Lilli Koisser

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Business-Astrologie – Wie stehen die Sterne für 2021? Ellen Holzschuster im Interview

Pyjama-Business Folge 7: Business-Astrologie - Wie stehen die Sterne für 2021? Ellen Holzschuster im Interview

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Wenige Stunden vor dem Terroranschlag in Wien habe ich dieses Interview mit der Business-Astrologin Ellen Holzschuster aufgenommen. Es macht Mut, dass die schweren Zeiten bald vorbei sind!

In dieser Episode erfährst du,

  • wie Sonne, Mond und Sterne uns und unseren Rhythmus beeinflussen,
  • wie Ellen ihre To-dos nicht linear (anhand der Wochentage), sondern zyklisch (anhand der Mondphasen und Tagesqualitäten) plant,
  • welche Auswirkungen die Sterne auf das Kollektiv und auf den*die Einzelne*n haben,
  • was 2020 und 2021 für uns in den Sternen steht und was von uns allen gefragt ist,
  • welchen Wandel die Business-Welt gerade durchmacht und
  • warum auch astrologisch gesehen jetzt das Zeitalter der Freiberufler*innen, Online-Businesses und Weltverbesser*innen gekommen ist!

Du findest Ellen auf Instagram und ihrer Website. Für alle Hörer*innen hat sie das Freebie „Deine innere Ordnung“ zur Verfügung gestellt. Viel Spaß beim Anhören des inspirierenden Gesprächs! 

Transkript der Folge:

Lilli: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge in Pyjama-Business-Podcast. Ich habe heute einen besonderen Gast mit einem sehr spannenden Thema für dich. Ich habe die Ellen Holzschuster von Moonguide bei mir. Und wir werden heute über Business-Astrologie sprechen.

Ellen, vielen Dank, dass du da bist. Ich freue mich sehr auf unser Gespräch. Vielleicht kannst du dich mal selbst vorstellen und sagen, wie du denn zur Astrologie, zu diesem Beruf und auch zu dieser Positionierung gekommen bist.

Ellen: Hallo Lilli und alle lieben Zuhörer hier von Pyjama-Business. Was ein genialer Name! Danke für die Einladung, liebe Lilli. Wie so häufig ist es, die Berufswahl war für mich immer schon etwas sehr Besonderes. Und Beruf, Business und Arbeiten ist für mich so eine Art Lebenselixier.

Und es war immer etwas, wo ich gesagt habe, wow, das muss in irgendeiner Form Spaß machen, erfüllen und im besten Fall auch noch meine Rechnungen begleichen. Und ich war dann an einem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich gedacht habe, okay, es steht wieder ein Umzug und Veränderung an.

Und ich brauche etwas, was ich von immer und überall in meinem Leben tun kann. Ja, ich würde mal sagen, landläufig würde es heute ortsunabhängig heißen. Aber es war mir nie ein Ansinnen, digitale Nomade oder sowas zu werden, sondern etwas zu haben, wo mich a.) erstens noch besser selbst verstehen lerne.

Das war so der Hauptpunkt, wo ich immer das Gefühl hatte, mir begegnen gewisse Themen im Leben immer wieder. Und ich habe mich dann immer wieder gefragt: Mensch, hast du irgendwie eine Lektion immer noch nicht kapiert, nicht gelernt? Wie kommt es dazu?

Zum anderen war es wirklich etwas, wo ich ein Stück weit auch so Orientierung brauchte und mich einfach fragte, weil damals die Frage anstand, damals auch in Österreich lebend, was mache ich mit meinem Yogastudio? Schließe ich es? Oder bleibe ich weiterhin noch in Österreich, während mein Mann ja wieder ins Ausland zieht?

Und das war nicht so die Idee von Familie. Was tue ich damit? Gehe ich online? Oder, oder, oder? Und dann war wirklich die Frage: was mache ich mit mir und mit dem, was so in mir steckt? Was steckt überhaupt in mir? Und wie kann ich das in irgendeiner Form beruflich ummünzen?

Weil eines war für mich schon von klein auf in irgendeiner Form immer klar, ich möchte etwas tun, wo ich nicht irgendwie in eine gewisse Struktur oder Form hineingepresst werde. Ich war eine Zeit lang in meinem Leben bei der sogenannten – hier in Österreich sagt man, glaube ich – Krankenversicherungsversicherungsanstalt, ist wurst.

Ich habe auf jeden Fall SOFA, Sozialversicherungsfachangestellte, in einem meiner ersten Leben gelernt. Und das war für mich Horror. Ich wollte nie von Montag bis Freitag neun bis fünf arbeiten. Ich wollte zumindest für eine Zeit lang immer reisen, die Welt sehen.

Und dachte mir: okay, ich bereite mich darauf vor. Und das habe ich dann in der Zeit gemacht. Während ich meine eigentliche Ausbildung gemacht habe, habe ich dann gesagt: okay, es braucht etwas, was mich noch mehr erfüllt. Das war damals für eine Zeit lang die Fliegerei.

Habe mich drauf vorbereitet und irgendwann war dann, nach fast zwei Jahrzehnten, die Fliegerei auch etwas, wo ich gesagt habe: nein, jetzt ist gut. Jetzt darf was anderes kommen.

Und während der Fliegerei kam dann Yoga, das Yogastudio, ein Kind und mit dem Kind auch der sehnsüchtige Wunsch, ich möchte auch mit Kind und Familie noch selbstbestimmter mein Leben führen.

Und dann kam mehr und mehr der Wunsch, noch mehr in eine Art von Unabhängigkeit reinzukommen, wo ich nicht mehr drauf angewiesen bin, wo ich wohne, wo ich lebe, wo es egal ist, ja.

Diese Unabhängigkeit war mir sehr wichtig, damit ich auch familientechnisch so flexibel sein kann, egal wo wir wohnen. Es wäre grundsätzlich nur wichtig, dass wir Strom haben.

Lilli: Und Internet.

Ellen: Internet, genau. Und die Astrologie hat mir tatsächlich dabei geholfen, weil ich erst immer dachte: wow, das ist eigentlich nur für jemand anders bestimmt. Das ist ja nicht so greifbar, ja. Das machen nur die anderen, aber du ja nicht. Und dann dachte ich: ja Moment, so war es irgendwie auch mit Yoga oder wie auch immer.

Auf jeden Fall hatte ich immer einen Drang zu andersartigen, aus der klassischen Berufswelt gesprochen, vielleicht auch nicht so anerkannten Berufsthemen. Und ich wollte wissen, woran das liegt. Ich wollte wissen, wie ich noch mehr Dinge tun kann, die mir tatsächlich entsprechen, ohne dass ich für mich innen drin ein schlechtes Gewissen haben muss, ja.

Dass ich nicht so der klassischen Art und Weise des Dorflebens entspreche oder wie man ein Leben zu leben hat, ja. Das war für mich so der große Anker, wo ich gedacht habe: na, wenn es in meinem Horoskop nicht drin steht, dann weiß ich auch nicht.

Weil mit Sternzeichen oder Horoskopen aus den Hochglanzblättchen konnte ich nie viel anfangen, weil ich gedacht habe: nein, das bin ich nicht. Ich bin zwar Sternzeichen Jungfrau, aber so wie man mich da eintütet, sorry, erkenne ich mich nicht durchgängig, ja. Und ich dachte, da muss ja noch mehr dran sein.

Alles in allem bin ich zur Astrologie gekommen, damit ich für mich zum einen noch mehr für meine Stärken, mein Potential, meine Persönlichkeit, mein Schräg-sein so eine innere Erlaubnis zu bekommen. Hey, das ist in Ordnung so wie du bist, ja. Und ich glaube, wir brauchen ja alle immer irgendwie dieses: hey, das ist in Ordnung.

Und am besten oder im Idealfall können wir uns das selbst erlauben, dass es in Ordnung ist, so wie wir sind. Aber die Astrologie hat mir da noch mehr so dieses: ja, du tickst manchmal vielleicht auch neben der Spur, aber schau, das wäre ein Weg, wie du wieder zurück zur Spur kommst. So. Und das war die Orientierung für mich.

Das war, weil es ja immer so heißt, wenn man das aus der yogischen Seite betrachtet, andere Lebensphilosophien oder Orientierungen hernimmt, die dir ja dabei helfen können zu sagen:

hey, es ist in Ordnung, aber letztendlich geht es immer, egal, wie die Philosophie, Strategie, dieses Werkzeug heißt, darauf zurück, zu wissen: alles steckt in dir drin und du weißt es auch. Manchmal ist aber unser Lebensweg, unsere Erziehung so verschüttet oder all das, wie dein Umfeld auch ist, so völlig anders als du.

Und dann fragst du dich schon: bin ich jetzt tatsächlich das schwarze Schaf? Und wenn in mir doch alles drin ist, warum ziehe ticke ich dann aber so komplett anders als mein Umfeld hier? Und da war es für mich die absolute Orientierungshilfe.

Lilli: Und du hast gesagt, du hast dich nie in den Tageszeitungshoroskopen wiedergefunden. Wo war dann der Schritt von „ich finde mich da nicht wieder“ zu „ich werde jetzt Astrologin“? Hat es dich schon immer interessiert? Oder wie ist das dann zu dir gekommen?

Ellen: Es kam dann richtig intensiv letztendlich dadurch, dass 2016 der Umbruch war, okay, Yogastudio weiterführen? Familie dann aber noch mehr auseinanderreißen im Sinne vom örtlichen getrennt sein? Oder Yogastudio online führen? Was mir damals so nicht gelungen ist, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ohne, dass es jetzt eine Ausrede ist, aber ein Yoga-Video hochzuladen, hat mich teilweise Wochen gekostet. Technisch habe ich es jetzt gelernt. Aber es gab einfach gewisse Herausforderungen. Sei es drum.

Ich bin dann dazu gekommen, da ich mich wieder an mein Fliegerleben und ein, zwei Astrologiesitzungen, die ich bis dato dann „nur“ gehabt habe, erinnert habe. Ich dachte mir, okay, wenn die sehen können, was in mir drin steckt, dann muss ich selbst es auch können.

Und etwas, was mich immer antreibt ist, okay, wenn es ein anderer in irgendeiner Art und Weise kann, dann muss das ja auch so für mich bestimmt sein. Und da ich mit klassischer Berufskarriere-Beratung immer nur bedingt in irgendeiner Form in Resonanz gegangen bin, dachte ich mir: okay, jetzt schaue ich mal um.

Wie kann ich mir das aneignen? Wer spricht mich an? Und so bin ich dann auch auf die Suche gegangen. Durch wen kann ich es lernen? Mit wem kann ich da in den Dialog gehen? Weil der verbale Austausch war oder ist für mich sehr fruchtbar. Es bewegt mich mehr, als wenn ich es mir nur theoretisch aneigne oder Bücher lese.

