja, Nike, klar, ist diese Marke. Wenn man die jetzt nicht kennen würde oder ich behaupte mal, vor, keine Ahnung, 20, 30 Jahren oder wann auch immer der erste Werbespot von Nike lief, da waren die anders. Da musste man erst so ein bisschen erklären, worum es geht.

Das ist bei Ads auch so. Beziehungsweise wenn du es an kalte Leute, die dich überhaupt nicht kennen, schaltest, musst du erklären, wer du bist, was du machst und warum du jetzt hier auch die Expertin bist. Ja.

Lilli: Voll. Gut. Warte, eine Frage habe ich noch gehabt, genau. Du hast jetzt schon ein paar Mal testen gesagt. Und ich habe es jetzt auch gesagt, dass ich die Anzeigen getestet habe. Und früher, als ich noch nicht so Anzeigen geschaltet habe, habe ich mir gedacht: oh Gott, testen, was heißt das genau? Und was muss ich da gegeneinander testen? Und wie funktioniert das? Und ist das nicht viel zu teuer und so weiter? Wie lege ich eine Kampagne an? Und wie teste ich dann verschiedene Anzeigen gegeneinander?

Anna-Lena: Eigentlich genauso wie du es gesagt hast: Du legst eine Kampagne an. Das ist wichtig, dass du jetzt nicht für jedes Bild eine eigene Kampagne machen musst. Sondern du legst eine Kampagne an und innerhalb dieser einen Kampagne testest du meinetwegen jetzt ganz viele verschiedene Bilder, Texte oder Zielgruppen.

Das sind ja im Grunde so die drei Dinge, die man so testen kann. Das machst du alles an einer Kampagne.

Und dann kriegst du am Ende auch aufgedröselt oder angezeigt, Bild eins ist so und so gelaufen, Bild zwei lief so und so, Bild drei lief so und so.

Und dann ist das, was am besten lief, jetzt dein Gewinnerbild logischerweise und das was am schlechtesten lief, ist eher eines, was du vielleicht auch ausschalten würdest.

Und hier ist es wichtig zu verstehen, einmal testen bringt dir eigentlich überhaupt nichts. Weil dann weißt du jetzt, bei deinem Beispiel, das Bild, wo ich drauf war, hat jetzt nicht so gut funktioniert.

Das würde jetzt aber nicht bedeuten, dass das beim nächsten Mal wieder so sein muss. Du musst ein paar Mal mehrere Zeitpunkte testen und mehrere Kampagnen auch erstmal getestet haben, damit du auch so Gemeinsamkeiten feststellen kannst.

Wenn dann immer herauskommt: immer, wenn der Text lang ist, funktioniert es besser. Oder Video ist eigentlich immer besser als Bild. Dann ist es okay. Dann kannst du diesen Schluss ziehen und in Zukunft nur lange Texte mit Videos machen. Das ist schon okay.

Aber wenn du nur ein oder zwei Mal testest, kann das auch ein Zufallswert sein.

Oder leider waren jetzt hier gerade mal die Leute, die das Bild ohne dich besser fanden. Das heißt nicht, dass du in Zukunft nie wieder ein Bild von dir selber nehmen solltest. Das ist dieses Testen, Testen, Testen.

Und darum reden meine Kollegen und ich immer so viel von testen, testen, testen. Du musst über einen bestimmten Zeitraum, auch über Monate, tatsächlich mal mehrere Dinge probieren, damit du überhaupt feststellen kannst: das funktioniert gut und das nicht so gut.

Und die Technik dahinter ist, genau so wie du gesagt hast, du legst einfach verschiedene Varianten an und lässt du die einfach mal alle zum gleichen Preis laufen, damit die alle die gleiche Grundvoraussetzung haben. Und dann merkst du ja bei jeder Kampagne: hier ist der Gewinner und das ist der Verlierer. Und dann musst du dir das merken.

Lilli: Die Werbeanzeigen an sich, also Bild und Text, kann ich ja einfach duplizieren und dann zum Beispiel das Bild oder den Text austauschen. Ich muss jetzt nicht alles immer von Grund auf neu erstellen.

Anna-Lena: Genau. Man sollte auch nicht zu viel auf einmal testen, weil dann weiß man auch nicht mehr, woran es jetzt gelegen hat. Entweder haben die jetzt ein anderes Bild oder anderen Text. Bei beidem ist es ja dann etwas komplett anderes. Dann kann man es auch nicht vergleichen.