Das ist zwar wichtig, aber ich muss es ausprobieren können. Und da brauchte ich zu dem Ganzen einen relativ praktischen Zugang. Und ja, so haben dann die Ausbildungsreihen begonnen. Und das, was ich aus meinem vorigen Leben durch die Fliegerei alles mitbekommen habe, habe ich einfach alles zusammengesucht.

Und dann wurde mir auch immer mehr bewusst: okay, neben dem Sternzeichen, wie es so landläufig heißt, der Jungfrau, hast du noch vieles andere, was dich so ausmacht und mich manchmal nach außen vielleicht auch und mir selber gegenüber so widersprüchlich macht, ja. Und so hat die Tournee begonnen.

Und das wichtige war für mich bei einer Berufswahl immer, dass sie mir ganz viel Freiraum lässt, es nichts Regelmäßiges, im Sinne absehbar Montag bis Freitag, die nächsten 50 Jahre gibt. Dieses Bild hatte ich einmal in meinem Leben. Und das war für mich etwas, wo ich sage, mir schnürt es die Luft ab.

Und dass ich immer etwas lernen kann. Für mich ist wirklich ein gelungener Tag, wenn ich am Ende des Abends oder Tages sagen kann: wow, ich habe heute wieder was über mich, die anderen, das Miteinander gelernt. Das hat für mich was sehr Fruchtbares und einfach sehr Wohltuendes, ja.

Lilli: Kann ich voll nachvollziehen. Und das ist ja wahrscheinlich auch eine sehr komplexe Ausbildung, oder? Ich habe immer das Gefühl, das ist so ein weites Feld und was man da alles

Ellen: Genau.

Lilli: wissen muss und mit den

Ellen: Ja.

Lilli: Häusern und

Ellen: Ja.

Lilli: alles Mögliche. Wie lange dauert so eine Ausbildung?

Ellen: Das ist ganz unterschiedlich. Aber in der Regel, sage ich mal, wie jede andere Ausbildung, sei es Yoga oder letztendlich im freien Gewerbe, kannst du es kompakt oder auf lange Zeit machen. Ich behaupte mal, Astrologie ist etwas, wo ich nie ausgelernt habe.

Aber um die ersten Schritte zu machen, denke ich, sind es entweder so berufsbegleitend oder dergleichen zwei bis drei Jahre, wo du ein gutes Fundament für dich hast. Wenn du da natürlich aber deine Zeit so einteilen kannst, dass du sagst:

wow, ich habe von mir aus auch noch einen privaten Lehrer, eine private Lehrerin oder einen Tutor, wo du nichts anderes machst, als tagtäglich von mir aus dich auf das Thema einzulassen und auch wirklich direkt Horoskope auf – wie soll ich sagen? – das kleinste runterbrichst.

Dir nur einen Teil raussuchst und da in den Dialog mit anderen gehst, dann kann auch sein, dass du nach einem Jahr einen ganz anderen Level hast als jemand, der zwei oder drei Jahre das Ganze berufsbegleitend macht. Mit so Hausnummern bin ich immer sehr vorsichtig. Und dann kommt es einfach auch drauf an, wie sehr du dich auf das Thema einlässt.

Aber alles in allem würden alte, klassische Astrologielehrer sagen: du, vor zwölf Jahren brauchst du dich noch gar nicht irgendwie an die Öffentlichkeit trauen. Wie es Yoga-Lehrer*innen teilweise auch sagen. Du, erstmal zwölf Jahre mich begleiten. Ich glaube, das ist was sehr Individuelles. Und dann musst du es dir einfach auch zutrauen.

Weil was bringt es mir, wenn ich zwölf Jahre im versteckten Kämmerchen einfach immer nur, ich sage mal, im kleinen Kreis zwischen Familie, dir und mir das mache und mich nicht raustraue. Dann soll ich mich nach zwölf Jahren raustrauen, um es jetzt mal bewusst überspitzt zu sagen, ja? Sondern das, was du lernst, war für mich immer so essentiell.

Nimm das, was du gerade in deinem Gepäck hast und probiere dich damit aus, ja. Probiere es in deinem nahen Umfeld, mit Freunden, neugierigen offenen Menschen. Experimentiere damit, ja. Und das ist für mich Astrologie. Ein Feld, wie du sagst, weil es so weit und unendlich ist.

Dadurch lernst du aber auch genau den Themenbereich, der am meisten mit dir räsoniert. Weil natürlich findest du auch astrologische Seiten und Astrolog*innen, die dir alles, vom Beziehungsspektrum, Kinderhoroskop über Partnerschaft und was auch immer, bieten.

Aber das ist für mich etwas, wo ich sage, wow, wenn das jemand in jedem Bereich beherrscht. Alle Achtung! Es wäre nicht meins. Ich bin jetzt nicht die, die sagt: ich mache jetzt pauschal

Lilli: Alles.

Ellen: alles, was mit Relationship und Partnerschaften zu tun hat. Sondern welcher Bereich räsoniert mit mir am meisten? Und da ich immer das Thema Beruf, Berufung habe, was Arbeit ist, wo ist der Unterschied zwischen Arbeit, Beruf und Berufung?

Wie kann sich der in meinem Leben auch immer wieder wandeln? Wo kann ich den erkennen? Und wie spüre und merke ich, dass ich denn da so auf meiner oder ganz neben der Spur bin? Das waren für mich viel elementarere Begründungen als zum Beispiel das Thema Partnerschaft oder Beziehung. Das ist etwas, ja, nice, fein, aber nicht mein Thema.

Es war immer das Arbeitsthema. Und somit war das relativ zügig klar, dass es der Bereich sein wird. Und auf der anderen Seite aber auch so das Thema: ist das jetzt nicht irgendwie zu prophan? Ist es nicht zu „boah, nur Arbeit“ oder so. Alle möglichen Gedanken, die ich dann hatte zu „wie banal ist das denn“.

Aber ja, wenn man Arbeit liebt oder das, was ich unter Tätigkeiten finde, das was man tun kann, womit ich mir selber und anderen helfe, weil ich glaube, dass der Mensch der Zukunft, ist für mich der, oder das wünsche ich mir, der nur das macht, was ihn selbst guttut und lebensförderlich ist. Und wo er letztendlich auch seine Rechnungen damit bezahlen kann.

Und egal, ob das jetzt Geld heißt oder nicht. Das heißt, wenn du dich ganz mit all dem, was in dir drin steckt, lebst, dann ist es automatisch deine Berufung. Und die kann sich in deinem Leben zigmal wandeln. Aber das ist für mich der große Wunsch an die Menschheit der Zukunft. Und in diesem Wandel sind wir auch drin.

Und ich glaube auch, die Nachhaltigkeit wird nur dann sein können, wenn wir das tun, wo wirklich unser Herz dafür schlägt, wo wir wissen, da haben wir Potential, da können wir immer in irgendeiner Form jemanden auch damit helfen, ohne dass wir den anderen davon abhängig machen.

Weil es geht ja darum, dass du selbst dann mit der Energie, die sich in diesem Feld auftut, damit du da selber laufen lernst und dein Ding machst. Aber manchmal hilft es, sich auszutauschen und die Perspektive zu wechseln. Und das war oder ist für mich in der Astrologie immer gegeben.

Diesen inneren Kompass wieder zu haben, diese Orientierung, den Austausch. Und das ist etwas, wo ich sage: wow, das ist genau meins, da gibt es immer etwas zu tun. Da liegt im Tun die Entspannung, das Entspannt-sein und letztendlich auch eine Art Hingabe.

Lilli: Und es wirkt sich ja dann auch auf die anderen Lebensbereiche aus.

Wenn ich das Gefühl habe, ich mache etwas, das sinnvoll ist, das mir entspricht, wo ich auf andere Menschen Einfluss habe, ihnen helfen kann und wo ich meinen Beitrag leiste, dann bin ich ja automatisch gesünder, glücklicher, in meiner Beziehung, keine Bissgurn, ich sage es mal in Österreich

Ellen: Wie sagt man?

Lilli: Bissgurn. Dass man immer so grumpy und gereizt ist.

Ellen: Ach wie schön. Wieder was gelernt, toll.

Lilli: Wir waren ja beide in einem Angestelltenverhältnis, wo wir uns nicht so erfüllt gefühlt haben. Und ich glaube, wir können da nachvollziehen, was das für Kreise zieht.

Ellen: Ja.

Lilli: Und das ist ja auch mein Ansatz, dass ich sage, ich möchte den Leuten helfen, dass sie beruflich erfüllt und selbstständig sind und mit dem, was sie lieben und gut können, Geld verdienen.

Ellen: Ja.

Lilli: Das zieht dann weitere Kreise und hat noch weitere Auswirkungen als nur das, was ich jetzt unmittelbar für sie tue.

Ellen: Richtig.

Lilli: Und ich glaube, genau das habe ich jetzt bei dir auch rausgehört.

Ellen: Absolut. Es ist wirklich dieses Gefühl auch vermitteln. Ich glaube, wir hatten vorhin auch schon mal das Wort, bevor wir auf Aufnahme gedrückt haben, so ein Stück weit Hoffnungsschimmer oder auch Mut machen. Mut finde ich noch besser als Hoffnung. Hoffnung ist so wenig greifbar.

Aber gerade in Zeiten, in denen ein starker Wandel oder eher noch ein Umbruch vorhanden ist, in denen wir uns gerade wirklich mittendrin befinden, ist es umso essentieller, dass da nicht nur die Hoffnung, sondern tatsächlich etwas ist, wo man sagt:

hey, ja, wir haben es in der Hand, auch wenn es gerade – wie soll ich sagen? – vielleicht noch nicht so direkt sichtbar ist. Aber wir haben alle Kraft, ein Hirn, Herz und Gefühl.

Und wenn wir diese drei Komponenten so mischen, dass wir an unser eigenes Herz- und Energiefeld rankommen, tätig werden und nicht tatenlos zuschauen, dass etwas mit uns gemacht wird, sondern dass wir immer wieder gefragt sind tatkräftig die Dinge dann anzupacken, wenn es für einen echt an der Zeit ist und nicht nur in die Reaktion gehen.

Weil Reaktion haben wir gerade an allen Ecken und Enden. Mir ist es viel lieber, ich agiere aus einem bewussten Zustand heraus, wo ich sage, okay, es ist genug. Und was habe ich jetzt und kann damit tun?

Lilli: Genau.

Ellen: Weil Reaktion führt zu keiner Nachhaltigkeit. Weder in einem Business, Marketing-Konzept noch in einer Ehe oder Partnerschaft. Wenn ich immer nur aus der puren Bauchreaktion heraus handle, dann ist häufig viel Missgunst, Neid.

Das ist eher Energien, die wir gerade alle weniger brauchen als das wir uns besinnen und mal sagen: okay, ich ziehe mich vielleicht gerade, so gut es mir möglich ist, in den Raum zurück, wo ich alles habe, wo ich nicht nur ums Überleben zu kämpfen war.

Und das war immer so mein Ansatz, weil ich letztendlich auch eine landläufig behütete Kindheit hatte. Es war immer alles da. Natürlich kann man auch immer über alles meckern. Aber grundsätzlich war alles da. Ich habe nie große, außer die mir selbst eingebrockten, Dramen erlebt.

Aber das ist es ja. Wenn ich es mir selber einbrocke, ist das nochmal was anderes, als wenn ich zu irgendetwas gezwungen werde. Und natürlich könnte man auch draufschauen, was alles schief gelaufen ist und ich in meinem Leben vielleicht besser mal ausgelassen hätte.

Und auf der anderen Seite bin ich große Anhängerin davon zu sagen: es gibt für keinen in irgendeiner Form eine Abkürzung. Und ich glaube fest an gewisse Lernthemen und Wachstums- und Entwicklungsphasen, ja.

Und wenn wir uns jetzt in dieser Zeit wirklich jeder auf uns besinnen, anstatt Fingerpointing und zu sagen, wie Dinge zu sein haben, wie wir auch an alten Traditionen, die so eingefahren sind, dass sie einfach nicht mehr zeitgemäß sind, da auch bereitwillig sagen: okay, das ist ja toll.

Aber jetzt heißt es: Mist, Kapitel zu Ende, nächstes Kapitel, ja. Und in dieser Umgangs- oder Übergangsphase sind wir ja auch einfach drin. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass es nicht immer große Dramen bräuchte, dass wir uns ändern. Aber wir sind in manchen Feldern auch bequem.

Lilli: So ist es.

Ellen: Ja, wir sind in einer Krise, aber ich bin auch davon überzeugt, auch wenn es keine innere Krise gibt, und mit dieser Krise geht ja jeder anders um, sind wir aufgefordert, immer wieder zu gucken: was kann ich verändern und machen, dass mein Tag ein gelungener Tag ist? Was kann ich dazu beitragen, dass es mir gut geht? Da fängt es an.

Wo ich so schön zu sage, dass ich queen of my day bin. Was kann ich zum Ganzen dann beitragen? Wenn ich da anfange, dann habe ich, glaube ich, ein ganz anderes Fundament, als wenn ich immer nur sage, wie dramatisch alles ist, wie scheiße alles ist, sorry, für die Wortwahl.

Lilli: Kein Problem.

Ellen: Das ist das große Drama, was uns einfach auch gerade gezeigt wird. So, und da, finde ich, ist jetzt ganz essentiell zu sagen: okay, ja, es ist gerade nicht die schönste Lebensphase, die wir im Kollektiv erleben, aber wir haben alle noch individuelle Lebensphasen.

Und da finde ich es jetzt ganz essentiell zu sagen: okay, was habe ich im Gepäck? Was ist möglich? Was kann ich tun? Was kann ich dazu beitragen? Wie kann ich mein „Bestes“ gerade geben, damit eben nicht nur mein Umfeld, sondern es natürlich Kreise zieht und im Gesamtpaket hilfreich ist?

Lilli: Und dann bist du auch selbstbestimmt.

Ellen: Genau. Das ist, wo ich mir wünsche, dass da die Ansätze da sind. Und da helfen Menschen wie du zum Beispiel. Da helfen einfach Menschen, die auch ihre Zweifel und Tage haben, wo ich denke: oh man, es ist gerade echt (seufzen). Und dann aber so in sich sind zu sagen: okay, und dennoch.

Oder vielleicht auch gerade deshalb ist es an der Zeit zu sagen: mit allem, was uns an Zweifeln und ungutem Gefühl da ist, es ist ein Teil von uns. Es muss ja nicht ausgegrenzt werden. Es ist ja auch nicht immer alles happy pappy und eiti deiti. Darum geht es mir ja gar nicht.

Es zu sehen und zu sagen: ja, es gibt schwierigere Phasen, die gibt es in jedem Business und Unternehmertum. Und ja, es gibt aber dann auch wieder den Weg da raus. Nur ein Unternehmen ist nie erfolgreich, wenn es immer nur – wie soll ich sagen? – die schlechten Seiten sieht.

Und auch ein Unternehmen macht es für mich nicht erfolgreich, wenn es immer nur „keep the momentum“ und „es muss nur aufwärts gehen“ heißt. Das ist für mich, wo wir ja gerade sehen, dass wir anstehen, wo Macht durch Größe demonstriert wird, die Quartalszahlen immer höher, größer, schneller sein müssen.

Nein, das sehe ich nicht als modernes Unternehmertum an. Das ist auch nicht, was ich als zyklisches Wachstum empfinde, was ich eher als unnatürlich empfinde.

Lilli: Ja, in der Natur ist es ja auch nicht so, dass alles immer nur blüht, strahlt und wächst.

Ellen: Ja, richtig.

Lilli: Es gibt ja auch die anderen Seiten.

Ellen: Richtig. Aber das ist etwas, wo es im klassischen Unternehmertum gerade auch so massiv rüttelt und wo ich auch aus astrologischer Sicht sage: wow, ja, war eine wichtige Zeit, alles was aus der Industrialisierung heraus entstanden ist, was mit physischen Unternehmen zu tun hat.

Aber da sind wir jetzt an einem Punkt angekommen, wo ich sage, da ist auf diese Art ein Wachstumshöhepunkt erreicht, zumindest was die ethische und nachhaltige Art und Weise, wie wir mit unserer Umwelt, unseren Ressourcen umgehen, in der wir uns alle neu finden und erfinden dürfen.

Das ist so etwas, wenn man es aus astrologischer Sicht sagt, der Revoluzzer, Neudenker, Zukunftsdenker befindet sich in dem Bereich, wo es um Nachhaltigkeit, „wie gehen wir mit unseren Werten, Struktur, Talenten und Ressourcen um?“ geht.

Und ich glaube, da haben wir alle in irgendeiner Form unseren Beitrag geleistet, zu sagen: wow, wir haben immer aus den vollen geschöpft. Und jetzt ist der Umbruch aus diesem Physischen, aus dem, wie wir über die letzten Jahrhunderte eine Struktur geschafft haben. Das war sehr irdisch, sehr mit dem Erdelement verbunden.

Jetzt geht es aber in diesen Wandel hinein, wo wir erstes nochmal alle näher zueinanderrücken. Ich würde es nicht mal mehr Globalisierung nennen, sondern es ist das Element Luft, was uns alle verbindet. Und ich finde es so bezeichnend, dass uns durch Corona teilweise auch die Luft zum Atmen genommen wird.

Und aus meiner Sicht muss und darf das Unternehmertum der neuen Zeit viel wandlungs- und anpassungsfähiger sein. Luft ist anpassungsfähig, mal dünn und mal dicker. Luft ist viel weniger greifbar als das Erdelement. Das hat viel mehr mit, wie wir mit unseren Informationen und Informationsverbreitung umgehen, wie wir lernen, zu tun.

Es wird uns viel mehr herausfordern und immer wieder kitzeln, dass wir aufgefordert sind, in dieser neuen Ära bereit sind, immer und immer wieder dazuzulernen, in den Dialog zu gehen. Luft ist alles, was uns in den Dialog und Austausch bringt, wie wir auch voneinander lernen und reisen. Das wird uns komplett auf eine neue Ebene bringen.

Und wenn ich ein Großunternehmen hernehme, ich bin selbst, wie gesagt, fast zwei Jahrzehnte in einem riesigen Unternehmen tätig gewesen, die auch in der Luftfahrt unterwegs war, ein großes Unternehmen zu leiten und zu führen ist eine ganz andere Wendigkeit, als wenn ich kleinere oder Einzelunternehmen führe.

Und ein Einzelunternehmer ist in seinen Entscheidungen und in dem, wie er wirklich selbstbestimmt lebt, viel anders aufgestellt und viel wendiger, als wenn ich einen riesen Dampfer auf dem Ozean umdrehen will, ja. Und da ist einfach auch ein ganz großer Umbruch.

Und natürlich, wenn ich über Jahrzehnte und Jahrhunderte ein Traditionsunternehmen oder Big Corporate Businesses aufgebaut habe und ich da jetzt noch Teil davon wäre, würde ich mich durchaus auch wehren und sagen: hey.

Lilli: Und Angst haben.

Ellen: So. Das hört sich jetzt sehr banal an. Aber auf der anderen Seite ist es etwas, wo wir aber alle gefordert sind, weil wir uns ja durchaus auch bewusst machen dürfen, da hängen natürlich viele Arbeitsplätze dran, ja. Ja, logisch.

Und dennoch behaupte ich, diese Macht durch Größe, Geld, wie wir es ja sicherlich noch in den nächsten ein, zwei Jahren vielleicht noch stärker auch leben und – wie soll ich sagen? – nicht nur Macht durch Größe, einfach auch durch Größe, die auch durch Geld gezielt sein kann.

Ob es jetzt ein großes Unternehmen ist, wo man alles online bestellen kann oder politische Strukturen sind, ja. Sei es die Extreme im Westen oder Osten.

Und ich empfinde, da ist jetzt der Einzelunternehmer, der einzelne Mensch, das Individuum das wichtigste Teil, der nicht nur einfach alles hinnehmen muss, wie es gerade entschieden wird, aber eher im Dialog – wie soll ich sagen? – auf neue Ideen kommen kann.

Oder wie es auch Gerald Hüther immer so sagt, ein Gehirn ist toll, aber bei mehreren Gehirnen gibt es einfach einen anderen Austausch. Das heißt, ich glaube, dass da auch die Einzelunternehmer ganz stark gefragt sind. Sich zusammen zu tun und zu sagen: okay, wie kann es dann anders sein?

Wie können wir auch einen Boden der Bereitschaft kultivieren, dass man aneinander zuhört, hinhört und Räume öffnet? Für mich ist es super motivierend, wenn ich mitbekomme: hey, da gibt es Menschen, die sich letztendlich wirklich selbstermächtigen, um zu sagen, okay, ich nutze diese Zeit und schaue, was möglich ist, was ich für einen Beitrag leisten kann.

Und wenn man sich dann austauscht oder Räume geöffnet werden und schaut, Luft ist dieses Zeitalter, wenn man das Ganze eher auf Augen- und Herzhöhe macht. Die Hierarchien bröseln aus meiner Wahrnehmung. Und keiner oder sehr wenige, die oben an der Spitze stehen, gehen mit Würde oder sagen: hey, es war toll und fein, sondern halten gerne an etwas fest.

Es gibt ganz wenige super erfolgreiche Menschen, die sagen: okay, jetzt war es erfolgreich und toll. Jetzt wird es aber Zeit, auch tschüss zu sagen, abzudanken. Egal ob es jetzt Sportler oder ganz einfache Persönlichkeiten sind.

Es gibt aus meiner Sicht und auch aus der Unternehmensführung ganz wenige, die sagen: wow, Sohn oder Tochter, wenn du mein oder unser Familienunternehmen weiterführen möchtest, fein, ich übergebe den Stab ganz bewusst.