Lilli: Und die Zielgruppe ist aber immer dieselbe? Die ist ja schon auf Kampagnenebene festgelegt, oder?

Anna-Lena: Auch Anzeigengruppe.

Lilli: So dieselbe? Ja. Genau, Anzeigengruppenebene, ja. Da gibt es ja drei Ebenen.

Anna-Lena: Genau. Ja, wenn es jetzt darum geht, dass du die Ad an sich einmal testen willst, weil du nicht weißt, ob das Bild oder Video jetzt besser ist oder wie überhaupt mein Text oder so ist. Dann konzentriere dich da drauf und lasse die Zielgruppe erstmal außer Acht.

Wenn du aber dann im späteren Verlauf vielleicht weißt: nein, es ist immer das Bild und ich weiß ungefähr, diese Texte kommen immer gut an, dann müsstest du mal die Zielgruppen testen. Man kann nicht alles unzählig oft testen. Und man kann nicht alles gleichzeitig testen.

Da reicht auch so unser normalsterbliches Budget nicht aus. Das können Adidas, Nike und Co meinetwegen, aber so viel Geld haben wir nun mal nicht.

Deswegen muss man eins nach dem anderen und langsam testen. Und entweder testest du erstmal so deine Zielgruppen, dann müssen die alle die identischen Ads bekommen, damit man es gleich und fair vergleichen kann.

Oder aber du sagst, ich fange jetzt mal mit dieser, oder meinetwegen diesen zwei, Zielgruppen an und teste erstmal wild Bilder und Texte, weil ich da noch gar keine Ahnung habe. Da gibt es jetzt nicht unbedingt ein Richtig und Falsch. Das kann man sich mehr oder weniger aussuchen. Man würde damit, wo man sich noch unsicher ist, erstmal anfangen.

Lilli: Und das ist ja auch wieder ein Vorteil von Anzeigen, dass ich die so gut auswerten kann. Ich sehe dann genau, das Bild, der Text

Anna-Lena: Genau.

Lilli: der Link vielleicht oder die Zielgruppe funktioniert besser. Und da kann man das dann immer mehr auswerten und optimieren.

Anna-Lena: Genau, ja.

Lilli: Gut. Wir haben es vorher schon kurz angeschnitten und auch im Vorgespräch schon über diese Doku der Social Dilemma auf Netflix gesprochen.

Plattformen wie Facebook oder Instagram stehen ja auch, habe ich das Gefühl, in der Vergangenheit immer stärker in der Kritik, dass sie zu viel Macht haben oder zu wenig reguliert sind und auch unsere Meinung durch die Algorithmen beeinflussen oder formen. Dass sie uns immer mehr und extremeren Content noch anzeigen, von dem, wo wir schon mal Interesse gezeigt haben und auch Wahlergebnisse und gesellschaftliche Events beeinflussen, wie jetzt zum Beispiel den Sturm auf das Capital in Washington. Da haben sich die Leute auch über soziale Netzwerke formiert.

Und jetzt auch das Ganze mit Verschwörungstheorien, Extremismus et cetera. Und mir geht es zumindest so, und ich kann mir auch vorstellen, dass sich das andere so überlegen: möchte ich das mit meinem Geld, das ich jetzt in Facebook- oder Instagram-Werbung investiere, unterstützen? Oder wie gehe ich jetzt damit als Werbetreibende um, ja?

Wie ist da deine Meinung zu der Doku und auch zum Umgang dann mit diesen Plattformen und auch zum ethischen Umgang damit als Werbetreibende?

Anna-Lena: Ja. Ich finde, diese ethische Verantwortung fängt ja nicht erst mit Werbeanzeigen an.

Wenn man jetzt sagt, ich kann mich nicht damit anfreunden, Facebook Geld dafür zu geben, dass meine Posts ausgespielt werden, dann ist das ja fein und in Ordnung, aber dann könnte man eigentlich auch gar nicht erst ein Profil haben. Oder dann dürfte man auch nicht organisch bei Insta sein.

Oder? Würde ich jetzt mal so sagen.

Weil mit Werbeanzeigen bestimmst du ja auch noch, wer es sehen soll.

Das waren doch, glaube ich, wir zwei, als wir nochmal gesprochen haben, sind wir draufgekommen, dass oft diese Corona-Verschwörungsleute auch oft aus dieser Heilpraktiker-Richtung kamen. Darüber hatten wir es ja schon mal, genau. Das könnte man ja auch ausschließen.