Und die sich wirklich trauen, sich auch ganz rauszuziehen. Ich habe auch viele Familienunternehmen innerhalb des Unternehmens kennengelernt, aber es gab dann immer noch den Großvater. Das Weibliche seltener. Aber es gab immer jemanden, der zwar offiziell abgedankt hat, aber die Jugend oder der Nachwuchs durfte nie so aus freien Stücken entscheiden.

Und da hilft mir einfach die Astrologie zu sehen: in welchem Zyklus befinden wir uns? In welchem Zyklus bin ich gerade in meiner eigenen Entwicklungsebene? Wer könnte oder ist mein idealer Partner oder Kunde, ohne dass ich da in so einem großen Top rumrühren muss? Zu sagen, man weiß grundsätzlich, mit dem Menschen kann ich und mit dem nicht.

Wo finde ich den dann aber? Und da hilft mir die Astrologie. Einfach den Zugang zu mir selber und zu meinen Gegenüber viel mehr zu öffnen und zu sagen: ich muss nicht so lang rumexperimentieren, sondern ich habe eher so eine Art Aus- und Einrichtungshilfe, ja. Einen ganz groben Plan habe ich dann immer, ja.

Was ich aber damit mache, ist meins. Deshalb, die Sterne machen da oben nichts. Sie sind da. Und einem Planeten Pluto ist es relativ wurst, ob ich hier unten, keine Ahnung, vor-, rück- oder seitwärts hüpfe. Klar, energetisch macht alles was miteinander. Ja, wir wissen, dass wir alle irgendwie eins sind oder auch nicht.

Aber rein auf der praktischen und pragmatischen Ebene ist es den Planeten egal, Pluto ist ja offiziell kein Planet. Aber denen, was ich in meiner Astrologie anwende, Merkur, Venus, Pluto und wie sie alle heißen, ist wurst, ob ich da unten Astrologin oder was auch immer bin. Aber sie haben für mich Attribute und verkörpern für mich etwas.

Und aufgrund der langen Beobachtungen, wie man Planeten und ihre Positionierung und Zyklen nutzen kann, was sie so alles beschreiben, das hilft mir und zeigt mir: da ist ein Zeitfenster. Da macht es einfach Sinn, für mich in die vollen zu gehen, egal jetzt, zu launchen oder Pause zu machen. Es ist ein Planungstool für mich, ja.

Das spricht mit mir viel mehr, als wenn ich sonst meinen Kalender aufmache. Okay, das ist Kalenderwoche 48. Und was mache ich jetzt damit? Kann ich füllen, aber ich funktioniere so, dass ich auch ein Gefühl zu dem, was ich tue, brauche. Und wenn ich jetzt aber nur die klassische Planung hernehme, dann habe ich kein Gefühl dazu.

Dann ist es etwas, was ich abhake. Was meine Jungfrau zwar super gerne macht, aber ich mache es, weil es auf dem Papier steht, ja. Weißt du? Wenn du dir denkst: ja, super, das mache ich jetzt. Und da ist ein ganz anderer Draht und Drive dazu, dann plage ich mich nicht den ganzen Tag, weil ich weiß, heute läuft es eh nicht so, okay. Kennst du das?

Lilli: Ja.

Ellen: Geht es dir nicht auch so mit?

Lilli: Auf jeden Fall. Ja. Manchmal ist einfach das und manchmal das gerade angesagt. Und je mehr man sich dieser Energie, sage ich mal, öffnet und hingibt, desto einfacher wird es, als wenn man ständig gegen Mühlen ankämpfen muss.

Das heißt, die Business-Astrologie heißt eigentlich, dass man weiß, welche Zeitqualität, welcher Zyklus oder welches Zeitfenster ist gerade für mich, hast du vorher gesagt, und das dann auch bewusst zu nutzen, oder?

Ellen: Genau. Für mich ist Business einfach nur deshalb der Zusatz, weil ich super gerne mit Menschen arbeite, die ständig sind, die sich in irgendeiner Art und Weise in einer Unternehmung befinden, ob sie jetzt Einzelunternehmer oder „nebenher“ selbstständig sind oder ob sie ein Unternehmen haben. Da ist für mich einfach der Draht.

Zu diesen Menschen kann ich mich super einstellen, weil ich weiß, das was sie tun, tun sie wirklich gerne. Und Business-Astrologie ist es dann, wenn ich weiß, der hat in irgendeiner Ahnung sein Potential schon in irgendeiner Form entdeckt. Der macht, was ihm Freude bereitet, ja.

Der ist in seiner Entwicklungsebene schon so weit zu sagen, es ist nicht immer alles Gold was glänzt, aber es gibt Mittel und Möglichkeiten, dass ich immer wieder da rankomme und immer wieder in meine Kraft komme. Und dass es auch in Ordnung ist.

Für mich ist das Klientel sehr wichtig, das sagt: so gerne ich auch arbeite, ich brauche aber auch immer meine Phasen, wo ich durchatmen und durchtauchen kann.

Wo ich weiß, wenn es jetzt nicht eine komplette Auszeit ist, aber Phasen am Tag, im Monat oder vielleicht auch ein Monat im Jahr zu sagen: da ist mein Raum, wo ich mir erstmal klar werden muss: bin ich denn überhaupt noch mit all meinen Werten und mit all dem verbunden, was mir im gesamten Business wichtig ist?

Und die offen dafür sind zu sagen: ja, da gibt es etwas, weil ein Business oder eine Unternehmung ist ja nie zu Ende. Eine Tätigkeit wächst ja mit dem, wie ich mich selbst darauf einlasse, dass ich wachse. Und ich lerne ja mit jedem Kunden und Austausch, ja.

Und da ist es für mich, wie ich Business der Astrologie definiere, zu wissen: in welcher Entwicklungsstufe oder -phase bin ich denn gerade? In welchem Zyklus befinde ich mich gerade? Was macht da auch für mein Unternehmen Sinn? Was können da die nächsten Schritte sein?

Ja. Es ist immer dieses ausgerichtet sein und immer wieder zu gucken: was braucht es? Und wie fühle ich mich damit? Und was sind wirklich immer die nächsten Schritte?

Und das hat was super Heilsames für mich, wenn ich weiß, ich verbinde mich wieder mit meinem Schwerpunkt, meinen Interessen, meinem Talent und ich bringe meine ganze Leistungsbereitschaft mit hinein, weil es sowas wie einen perfekten Zeitpunkt ja sowieso nicht gibt. Aber es gibt Zeitfenster für mich, wo ich sage, da macht es deutlich mehr Sinn.

Weil gerade alles nach Webinaren ruft oder alle rufen nach dieser Marketing-Strategie. Es erdet mich gerade in mir drin. Es verbindet mich auch wieder: hey, sind das deine Werte, ja? Ist das das, worauf du dein Business wirklich aufbaust? Ist das die Strategie, die du für dich als stimmig empfindest?

Weil es sowohl Strategie als aber auch diesen kreativen Raum braucht. Und dann komme nie oder seltener, sagen wir es einmal so, in die Versuchung: oh, ich muss jetzt alles ausprobieren, weil da und dort war es erfolgreich. Und gerade als Einzelunternehmer empfinde ich es ganz wichtig zu gucken: was entspricht denn mir?

Nur weil bei Lilli jetzt gerade der Podcast vielleicht super erfolgreich ist, das Bloggen bei ihr oder, oder, oder. Das ist alles superwichtig und gibt immer eine gute Richtschnur, was auch draußen ankommt, aber viel wichtiger finde ich dann zu gucken: was entspricht mir denn gerade tatsächlich? Und wo habe ich wirklich einen Draht dazu?

Ja, und das dann zu verfeinern, da erstmal dranzubleiben und gucken, bevor ich mich dann auf 25.000 sozialen Medien-Plattformen austobe, aber nichts durchhalte, weil ich mich ja sowieso auch nicht einschränken will und ich bin ja überhaupt so kreativ. Kennst du vielleicht auch, wenn es gerade drum geht.

Das ist ja toll, dass so viel in dir drinsteckt, aber irgendwo müssen wir ja anfangen, ja. Ich kann einfach nicht auf 25 Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Ist zumindest in meinem Weltbild noch nicht möglich, auch wenn wir multiple Universen haben mögen.

Aber ich bin gerade hier mit dir tätig, alles andere übersteigt gerade meinen Horizont, wenn ich jetzt noch fünf Rollen gleichzeitig machen müsste. Jetzt können wir miteinander reden, ja.

So und da ist mir für mich die Business-Astrologie so wichtig, weil mein Horoskop zeigt mir total, wie ich leben will und was für mich wichtig ist, wenn ich es mal wieder vergessen habe, ja. Welche Talente drinstecken und was mich auch dann beruflich erfüllt, ja, und etwas, das mit mir räsoniert.

Und manchmal hilft es einfach, wenn jemand anderes, mit einer anderen Brille, mit einem anderen Blick draufschaut und sagt: du, erinnerst du dich daran? Oder wie sieht es damit aus? Da geht es nicht drum, dass am Ende des Tages dann eine Berufsbezeichnung dran steht oder sowas.

Aber dass man Räume aufmacht und sich wieder erinnert, was einem tatsächlich wirklich wichtig ist und mit einem auch in Resonanz gehen kann. Und dann auch die Erlaubnis haben, es auszuprobieren. Das ist Business-Astrologie für mich. Letztendlich ist es viel mehr als das.

Weil wenn du etwas tust, was dir wirklich Freude bereitet und dich erfüllt, wie du es selbst schon gesagt hast, dann zieht das Kreise, ja. Dann fühlst du dich, dein Mann und dein Umfeld gut. Und dann zieht das Kreise. Und dann ist das etwas, genau. Oh Gott.

Lilli: Und inwiefern beeinflussen denn die Sterne uns und unser Business? Wenn ich das jetzt richtig rausgehört habe und mit meinem Vorwissen glaube ich ja, dass es so ist, dass es Dinge gibt, die uns alle gleichzeitig beeinflussen. Wenn jetzt zum Beispiel ein Merkur rückläufig ist, dann hat das gewisse Auswirkungen.

Ellen: Genau, ja.

Lilli: Gleichzeitig ist es aber auch so, dass es auch persönliche Aspekte gibt, je nachdem wann und wo ich geboren wurde. Richtig?

Ellen: Genau.

Lilli: Diese zwei.

Ellen: Super. Das ist deine große Stärke, etwas direkt auf den Punkt zu bringen.

Lilli: Dankeschön.

Ellen: Wo ich ganze Lexiken damit füllen könnte. Aber nein, das hast du wiederbar auf den Punkt gebracht. Merkur ist unser Denker, Kommunikator, derjenige, der Botschaften verbreitet, die Art und Weise, wie wir uns in unserem nahen Umfeld bewegen, wie wir auch etwas vorwärtsbringen, ja. Das hat viel mit Dynamik und Bewegung zu tun.

Aber ganz einfach gesagt ist es auch derjenige, der uns verrät, wie wir denken und auch kommunizieren. Und es gibt jetzt deinen persönlichen Merkur, der in deinem Geburtshoroskop platziert ist. Der erzählt mir schon sehr viel, wie du über dich denkst, was Kommunikation für dich ist und wie wertvoll sie ist.

Und dann gibt es den Merkur, der vom Zeitpunkt deiner Geburt ja nie stehen bleibt, sondern der im Kosmos unterwegs ist. Und da gibt es dann letztendlich das kollektive Thema. Das heißt, momentan ist der Merkur noch rückläufig und wird dann morgen direkt, sodass er dann übermorgen wieder geradeaus laufen kann.

Und aufgrund der Beobachtung der letzten hunderte und über zweitausend Jahre hat man festgestellt, immer dann, wenn ein Planet rückläufig ist, außer Sonne und Mond kann grundsätzlich jeder Planet rückläufig sein, werden Dinge, Situationen oder Verhandlungen langsamer, wenn wir jetzt beim Merkur langsamer, und zäher.

Vielleicht gibt es auch, was die Elektronik betrifft, wie soll ich sagen, mehr Zwischenfälle. Das mag alles richtig und beobachtet sein. Für mich ist es aber immer, wenn ein Planet rückläufig ist, die Einladung, noch präziser, genauer und achtsamer zu sein, ja. All die technischen Events kann sein, muss nicht sein.

Kann sein, dass man den Schlüssel dann eher verlegt und, und, und. Ich merke, die Betrachtungsweise wird für mich immer wichtiger. Ja, das hat die Beobachtung im Laufe der Jahrhunderte Jahre so ergeben.

Und auf der anderen Seite ist es, auch die Astrologie wandelt sich, zu sagen: es macht mit mir persönlich als Ellen etwas ganz anderes zu sagen, da ist jetzt ein Zeitraum, der dich einlädt, achtsamer zu sein, weil ich kann die Welt und meine Technik nicht anhalten.

Nur weil er jetzt vor hat, drei Wochen lang rückwärts zu laufen, wo es ja auch heißt, keine neuen Verträgen und all sowas angehen. Ja, alles fein. Aber wie ist denn die Perspektive, wenn ich sage: okay, wenn ich weiß, da geht er rückläufig, dann schaue ich erst mal meinen eigenen persönlichen an.

Bin ich denn in einem rückläufigen Merkur geboren? Du würdest ja auch nicht auf die Idee kommen zu sagen: okay, ich kann nie in meinem Leben einen Vertrag abschließen oder sowas. Nein, Blödsinn. Sondern da gehen die Dinge einfach nochmals eine Ebene tiefer.

Menschen mit ganz vielen rückläufigen Planeten zum Beispiel sind für mich Menschen, die ich so in meinem Umfeld wahrgenommen habe, – wie soll ich sagen? – die nehmen viel mehr Informationen oder das, wie sie durch die Welt gehen, in einem ganz anderen Tempo an und wahr und durchaus auch tiefer als ich zum Beispiel.

Ich bin mit keinem einzigen Planeten rückläufig geboren. Ich schnuppere rein und sage: oh super, weiter. Schnuppere rein, super, weiter. Dass da natürlich Diskrepanzen zwischen den Weltbildern entstehen, ist völlig logisch. Ist das eine besser als das andere? Weiß ich nicht. Ja, mir geht es grundsätzlich gut damit.

Das heißt, wir haben immer kollektive und individuelle Themen damit. Und bei dir zum Beispiel habe ich nicht auswendig im Kopf, wo dein Merkur gerade rumtanzt, aber angenommen, dein persönlicher Merkur ist nie weit von deinem Sonnenzeichen, deiner Sonne weg. Du bist, glaube ich, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, eine Stier-Geborene?

Lilli: Genau, richtig.

Ellen: Dann kann der Merkur entweder maximal ein Stier, Zwilling oder Widder sein. Weiter kann dieser Merkur nicht weg sein. Der ist nie weit von der Sonne entfernt.

So, und wenn ich weiß, wie mein persönlicher Merkur aufgestellt ist und in welchem Lebensbereich sich der befindet, weil unser Leben ist astrologisch auch in zwölf große Themen eingeteilt, dann kann ich gucken, wenn der Merkur jetzt da rückläufig ist, wo befindet er sich denn bei mir gerade?

Welcher Lebensbereich wird da bei mir angetriggert? Und der kann bei dir jetzt eher das Thema Partnerschaft, Kommunikation oder körperliche Fitness antriggern. All diese Themen. Und die kann ich natürlich auch auf mein Business ummünzen. Welches Thema braucht gerade mehr Aufmerksamkeit von mir, ja?

Wenn jetzt du vom Texten, Bloggen und Kommunikation ja auch lebst, das wiederum alleine zu wissen gibt ganz viel neuen Aufschluss und Themen, über die man reden, kommunizieren, einen Blog schreiben oder einen Podcast kreieren kann. Und das finde ich so das Faszinierende, dass einem Astrologie auch helfen kann.

Und gerade die aktuelle Konstellation für Menschen, die sagen: über was soll ich denn bitte schreiben? Wenn ich weiß, wie mein Jahr aufgezeigt ist, dann habe ich grundsätzlich zwölf Themen. Und diese zwölf Themen kann ich auch auf Businessthemen runterbrechen.

Und jemand, der sagt, ich bräuchte Ideen und Impulse, der nimmt das und weiß: okay, in dem Monat schreibe ich jetzt von mir aus über Selbstfürsorge und wie man als Einzelunternehmer*in Selbstfürsorge praktizieren kann, ja. Und was heißt denn Selbstfürsorge für mich?

Und da kann ich das Thema vielleicht auf vier unterschiedliche Sichtweisen betrachten und schon habe ich vier Blog-Beiträge, die ich monatlich posten kann. Und deshalb finde ich Business-Astrologie immer wieder so faszinierend, weil sie mir alle Themen des Lebens auch letztendlich liefert.

Egal, ob ich zu viele Ideen habe, weil da hilft sie mir wieder, eine Struktur zu bringen. War ja dann bei mir so der Fall. Hey, ich kann über das ganze Leben schreiben, aber wo soll ich denn anfangen? Ja. Da gibt sie mir Struktur. Und auf der anderen Seite kann sie Räume für Menschen öffnen, die sagen: wo soll ich denn bloß anfangen?

Über welches Thema soll ich denn schreiben? Und daher denke ich, ist es schön oder wäre es für mich auch so ein Wunschtraum zu sagen: Astrologie ist so viel mehr als das Sternzeichen, was im Hochglanzmagazin drin steht. Das ist wirklich etwas, wenn du dich mit wirklich allen Themen beschäftigst.

Und das ist ja auch das, was einem die Mondzyklen so anbieten, wo dir jeder Neumond-Monat und letztendlich auch jeder Tag ein anderes Thema liefert, denke ich, wenn du das für dich praktizieren kannst, bist du jeden Tag oder jeden Monat mit dir und mit diesen Themen, die jetzt für dich auch gerade in individuell dran sind, am Leben dran.

Das heißt, wenn ich mich darum kümmere, kümmere ich mich um mich und aber auch um alle Lebensbereiche. Und das heißt für mich am Ende des Jahres oder Tages, das war in irgendeiner Form erfüllend. Und das war etwas, was mich letztendlich nährt.

Und da wird es Themenbereiche geben, die das Thema zum einen von einem Jahr zum anderen wechselt und zum anderen auch monatlich durch die Mondin. Aber wenn ich mich zum Beispiel bei Neumond hinsetze und sage: okay, klickend, was hat mir der Monat einfach gebracht? Wie habe ich mich gefühlt? Wo waren da meine Herausforderungen?

Wo habe ich das Gefühl, das sind Dinge, die ich jetzt für den kommenden weniger oder gar nicht mehr brauche? Ja. Und wenn ich mir da, und wenn es nur ein paar Stunden sind, Auszeit gebe und reflektiere, bin ich auch dafür bereit, Dinge loszulassen und andere wieder ins Leben einzuladen. Und dann sind wir durch alle Lebensthemen durch.

Lilli: Du hast jetzt gerade schon solche Mondrituale Neumond, Vollmond angesprochen. Was kann man denn da konkret machen? Und wie kann man überhaupt anfangen, da in das Thema einzusteigen?

Wenn jetzt jemand sagt: das klingt super und ich würde erstmal gerne wissen: wie ist meine Persönlichkeit zusammengesetzt? Und was ist bei mir wann dran? Und welches Thema ist wann in meinem Business dran? Wie kriege ich das jetzt in die Praxis?

Ellen: Über ellenholzschuster.com. Nein, Scherz.

Lilli: Na klar.

Ellen: Natürlich, ja. Nein. Ich kreiere immer sehr gerne den Überblick für Menschen, in welchen persönlichen Mondzyklus sie denn geboren sind und anhand ihrer Persönlichkeitsstruktur, die da ist, Sonne, Mond und Aszendentenzeichen. Und anhand dessen teilt sich dann dein Jahr ein.

Wenn du sagst: oh, das ist mir jetzt gerade zu wenig greifbar, das kollektive Thema ist immer von Neumond zu Neumond, ja. Mit jedem Neumond kommt ein neues Thema auf den Tisch. Jetzt sind wir noch in der Neumondphase des Skorpions.

Und der Skorpion steht gerade im Business für Qualitäten wie Tiefgang, nochmal genauer hinschauen, Transformationsprozesse, das finanzielle Sicherheitsthema, das Geld der anderen, Tabuthemen und Schattenthemen.

Da ist so viel Komplexität, was jeder Neumond-Monat letztendlich auch mitbringt, dass wenn ich mich alleine auf den Themenkomplex des jeweiligen Monats einlasse und sage: was hat das jetzt für mein Business zu tun? Wie kann ich meinen Monat dadurch einteilen?

Indem ich zum Beispiel an Tagen mit dem Skorpion, wo die Mondlinie im Skorpion ist, schauen kann, wie es um meine finanzielle Sicherheit aufgestellt ist. Mit wem teile ich denn meine Ressourcen? Wie schaut es mit meinen Krediten, die ich habe, aus? Habe ich überhaupt Kredite?

Und das Gegenüber vom Skorpion zum Beispiel ist der Stier. Wo bin ich gerade zu bequem? Oder wo komme ich nicht so wirklich in die Pötte? Und auf der anderen Seite auch: wie nutze ich da denn meine Ressourcen und mein Potential wirklich? Weil der Stier steht für die Ressourcen.

Wie gehe ich mit meinem Selbstwertgefühl um? Das heißt, ich bin jetzt gerade wieder mitten in sehr Detailinformationen. Die Idee ist aber, jeder Neumond bringt ein spezielles Thema. Jetzt sind wir zum Beispiel im Skorpion, der nächste wird im Schütze sein.