Bei Werbeanzeigen hat man jetzt nicht die Macht, die hat immer noch Facebook, gar keine Frage, aber ein bisschen mehr Handhabe zu sagen, wer meine Ads sehen soll oder nicht. Das heißt, man könnte die Richtung zumindest vorgeben.

Wenn überhaupt, ist vielleicht, würde ich jetzt mal behaupten, organisch eher das Problem als diese Werbeanzeigen, wo du immer noch bestimmen kannst, wer hier wann, wo, was sehen soll, zu welchem Preis und von welchem Tag X et cetera.

Bei organisch können wir es schlecht beeinflussen, was uns da jetzt angezeigt wird, wenn ich die App so aufmache.

Ja, es ist so ein ungefilterter Gedanke jetzt gerade. Der kam jetzt gerade so. Würde ich mal sagen, das stimmt. Ich glaube nicht, dass Werbeanzeigen alleine das Problem sind. Dann wohl schon eher, dass man generell bei den Plattformen angemeldet ist. Und das, denke ich, kann keiner verneinen, auch ich nicht, auch wenn ich jetzt Werbeanzeigen-Expertin bin. Das ist nun mal so. Ja, das stimmt. Das ist definitiv das Problem von den Plattformen.

Diese Netflix-Serie fand ich auch so ein bisschen trügerisch. Ich habe die geguckt. Ich fand die voll unterhaltsam. Ich habe auch zwei, drei Mal so gedacht: krass eigentlich. Aber dann dachte ich mir so: na gut. Dann war die vorbei und dann hat der Netflix-Algorithmus mir vorgeschlagen: Leute, die das geguckt haben, fanden auch das und das gut. Dann dachte ich mir so: aha. Das ist so das Problem. Ja.

Lilli: Sind die Algorithmen. Ja.

Anna-Lena: Ja.

Lilli: Und glaubst du, dass die Plattformen in Zukunft da rechtlich irgendwie an die Kandare genommen werden, dass sie da irgendwie nachbessern müssen oder nicht mehr so krass freie Hand haben? Oder was glaubst du, wo sich da der Trend dahin entwickeln wird? Auch in Bezug auf Paid-Advertising, wenn man dafür bezahlt, dass es ausgespielt wird?

Anna-Lena: Bei Paid-Advertising sieht man das schon. Es hat ja einen Grund, warum immer mehr Werbekonten gesperrt werden und warum die Plattform immer viel strenger wird. Die sind sich, glaube ich, jetzt schon bewusst, dass die da mehr regulieren müssen oder werden da ja auch ganz öffentlich zu aufgefordert.

Es kommt nicht von ungefähr, dass jetzt immer strengere Regeln herrschen. Das glaube ich auf jeden Fall.

Oder habe ich doch zum Beispiel erst gestern oder so gelesen, dass Donald Trumps Account noch bis 2024 bei Facebook gesperrt ist oder so.

Die machen ja was. Die einen schreien Meinungsfreiheit, die anderen schreien viel zu spät. Was jetzt richtig ist, keine Ahnung. Auf alle Fälle machen sie ja was. Ich könnte mir jetzt so in Hinblick auf Trends und so vorstellen, die werden natürlich eher mehr in diese regulierende Richtung gehen. Das auf jeden Fall.

Ich glaube schon, dass man sich so auch als Werbetreibender deswegen an mehr Regeln zu halten hat. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es weniger Regeln gibt und man wieder mehr schreiben und bewerben kann, was man will und der Text und die Landing-Page ist egal. Das kann ich mir wirklich schwer vorstellen.

Ist für uns als Werbetreibende, finde ich, egal, weil mein Anspruch war sowieso schon immer, gute Werbung so zu schalten.

Und alle, die zuhören, die sehen das ja auch so. Deswegen ist es für uns als Werbetreibende egal. Und für uns als User hat es eigentlich nur Vorteile, weil dann bekommen wir im besten Fall auch nur qualitativ hochwertige Werbung angezeigt, wenn sich jeder an Regeln zu halten hat. Eigentlich finde ich die Entwicklung eher positiv, jetzt auf jeden Fall aus werbetreibender Sicht gesprochen, ja.

Lilli: Es ist ja jetzt auch schon so, dass bestimmte Kategorien, zum Beispiel politische Parteien oder, ich glaube, für Glücksspiel darf man gar keine Werbung schalten, oder?

Anna-Lena: Genau.

Lilli: Hast du das auch in den letzten Jahren bemerkt, dass die Regeln und Richtlinien immer strenger wurden?