Wenn ich um diese Themen weiß, die der jeweilige Neumond mit sich bringt, gehe ich zum einen in die Reflektion. Was bedeutet das für mein Leben? Und stelle mir einfach anhand dessen die Fragen. Zum Beispiel für den kommenden Neumond im Schützen.

Inwiefern bin ich tatsächlich abenteuerlustig? Inwiefern gehe ich Risiken ein? Was ist denn überhaupt meine größere Lebensvision? Und ich glaube, wenn ich jeden Monat oder sogar einmal die Woche darüber „Buch führe“ oder je nachdem, wie du gestrickt bist, aber spätestens einmal im Monat schriftlich reflektiere, das ist für mich schon Ritual genug.

Ja, natürlich kann man auch noch andere Rituale machen, aber letztendlich geht es mir drum, mit Neumond zu gucken: wo stehe ich gerade?

Das ist immer so eine kleine Raunacht zurückzublicken und zu sagen: das war für mich hilfreich und Momente in meinem Leben, wo ich mich und andere beschenkt habe, einfach mit gewissen Fragen den Rückblick zu wagen und zu schauen: was hat funktioniert Was nicht? Wo ging es mir gut? Wo nicht? Was braucht mein Tag an Struktur und Freiraum?

Und ich bin davon überzeugt und spüre es einfach auch in meinem Leben, wie viel wertvoller mein Leben dadurch auch geworden ist. Und wenn ich den Vollmond hernehme, da schaue ich einfach, immer in die Verbindung gehen. Was hat gerade den Höhepunkt erreicht? Wo ich auch in einem ganz anderen Kraftfenster oder Kraftfeld drin bin.

Aber Vollmond ist immer das Thema des Höhepunktes. Und zu gucken: was sortiere ich die nächsten zwei Wochen aus? Oder wo sage ich die nächsten zwei Wochen: okay, da brauche es mehr Freiraum und Justierung.

Die ersten zwei Wochen von Neumond bis zum Vollmond sind, wo ich aus einem Raum heraus kreiere, schöpfe, in die Planung gehe und dann bis zum Vollmond hin auch nach Plan handle. Und Vollmond bis zum nächsten Neumond ist: ich habe bis hierher Gas gegeben.

Ich schaue nochmals, wo ich gewisse Dinge editieren und justieren kann und wo ich dann bis kurz vor dem Vollmond sagen kann: das muss weg, ansonsten platzt mein Kalender aus den Nähten oder was auch immer.

Lilli: Da geht es dann um das Loslassen, oder?

Ellen: Richtig, genau. Letztendlich kann man unser Business, unser Monat oder egal was wir im Leben tun, ist mir neulich so beim Handwerken aufgefallen, weil ich total gerne Boden verlege, du kannst letztendlich alles in vier Phasen einteilen, ja.

Es ist die Phase des Träumens, Empfangens oder da ist eine Idee, ja. So, und kann man letztendlich so mit dem Neumond. Die Neumondphase wird ja landläufig gesagt, wenn Sonne und Mond zusammen sind, eigentlich wäre es aber schon der nächste Schritt.

Wenn am Himmel letztendlich gar nichts mehr sichtbar ist, das ist so, wo es um das Träumen, Empfängen geht. Zu gucken: da ist eine Idee und die kommt jetzt erstmal. Da ist noch gar nichts an Planung da. Ähnlich geht es mir beim Boden verlegen. Ich weiß, ich will einen Boden verlegen.

Nächste Phase ist: wenn aus diesem Neumond heraus das Mondlicht immer heller wird, wenn es in Richtung Halbmond geht, setze ich mich da dann hin und schaue: wie gehe ich das Projekt an? Und das ist jetzt egal, ob ich meinen Boden verlege, einen Text schreiben, eine Website bauen will oder ein Unternehmen gründen will.

Okay, da ist eine Idee, ich möchte etwas tun, wie setze ich das um? Das ist für mich die Planungsphase. Da mache ich einfach mal Braindump. Da lasse ich alles rauspurzeln und es muss noch keine Struktur haben.

So, und dann kommen wir Richtung Vollmond hin, wo ich aus dieser Super-Kreativ-Planungsphase mir schon mal grob eine Struktur erarbeitet habe und nach dieser Struktur mal so ein, zwei Schritte gegangen bin. Ja, das ist dann die schöpferische, die Kreationsphase, wo ich auch mal zupacke, wo es wirklich auch dreckig wird und chaotisch werden darf.

Und dann, wenn wieder Vollmond und das Licht weniger wird, wenn es wieder Richtung Halbmond und abnehmender Halbmond geht, schaue ich da: macht die Struktur, die ich da gerade begonnen habe, ob es Textschreiben, Bodenverlegen oder Website-Bauen ist, so Sinn?

Oder muss es justiert werden? Müsste ich da eventuell, keine Ahnung, nochmals nachmessen? Habe ich genügend Material da? Oder habe ich mich in meiner Planung völlig vertan? Das Evaluieren und immer wieder zurückblicken.

Und dann, wenn es Richtung ganz Dunkelmond, kurz vor der Neumondphase geht, dann schaue ich mir an: wie weit bin ich gekommen? Welche Schritte habe ich gebraucht? Was war überflüssig? Was braucht es eigentlich gar nicht? Und was hätte es gar nicht gebraucht? Wo habe ich mich völlig vertan?

Und wenn ich das aber reflektieren kann und sagen kann: okay, da habe gelernt und das ging völlig schief und es auch mit einer gewissen Art von Humor nehmen kann, dann habe ich auch ganz anderen persönlichen Wachstum erreicht, glaube ich, als wenn ich es mir dann ankreide und sage: hättest du mal besser.

Nein. Ich weiß ja, dass sich alle vier Phasen immer wieder wiederholen. Und jeder Neumond-Monat bringt mir ein neues Thema. Und dein persönlicher Rhythmus wie jetzt bei dir, liebe Lilli, richtig sich immer nach deinem Aszendenten, ja. Der Aszendent sagt mir: wow, da beginnt mein Neujahr.

Das ist dann mein persönlicher Neujahresstart letztendlich. Und anhand dessen kann ich dann das Jahr kreieren und dann bin ich kosmisch gesehen auch mehr in meiner Kraft drinnen, als wenn ich jetzt weiß, ich persönlich in meiner Entwicklungsphase befinde mich gerade eher noch an einem großen 30-jährigen Abschlusszyklus.

Da ist meine Energie völlig anders verteilt als wie jetzt du, wie du dich gerade in einer Umbruchs- und Aufbruchsstimmung befindest, bin ich eher am Ende einer Wanderung angekommen.

Lilli: Ja, stimmt.

Ellen: Und wenn ich das aber als Einzelunternehmerin oder Mensch für mich weiß, dann habe ich doch einen ganz anderen Draht und einfach auch etwas Liebevolleres für mich und mit mir selber.

Ja, dann fallen Konkurrenzgedanken und all das, was einen als Einzelunternehmer*in natürlich manchmal auch anzipft, wird in eine ganz andere Ebene katapultiert.

Lilli: Man hat vielleicht auch für sich selbst mehr Verständnis

Ellen: Richtig.

Lilli: und Selbstmitgefühl.

Ellen: Ja, richtig. Immer diese Themen. Beim einen geht es so schnell und der andere braucht so lange. Nein. Wir sind so unterschiedlich gestrickt.

Und de, denke ich, hilft oder ist die Monde, Rituale der Dankbarkeit, des Revue-passierens, des Einkehrens, des Loslassens sind dann für mich wirklich echt Geschenke im Alltag, wo jeder von uns wieder Kraft schöpfen kann.

Lilli: Wie nutzt du denn dieses Wissen im Alltag?

Ellen: Ich für mich? Da baue ich letztendlich komplett meine Tages- und Monatsstruktur. Für mich ist das ein absolutes Planungstool und etwas, wo ich weiß, wo meine Regenerationsphasen sind, wo ich meine Auszeiten hineinbaue, und dann drum rum plane.

Wobei für mich, in meiner Strickkombination, kann in meiner jetzigen Lebensphase ein Urlaub sein, wenn ich mich komplett in meinem Turmzimmerchen einsperren kann und rund um die Uhr arbeiten dürfte. Das wäre für mich gerade eher so urlaubsmäßig.

Aber für mich ist es Planungstool, Struktur geben und die mit dem kalendarisch, rein linearen System ja fast schon ein bisschen auf Kriegsfuß steht. Sie engt mich ein. Der normale klassische Planer oder Strukturgeber ist für mich etwas, ich komme da ein, zwei, drei Monate, manchmal vielleicht auch länger, ein Stück weit damit klar und dann stehe ich an.

Ich habe es auch schon ein Jahr ausgehalten. Aber das ist etwas, wo ich merke, ich komme mit meiner Planung oder auch mit dem, was ich in die Welt hineingeben möchte, weiter, ja. Da fehlt mir der kreative Raum und auch das Zyklische. Das ist ja immer nur etwas – wie soll ich sagen? – linear Ausgerichtetes.

Und mein Leben ist einfach schlicht weg nicht linear. Und mein 2. November 2020 ist ein anderer Novembertag als nächstes Jahr. Und die Themen sind gleich, die Zyklen sind anders. Und für mich ist es das absolut beste Planungstool. Da kann ich mein Jahr viel leichter im Voraus planen.

Ich habe den Überblick: welcher Monat bringt welches Thema mit sich? In welchem Entwicklungszyklus bin ich drin? Wann macht was Sinn? Wann macht ein Launch Sinn? Wann macht das Thema Kommunizieren Sinn?

Und ich kann es bis auf meinen eigenen einzelnen Tag runterbrechen, wo ich weiß: okay, passt. Ich muss nicht lang rumeiern, sondern ich sage jetzt einfach mal, Mondin ist ein Zwilling, wäre ein super Zeitpunkt. Die ist meist ja immerhin zweieinhalb Tage in einem Zeichen.

Alles, was mit Luft und meinem Mondzeichen zu tun hat, da ist ein super Tag zum Planen, in Kommunikation zu gehen und sich auch mit Geschäftspartner*innen auszutauschen. Da geht es auch darum, Geschäftsbeziehungen zu überprüfen und zu gucken: hey, sind wir noch auf demselben Tablett unterwegs? Passt es? Passt es nicht?

Meetings und dergleichen sind für mich an Lufttagen ideal. Wenn eher Erdtage sind, da bin ich eher im Pragmatischen und Handgreiflichen unterwegs. So nach dem Motto: lass mich alleine, ich setze mich hin und ich kann von morgens bis abends wirklich produzieren. Da bin ich praktisch und da geht auch was vorwärts.

Wenn ich eher in den Wassertagen, und das waren aufgrund meiner eigenen Konstellation immer meine herausforderndsten Tage, war das für mich immer so wenig greifbar. Und mittlerweile sind die Wassertage für mich: was braucht es an Stille in meinem Unternehmen? Was braucht es an Idee und Impulsen?

Es sind eher so die Empfangstage bei mir. Die sind eher so kreativ. Da muss nichts eine Struktur haben. Da muss der Tagesablauf keine Struktur haben. Da ist es auch in Ordnung, wenn ich dem Tag eher – wie soll ich sagen? – viel Raum gebe, da wo Dinge eher geschehen können. Die sind wenig geplant, einfach offen und empfangsbereit.

Wie sagt man dazu? Da bin ich vielleicht auch eher länger am Spazierengehen, weil das etwas ist, wo ich Kraft schöpfe. Da bin eher mit kreativen Prozessen, die wenig Struktur brauchen, beschäftigt, ja.

Und an Tagen, wo die Mondin zum Beispiel in einem Feuerzeichen, das heißt, wenn sei im Schützen, Widder oder Löwen drin ist, da kann ich Dinge in Bewegung bringen. Da kann ich Dinge initiieren, in Begeisterung gehen, auch in Resonanz mit anderen gehen.

Da bin ich, ähnlich wie an praktischen Tagen, eher alleine und bringe stur etwas von A nach B. Bei diesen Tagen, wo die Mondin im Feuer ist, da können auch gemeinsame Projekte oder ein Launch wirklich richtig gut Anklang und Resonanz finden. Da kann ich Menschen begeistern.

Da bin ich wirklich in einem Element, das mir auch sehr mit in die Wiege gelegt worden ist, ja. Da kann ich repräsentieren. Da sind auch Dinge wie ein Podcast und dergleichen, mit dem Thema im Außen und etwas Begeisterung unterwegs sein.

Lilli: Wahrscheinlich auch auf der Bühne stehen und so, oder?

Ellen: Genau. Das ist so, wo ich ganz grob sehen kann. Wenn ich das mit jeder App, iLuna finde ich jetzt eine ganz super App, sehe oder in einen meiner Mondplaner habe ich es eh immer drin, wann die Mondin wo ist.

Und dann kann ich mir das einteilen. Und das räsoniert einfach mit mir ganz anders als Montag bis Freitag oder Montag bis Sonntag. Oder zu wissen, ich müsste mich jeden Montag immer um ein und dasselbe Thema kümmern, das lähmt mich schon im Prozess.

Lilli: Gedanken, ja.

Ellen: Das macht mich schon lahm, bevor es überhaupt losgegangen ist. Wo ich denke: oh. Und da habe ich gesucht. Was kann es sein? Und die Astrologie hat mir da die Tür aufgemacht zu sagen: oh, probiere das mal aus.

Lilli: Ich habe auch iLuna. Aber ich kann es alleine nicht interpretieren. Aber jetzt habe ich ja von dir diese Jahresübersicht bekommen. Und in deinem Moon-Circle bin ich jetzt drinnen.

Vielleicht kannst du noch meinen Hörer*innen sagen, was du konkret anbietest, um das auch wirklich auf sich selbst im Alltag anwenden zu können und wie sie dich auch online finden können.

Ellen: Ja, danke für diesen Raum, liebe Lilli.

Lilli: Sehr gerne.

Ellen: Und das was ich dir angeboten habe, ist das Individuelle, wo ich für Frauen, Männer und Menschen im Selbstständig-sein einen eigenen astrologischen Planer und Journal entweder in Buchform anbiete.

Das heißt, ich schreibe komplett dein Jahr und gebe dir für dein gesamtes Jahr komplett den Einblick, wie dein Jahr aufgebaut ist, welches Thema welcher Monat mit sich bringt, welche Tage für dich wirklich voller Energie und Power sind, weil ich hier dein Geburtshoroskop hernehme.

So hast du für dich sowohl den Journal-Part, weil ein Teil ist Journal, wo du den Raum für all deine kreativen Ideen und das komplette Chaos hast. Da braucht es keine Struktur.

Und auf der anderen Seite hast du aber die klare Planung, was untermonatig oder an einem einzelnen Tag dran ist. Das ist in Buchform. Und die andere Variante davon, wenn es kein Buch sein soll, gibt es auch als Videoform und eBook. Das ist die „abgespecktere“ Variante.

Und wenn du sagst, ich möchte erstmal damit anfangen, ein Gespür dafür zu kriegen, mal zu gucken „wie kann ich denn tatsächlich damit navigieren?“, habe ich den Mondplaner Deluxe kreiert. Und das ist ein Jahreskompass, wo komplett anhand des Mondzykluses und -jahres jeder Monat sein Thema hat.

Und du kannst anhand deines eigenen Horoskops letztendlich immer gucken, hast immer den Bezug, das erkläre ich dir dort ja auch immer, welches Thema im Kollektiv gerade angesagt ist, wie jetzt im Kollektiv der Skorpion dran ist und welche Themen er mitbringt und welches Thema für dich gerade aktuell ist.

Beispiel bei mir: ich bin Aszendentin Löwe. Und mein Sonnenzeichen ist irrelevant, Jungfrau, aber es ist eigentlich irrelevant. Aber der Aszendent ist Löwe. Und es geht in meinem mein Monatsthema im Neumondmonat der Skorpionin darum: welche Werte vertrete ich in meinem Business?

Ist mein Business noch mit meinen ursprünglichen Werten und Wurzeln verbunden? Wer bin ich denn als Frau in meinem Business? Und das kollektive Thema wäre ja das Skorpionthema an sich. Du kriegst immer beide Themen offeriert und kannst dann schauen: inwiefern passt das genau noch zu mir zusammen?

Und das ist der Deluxe-Mondplaner und Jahreskompass, dass du immer mit den Qualitäten, die gerade zum einen im Außen stattfinden, gucken kannst: wie geht es mir denn im Innen damit? Ich finde immer so große Beispiele sehr hilfreich, wie jetzt: es war der 31. Oktober, wo wir auch Vollmond hatten.

So, für den einen ist dann auch Halloween, für den einen ist dann aus den alten Kulturen heraus auch Neujahr, aus der keltischen Kultur heraus. Für den einen ist es aber schlichtweg nur 31. Oktober. Und wenn ich weiß, was sich im Außen gerade kollektiv abspielt, macht es ja auch was mit mir im Innen.

Und ich schaue einfach: was ist für mich dann gerade dran? Und wo räsoniere ich mehr damit? Ja. Für mich sind es auch so Themen wie Weihnachten. Nur weil alle Weihnachten feiern, räsoniert das mit mir nicht. Ich bin kulturell damit groß geworden, es ist fein und mögen es alle feiern, die damit einen Bezug dazu haben.

Ich mag Traditionen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Und das heißt, ich muss sie in meinem Leben so zelebrieren und feiern. Und da gibt mir mein persönlicher Mondkompass oder auch dieser Jahresplaner, den es noch online bis nächstes Jahr zum April gibt.

Weil der fängt im März 2020 an und geht bis April 2021. Ist aber immer gültig, weil mein Jahr und dein Jahr beginnt tagtäglich aufs Neue. Immer mit den Themen der Mondin. Das Jahr geht nicht von 1.1. bis 31.12., sondern in deinem eigenen Rhythmus.

Und das ist mir immer das allerallerwichtigste. Und dass jeder Tag und jede Mondphase die Chance bietet, immer wieder bei dir selber anzufangen und zu schauen: was ist mir wichtig?

Lilli: Sehr schön.

Ellen: Und das wünsche ich mir und hoffe ich zumindest, dass das immer wieder auf fruchtbaren Boden stößt und sagt: oh ja, das hilft mir, den Lärm letztendlich auch, ohne ihn zu ignorieren, aber für sich selbst zu minimieren und zu sagen: okay, ich bin noch auf der Spur.

Lilli: Auf meiner Spur.

Ellen: Auf deiner Spur, genau. Und wer da jederzeit beim Mondplaner-Deluxe einsteigen möchte, der ist über die ellenholzschuster.com-Seite zu finden. Und da kann man dann einsteigen. Und über die Ellen-Holzschuster-Seite gibt es auch die weiteren Informationen, wer denn Interesse hat zu gucken: wie ticke ich? Wie ist mein Jahr aufgestellt?

Lilli: Werde ich gerne in den Shownotes verlinken. Eine Frage habe ich noch.

Ellen: Ja.

Lilli: Ich habe vorher, glaube ich, oder so interpretiere ich das, als du hast gesagt hast, in welcher Phase wir uns kollektiv gerade befinden, dass jetzt auch so ein bisschen das Zeitalter der digitalen Businesses, Einzelunternehmer*innen und der nachhaltigeren Unternehmen kommt.

Genau. Und wenn du da so einen Ausblick auf 2021 wagst, was kommt nächstes Jahr auf uns zu?

Ellen: Dieses Jahr habe ich ja formuliert und mein Jahr. wie soll ich sagen? – nur so als Orientierung, beginnt aus astrologischer Sicht immer von März des Jahres bis zum April des anderen Jahres zu laufen. Das hat für mich einfach astrologische Gründe.

Und zum anderen, dieses Jahr habe ich für mich so das Jahr des Übergangs benannt, wo ich vorhin drauf eingegangen bin, dass wir in diese Phase sind, wo sich alte Strukturen mehr und mehr mit Widerständen auflösen dürfen, hin zu in dieses neue Zeitalter von online, Luft, Internet und Vernetzung.

Und im nächsten Jahr wird jetzt nicht auf Knopfdruck gleich alles anders sein, aber die beiden, die uns – wie soll ich sagen? – immer wieder im kommenden Jahr wachkitzeln, sind die, die für Tradition, alte Werte und eher das Erdige stehen. Sprich der Saturn und der andere Planet, der uns immer wieder kitzeln wird, ist das Uranische.

Das uranische Prinzip dürfte dir auch nicht ganz so fremd sein. Das ist der Revoluzzer, Zukunftsdenker und der Wassermann in uns. Das ist, wie die Zukunft jetzt schon gestaltet sein kann. Das ist, wie wir kommunizieren, das Vernetzen, das sich austauschen. Das sind Online-Unternehmen.

So, und die begleiten uns nächstes Jahr sehr intensiv, weil jeder möchte auf seine Art und Weise die Dinge vorantreiben.

Der eine eher auf klassisch alter Art und Weise und eher – wie soll ich sagen? – in festgesetzten Strukturen und, ich sage mal, in „Worst Case“ wäre so „so haben wir es schon immer gemacht und dabei bleibt es“.

Und der gute Aspekt für diesen Saturn und diesen erdigen Anteil in uns, der ja auch alle in uns drinsteckt, ist, wenn wir eine gewisse Reife haben und – wie soll ich sagen? – eine gewisse Beobachterposition von außen einnehmen und sagen:

das war das, was uns aus der Tradition, aus dem, wie wir Business und Leben sehen bis hierher gebracht hat und uns auch noch weiterbringen könnte, wenn wir das Beste daraus nehmen, dem Revoluzzertum und dem, wie die Zukunft jetzt gestaltet werden kann, wie wir uns online aufstellen, wie handlungsfähig wir uns immer wieder geben.