Anna-Lena: Ja.

Lilli: Weil früher hat man ja in so einer Ad, glaube ich, alles schreiben dürfen, oder?

Anna-Lena: Genau. Du konntest vorher alles schreiben. Du konntest, glaube ich, alles bewerben. Ich hatte generell irgendwie jetzt nie Kunden aus der Tabakindustrie oder Spiel, Gaming, Spielautomaten oder wie. Deswegen habe ich das am eigenen Leib jetzt nicht so erfahren.

Aber was ich wohl schon am eigenen Leib erfahren habe, ist, dass die schneller auch mal Ad-Texte ablehnen. Der Algorithmus, das sind ja auch keine echten Menschen, die dahintersitzen, sondern irgendwelche Bots, die sind schon sehr darauf geschult, dass man auch so bestimmte Schlagwörter nicht sagen darf. Zum Beispiel dieses „get rich over night“, so in diese Richtung darf man nicht sagen. Sechsstellig ist schwierig.

Das Eurozeichen in deinen Ad-Texten könnte schwierig werden, so. Manchmal auch blöd, weil manchmal ist genau das Gegenteil gemeint. Ironie zum Beispiel versteht Facebook nicht, zumindest nicht auf Deutsch. Wenn du dich über diese sechsstelligen Coaches lustig machst, das versteht der nicht.

Es hat auch alles Nachteile. So gut ist der Bot noch nicht. Aber das habe ich wohl schon gemerkt, dass die da regulieren, dass man nicht so das – wie sagt man? – Blaue vom Himmel erzählen kann. Das schon, ja. Aber wie gesagt, ist für uns als User und Werbetreibende eigentlich eher positiv, würde ich mal sagen.

Lilli: Cool. Vielen Dank für deine Ausführungen und Einschätzungen. Was bietest du denn zum Thema Ads an? Und wo können wir dich online finden?

Anna-Lena: Ja, ihr dürft sehr gerne auf annalenaeckstein.de kommen. Bei Instagram heiße ich auch @annalenaeckstein. Da könnt ihr auch gerne mal vorbeischauen. Instagram ist so meine Plattform der Wahl. Wer möchte, darf natürlich gerne auf die Warteliste kommen. Mein Gruppenprogramm „Die Ads-Formel“ startet auch bald wieder. So einen genauen Termin habe ich noch nicht. Aber wenn du auf die Warteliste kommst, dann erfährst du auf alle Fälle am schnellsten davon. Die können wir vielleicht auch nochmal in den Shownotes verlinken.

Lilli: Ja.

Anna-Lena: Aber die findest du auch auf meiner Website annalenaeckstein.de.

Lilli: Cool. Werde ich alles in den Shownotes gerne verlinken. Anna-Lena, nochmal vielen Dank, ich habe mich sehr gefreut, dass du meinen Podcast mit deiner lustigen Art beehrt hast. Danke dir.

Anna-Lena: Danke dir, Lilli.

Lilli: Anna-Lenas Onlinekurs beziehungsweise Gruppenprogramm „Die Ads-Formel“ ist jetzt gerade zum Veröffentlichungstermin dieses Interviews erhältlich. Du kannst dich jetzt zur neuen Runde anmelden. Ich war schon mal bei einer alten Runde dabei. Und über den Link in den Shownotes findest du alle Infos dazu, den Preis, die Inhalte, das Lernziel et cetera. Und es ist ein Affiliate-Link. Das bedeutet, ich bekomme eine kleine Vermittlungsprovision, wenn du dabei sein möchtest und Werbeanzeigen schalten und deine Zielgruppe online erreichen möchtest. Danke, tschüss.

Links zur Folge:

Melde dich bei Interesse bis 27. Juni 2021 zu Anna-Lenas Gruppenprogramm „Die Ads-Formel“ an: https://www.digistore24.com/redir/393781/lillikoisser/*

Lillis Interview in Anna-Lenas Podcast „Traffic Team“: Wieso du auch trotz Ads organische Reichweite brauchst https://annalenaeckstein.de/wieso-du-auch-trotz-ads-organische-reichweite-brauchst-interview-mit-lilli-koisser/ 

Anna-Lenas Website: https://annalenaeckstein.de/ 

Anna-Lena auf Instagram: https://www.instagram.com/annalenaeckstein/ 

Lillis Leitfaden für Magnetisches Marketing in 3 Schritten: https://lillikoisser.at/leitfaden/ 

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