Wenn wir Erde und Luft in einer guten Portionierung miteinander verknüpfen, dann haben wir Reife, dynamische Unternehmen, die auf einer neuen Basis aufbauen, ja.

Es ist eher eine Umbruchsstimmung. Vielleicht nimmt man es im Außen eher so wahr, ich lass mir als Einzelner nicht immer alles gefallen, was mir da aus Regierung, Tradition und aus der Sicht der Hierarchie gesagt wird.

Lilli: Der Obrigen, ja.

Ellen: Genau. Weil das wäre die eine Seite, die Obrigkeit, die sagt, wie die Dinge entschieden werden. Und der andere sagt: nein, nicht mit mir. Meine Bitte und Öffnung ist: nehmen wir doch die Werte, die beide haben. Schauen, was ist da das Beste, was uns bedient?

Es ist die Reife, das Reif-sein, das Einen, das Bewusstsein und auch das Arbeitssame, das Ärmel und „ja, das schaffen wir“ im Sinne von: ja, wir wissen, dass Gewisses seine Zeit braucht. Und es heißt auch, Ärmel hochkrempeln und anpacken, ja. Und der andere sagt: das wären die Möglichkeiten.

So könnten wir uns vernetzen und so könnte eine nachhaltige Arbeitsstruktur und Unternehmertum ausschauen. Ja. Und das heißt, die Perspektive oder den Blick öffnen. Und das wäre mein Wunsch. Ich sage mal, die klassische oder die Traditions-Astrologie würde sagen, dieses Quadrat, das beide bilden.

Ein Quadrat ist immer etwas Herausforderndes. Es ist immer etwas, wo Reibung entsteht. Ich für mich in einem Horoskop und auch, wenn ich es mit dir jetzt besprechen würde, würde ich sagen, das ist das, woran wir wachsen.

Das ist das, woran wir andere Meinungen und andere Sichtweisen zulassen und dem anderen mal Raum geben zu sagen: was hast du denn dazu zu sagen?

Wie können wir diese Umwälzung, Umwandlung, dass es kein Bruch wird im Sinne: ich sage dir, wie die Dinge zu sein haben. Wassermann steht auch für Kollektiv, Gemeinschaft, Gemeinwohl, Gemeinsinn.

Wie können wir da eine Basis kreieren, damit wir gemeinsam wachsen und reifen? Und darunter steht das nächste Jahr ganz stark. Das sind die Herausforderungen.

Lilli: Das heißt, es ist auch kein Zufall, dass es jetzt gerade eine Fridays-for-Future- oder Black-Lives-Matter-Bewegung gibt?

Ellen: Nein. Das ist ein ganz natürlicher Zyklus. Und das zeigt einfach auch, dieses Mondjahr hat immer eine Botschafterin. Und jetzt momentan sind wir in einem Mondjahr. Und das nächste Jahr wird ein Saturnjahr werden.

Und diese Regenten, das hat man einfach aus der Beobachtung und dem Laufe der Jahrhunderte festgestellt, die bringen immer eine Qualität mit sich, ja. Die Mondin steht unter anderem auch für die Masse Mensch. Und die Masse Mensch sagt: es reicht, so. Und nächstes Jahr, das ist der Saturn.

Das sind so Menschen, wenn die diese Qualität sehr stark ausgeprägt haben, die sehr reif und erwachsen erscheinen. Das sind Menschen, die je nachdem, wo der Saturn im persönlichen Horoskop platziert, in jungen Jahren schon viel älter ausschauen oder wirken und im Laufe der Jahre immer jünger werden.

Oder das sind Menschen, die in jungen Jahren schon viel erfolgreicher sind als manch Erwachsener altersmäßig je sein wird. Eine Greta zum Beispiel hat ganz viel von dieser saturnischen Energie in sich. Und sie ist auch im Außen viel ernster

Lilli: Reifer, ja.

Ellen: und reifer. Und das hat jetzt nichts mit – manche Menschen würden das ja als Krankheit bezeichnen – dieser Konstellation zu tun. Natürlich kann man das auch interpretieren, aber das macht Menschen, die einen sehr prägnanten und aktiven Saturn haben, sehr reif, teilweise auch altklug und im ersten Moment wenig witzig.

Und auf der anderen Seite gibt es ja dann noch viele andere Teile. Und unser nächstes Jahr steht zusätzlich unter diesen Regenten oder Regentinnen der Saturnin oder des Saturns. Und das ist Disziplin, Struktur Ordnung und, wie gesagt, auch die Hierarchie.

Wenn ich die Reife des Saturns in mir herausgraben kann, diszipliniert sein, meines Saturns und unserer aller, die wir ja alle in uns tragen, nur auf unterschiedliche Art und Weise, wenn ich den einladen kann zu sagen:

okay, wir sind super – wie soll ich sagen? – organisiert, strukturiert und eingeladen, eine liebevolle Disziplin nicht aus Leistung heraus, größer, schneller, weiter, sondern weil es an unserer eigenen Basis stattfindet, etwas zu kreieren, was auch Nachhaltigkeit und Langfristigkeit mit sich bringt.

Das ist kein Jahr, wo man ins Feld springt. Der Uranus lädt uns zwar schon auch ein, mal gewisse Dinge anders zu tun, aber das ist eher so etwas gesettletes.

Einen Schritt nach dem anderen, wohl überlegt, auch eine liebevolle Routine für den Arbeitsalltag und das Leben einzubauen. Und das ist die Einladung zu gucken: Saturn hat so den Bad Wrap teilweise. Wirklich so „oh Gott, the bad guy“.

Nein, wenn ich den an die Hand nehme und sage, okay, du hilfst mir dabei, eine Tagesstruktur hinzukriegen, mein Leben in Ordnung zu bringen und meine Basis wirklich auf ein gutes Fundament zu stellen, dann öffne ich ein anderes Energiefeld, als wenn ich sage: oh Gott, der entschleunigt alles und keine Ahnung, was er sonst noch alles tut.

Muss man ja gar nicht irgendwie. Sondern schaue mal nach, was Saturn für dich, wenn man letztendlich jetzt das große Netz fragt, für Qualitäten hat.

Und dann lade ich ein, diese Qualitäten, die ihn wirklich so zuverlässig und verantwortungsvoll machen, Selbstermächtigung und selbstbestimmt ist da auch ein großes Wort. Und so schließt sich auch der Kreis wieder. Es wundert mich bei deinem persönlichen Horoskop ja auch nicht, wie der Saturn bei dir platziert ist.

Menschen, die einen starken Saturn in sich tragen, kommen mit der nächstjährigen Energie sicherlich ganz anders klar, als Menschen, die – wie soll ich sagen? – mit so viel Disziplin und Ärmel hochkrempeln nicht so wohlgesonnen sind.

Lilli: Verstehe.

Ellen: Ja.

Lilli: Liebe Ellen, wahnsinnig spannend. Ich könnte noch ewig mit dir weiterreden.

Ellen: Ja.

Lilli: Aber du sitzt schon komplett im Dunkeln.

Ellen: Ich hoffe, ich habe euch, liebe Zuhörer*innen und Menschen, nicht zu sehr im Dunkeln tappen lassen.

Lilli: Nein, überhaupt nicht. Es war so spannend. Und ich glaube, das macht noch viel mehr Lust, da wirklich einzutauchen und sich das mal auf sich persönlich umgemünzt anzuschauen. Wie gesagt, ich werde alles von deinen tollen Angeboten dazu in den Shownotes verlinken.

Ich möchte mich ganz herzlich bei dir für deine Zeit, Energie und Leidenschaft bedanken. Ein wahnsinnig schönes Interview, vielen Dank. Möchtest du den Zuhörer*innen noch etwas mitgeben?

Ellen: Ich möchte mich einfach für die Offenheit, Neugier, den Raum, den du hier, liebste Lilli, öffnest und vor allem für das, was du auf deine Art und Weise der Welt zu bieten hast. Und ich möchte die Menschen einfach ermutigen und ermuntern, den Blick wirklich nochmals auf sich zu richten. Gerade in der jetzigen Zeit.

Und all das wahrzunehmen, was gerade da ist und dann aber zu sagen: wer ist mir da wohlgesonnen? Mit wem kann ich den Weg ein Stück weit gemeinsam gehen? Sei es jetzt bei dir, wenn Menschen zum Beispiel sagen: okay, ich probiere es mit dem Bloggen.

Zu sagen: die Lilli bietet zum Beispiel gerade das Blog-Gold an. Das ist eine supergeniale Möglichkeit, für sich eine Struktur zu finden und einen Weg in das Online-Business zu gehen. Mein Anliegen ist einfach zu sagen: hey, haltet wirklich Augen und Ohren offen. Und es ist eine Phase.

Und ja, es gibt leichtere Phasen, aber sie schafft uns ein neues Bewusstsein. Und Menschen wie du können dabei einfach helfen, diesen Weg eine Zeit lang gemeinsam zu gehen, um immer wieder ins eigene Kraftfeld zu kommen.

Lilli: Dankeschön.

Ellen: Ich sage einfach danke für das, wie du die Welt einfach auch betrachtest und dir dabei treu bist. Und das ist ein ganz großes

Lilli: Vielen Dank.

Ellen: Anliegen. Danke.

Lilli: Ich versuche es.

Ellen: Du tust es.

Lilli: Ja, und ich finde auch, auch wenn jetzt gerade herausfordernde Zeiten sind, macht es auch ein bisschen Hoffnung, dass danach vielleicht anders besser ist. Und da müssen wir da jetzt gemeinsam durchgehen, wenn es geht. Und ja.

Ellen: Genau. Das Gemeinsame.

Lilli: Dann tut sich auch was, ja.

Ellen: Dieses Gemeinsame ist eine große Komponente, ein großer Aspekt zu sagen: auch wenn jeder für sich in irgendeiner Form seine eigene Selbstständigkeit hat oder selbstständig Mensch ist, ja. Selbstständigkeit ist für mich letztendlich: hey, ich bin Mensch und mache all das, was mir wirklich auch von Herzen wichtig ist.

Und sich damit aber verbünden und gemeinsam diese Welt letztendlich bereichern, da sind wir uns alle einen Schritt weit noch näher und besser entwickelt. Da entwickeln wir uns alle gemeinsam weiter, als wenn es jeder einfach nur für sich tut.

Und eine Botschaft ist wirklich, es geht nicht drum wegzuschauen, das Gegenteil, hinzuschauen, bei sich anzufangen und dann wirklich zusagen: okay, wer passt da in meine Welt hinein? Und wie können wir gemeinsam eine neue Welt daraus kreieren?

Lilli: Das war ein schönes Schlusswort. Vielen Dank nochmal.

Ellen: Danke. Ich danke dir, liebste Lilli.

Lilli: Danke dir.

Ellen: Habe es ganz gut, du.

Lilli: Danke, tschüss.

Ellen: Tschüss.

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